Beiträge von l'eau

    Die blieb dann halt drin bis man zu Hause war.

    joa, weil man damals evtl. noch nicht auf dem Schirm hatte, welche Langzeitfolgen ein Zeckenbiss haben kann. Klar, die meisten haben das überlebt. Aber die paar, die durch die Zeckenbisse evtl. lebenslange Folgeschäden haben, die hätten sich sicher gefreut, wenn die Zecken schneller entfernt worden wären und sie daher von FSME oder Borreliose verschont geblieben wären :ka:

    Früher hat man auch zwangslos in der Schwangerschaft und in Anwesenheit von Säuglingen und Kindern geraucht - überlebt haben die das auch.

    Ja, manche Sachen sind heutzutage vielleicht ein wenig übertrieben, aber andre sind auch wirklich sinnvoll. Und weil wir Deutschen halt gerne alles in feste Regeln schreiben, bleibt manchmal der gesunde Mittelweg auf der Strecke. Was aber nicht heißt, dass es früher wirklich besser war. Es war halt anders.

    hat sie ansonsten keine Interessen, außer ihrer Frisbee. Das fand ich sehr befremdlich. Keine anderen Hunde. Keine Menschen, sie schaut nur die Frisbee an und wartet drauf, dass sie fliegt.

    Das hat hier nichts mit Interessen zu tun. Hier hat jemand seinen Hund zum Balljunkie gemacht (nur, dass der "Ball" hier die Frisbee ist). Das hat in erster Linie nichts mit der Rasse zu tun. Auch, wenn man eine Rasse, die zu Stereotypien neigt, schneller zum Balljunkie gemacht bekommt, als eine andre Rasse.

    Der von dir beschriebene Hund ist süchtig, absolut verhaltensauffällig.

    Bei richtiger Haltung geschieht genau das nicht. Auch nicht bei einem Border Collie. Die Border, die ich näher kenn, sind beim Gassi ganz normale Hunde - und lt. Erzählungen der Besitzer im sonstigen Alltag auch nicht unnormaler als andre Hunde. Natürlich durchaus mit rassespezifischen Eigenheiten, aber nix dramatisches. Zwar nichts, was ich in meinem Alltag handeln möchte, aber so sehen die Border Collie-Halter meinen Whippet auch :ka:


    Bei dem Hund hier im Thread ist das größte Problem die absolut unpassende Herkunft und unpassende Sozialisation. Dazu kommt, dass er in (dafür) absolut unpassender Umgebung gelandet ist. Und leider ebenso in unpassende Hände, weil ein Hund mit einer solchen Herkunft eher nicht in Anfängerhände gehört, aber ganz sicher nicht in solche, die keinen Hund wollten und daher die theoretische Basis fehlt.

    Bin ich die Einzige, die nichts davon hält, wenn Vereine Hunde importieren, die sich nicht anfassen lassen? Mir wird da aktuell vorgeworfen, dass ich zu kritisch und zu sehr auf "einfache Hunde" aus bin :ka:

    nö, ich seh das genauso. Unsere TH sind schon voll genug mit "eigenen" schwer bis nicht vermittelbaren Hunden, da müssen wir nicht auch noch solche importieren - die nehmen dann Plätze weg für Hunde, die tatsächlich eine realistische Chance haben, hier ein schönes Leben zu führen.

    Naja, das "wabbelige" hat beim Labbi durchaus seine Funktion :ka: Er ist dadurch ja nicht "unschön" (naja, ok, je nach Geschmack - ich hab nicht ohne Grund einen Whippet (wobei ich mich nach Jins Kastra evtl. auch von ihrem super-trockenen Körper verabschieden darf)), sie sind halt anders als ein eleganter Windhund.

    Das ist halt immer die Frage: ist ein Hund auch glücklich, wenn er nicht das machen darf, wozu seine Rasse gezüchtet wurde?

    Ich für meinen Teil kann sie so beantworten, dass die meisten Hunde auch mit einer andren Lebeweise glücklich sein können, je nach Rasse, wenn es Ersatzauslastung gibt. Sie sind vielleicht nicht so "perfekt glücklich", wie wenn sie ihrer genetischen Leidenschaft nachgehen können, aber sie sind definitiv auch nicht unglücklich.

    Das Problem beim Border ist mMn eher, dass manche extrem schnell zu psychischen Erkrankungen neigen (Stereotypien, Stressproblematiken) und daher eine nicht reizarme Haltung für manche Border zu einer permanenten psychischen Belastung oder gar Überlastung führt. Wobei das vmtl. eher Hunde aus schlechter Zucht (also z.B. solche, wie die, wo der Hund aus diesem Thread entstammt oder Zuchten, die nicht auf den Charakter der Eltern achten) in diesem Maße betrifft.

    Ich kenne nicht viele Border nah genug, aber die, die ich kenne, sind, relativ normal im Alltag (alle mWn nicht-hütend). Aber den einzigen hütenden Border, den ich kenne, den finde ich im Alltag nicht normal.

    Davon kann man jetzt natürlich nicht auf alle Border schließen! Für mich sagt das, dass wie sich der Border im Alltag gibt, mehr an dessen Zucht & Haltung liegt, als daran, ob er hüten darf oder nicht.

    Ja, vielleicht wären viele Border, die nicht hüten, beim Hüten super-duper-glücklich (so wie es Jin ist, wenn sie Coursen darf), aber das heißt nicht, dass sie ohne das Hüten unglücklich sind.

    Vom Foto ja, aber wenn die Halterin sagt, dass man die Rippen beim Anfassen noch suchen muss, dann stimmt das Gewicht noch nicht.

    Übrigens bzgl. den Gewichtsangaben:

    Jin war im November rein optisch eher am oberen Ende (also bissi "runder" als normal), wog 13,4 kg. Stand heute hat Jin optisch Idealgewicht (heißt trocken, man kann locker 3 Rippen sehen), sie wiegt jetzt 15,3 kg.

    Der Unterschied? Jin hatte im November sehr wenig Muskelmasse. Jetzt ist sie fast im perfekten Trainingszustand (gewesen - Dank heutiger Kastration wird es mit den Muskeln erstmal wieder etwas bergab gehen).

    Das mag bei andren Rassen nicht so krass sein, aber man kann einfach von reinen Gewichtsangaben nicht viel ablesen.

    Ich hab überlegt, ob ich eine „Schmutzsperre“ installiere. also ein Brett unter den Nestern, damit der Kot zumindest nicht ins Futter bzw auf die Festerbänke fällt. Ist halt die Frage, ob das hinhaut, ich traue ihnen nämlich zu, unterhalb des Bretts wieder zu bauen.

    dann musst du halt unter die Bretter wieder neue Bretter anbringen =) Wenn die Schwalben sich bei dir doch so wohl fühlen =)

    Pulli oder ähnliches geht leider nicht. Das lenkt ihn so ab, dass er sein Geschäft nicht mehr verrichtet. Da sind wir tagsüber am aufbauen. Gleiches Problem ist nämlich mit seinem Regenmantel.

    Kein Gewese drum machen. Anziehen und Gassi gehen, als ob nichts wäre - für Welpen ist die Umwelt idR so spannend, dass sie schnell vergessen, dass sie was an haben.


    Leine an Halsband sollte er sowieso kennen lernen.

    Kennt er das noch nicht von seinem Züchterhaushalt?