Beiträge von l'eau

    Die Dalmatiner leute lasse ich jetzt mal außen vor, da war Leckerlies suchen ja schon zu viel verlangt.

    Bei denen war alles zu viel verlangt, für das sie was ändern mussten :roll:


    Es fehlt einfach so der Satz "Das ist die Grundlage für....". Damit man als Zuschauer weiß wo die Reise hingehen sollte.

    ja, es sieht immer so als sei der Baby-Kram das Endziel.

    Neulich bei dem Setter (? ich erinner mich grad nicht genau) sah es erst so aus, als käme endlich mal mehr, weil dann sollte der Beutel mal verbuddelt und mal wo hoch gehängt werden - aber im Endeffekt waren es dann immer die gleichen Stellen, an denen der Beutel hoch gehängt wurde und es wurde wohl nur im eigenen Garten trainiert - dabei könnte man das ja auch super beim Spaziergang trainieren und ggf. auch an der Leine, wenn Ableinen außerhalb nicht möglich ist.

    Ich hab grad mit Sookie wieder für die BH trainiert - nach 2 oder 3 Wochen Pause - und im zweiten Durchgang beim Fuß einfach mal die Handhilfe weggelassen. Und was macht Sookie? Arbeitet einfach, als sei nix anders :shocked: springt auch problemlos vom Vorsitz ins Fuß :shocked:

    Jetzt muss ich "nur" noch das Hier festigen, damit ich hier auch die Handhilfe abbauen kann.

    Und Platz. Ähm, ja. Da braucht sie weiter starke Handhilfe. Sollte ich wirklich mehr trainieren |) Was gibt eigentlich mehr Punktabzug: wenn Sookie Platz nur mit starker Handhilfe macht oder wenn ich sie einfach nur Sitz machen lasse? :pfeif:


    Ansonsten versieht Sookie ihren derzeitigen Job als Fußwärmer auf dem Sofa mit sehr viel Elan und Herzblut :lol: Dafür, dass wir jetzt seit 8 Wochen Schonprogramm machen ist sie echt unglaublich brav. Vllt kommt mir zu Gute, dass sie grad - theoretisch - scheinträchtig ist. Allerdings merkt man davon ansich nix, kein Spielzeug bemuttern, keine dicken Zitzen.

    Nur beim Gassi darf ich grad öfters diskutieren, dass sie keine Eicheln fressen soll - hier pfuscht Jin rein, die manchmal eine Eichel zum Spaß durch die Gegend tragen möchte (das darf sie ansich auch nicht - aber ihr ist halt auch a weng fad). Macht's natürlich nicht besser, wenn ich Sookie die Eichel verbiete und hinter meinem Rücken Jin eine aufnimmt :roll: Wenn ich rechtzeitig dran denk, dass wir gleich an einer Stelle mit Eicheln sind, dann kann ich schon proaktiv die Aufmerksamkeit woanders hin lenken. Also hier hapert's eigentlich eher an meiner Konzentration.

    Irgendwer meinte, dass Cockerspaniel Qualzuchten sind, stimmt das? Wenn ja warum?

    Neigung zu Ohrenentzündungen, weil die Ohren sehr tief angesetzt sind und durch die schweren Behänge nicht belüftet werden.

    Aber auch da soll wohl die Gesundheit nicht mehr gut sein... Näheres weiß ich nicht.

    Naja, es gibt keine 100 % gesunde Lebewesen. Nur, weil man weiß, dass es in einer Rasse die Krankheiten x, y und z gibt, heißt da nicht, dass diese Rasse besonders krank ist. Oft werden die Zuchthunde auf diese Erkrankungen untersucht, so dass die Wahrscheinlichkeit dass die Welpen an diesen Erkrankungen leiden werden minimiert bis vermieden werden. Teilweise gibt es daher nur sehr wenig betroffene Hunde. Aber es kann natürlich auch sein, dass diese Erkrankungen ein tatsächliches, mehr oder weniger ernsthaftes Problem sind. Da muss man sich für jede Rasse genau informieren.


    Nochmal zum Whippet. Hier gibt es sehr viel Wild und oft auch freilaufende Schafherden. Und nur im Leinenknast wäre ja auch blöd.

    Wenn ich es richtig im Kopf habe, habt ihr einen recht großen Garten? Evtl. reicht dieser für's Beine-Strecken. Ansonsten ist es wirklich wichtig eine wildarme Freilaufmöglichkeit zu finden (und wenn es nur eine große Wiese ist). Gibt es keine Möglichkeit, dass der Whippet rennen kann, würde ich von ihm Abstand nehmen.

    Ich kenne Videos von Whippets, die sich an Wild kontrollieren können. Allerdings keinen persönlich, daher kann ich nichts dazu sagen, wie das trainiert wurde. Wir selber haben fast nie Wildsichtung, so dass ich das (leider) auch kaum trainieren kann.


    Eine Freundin hat eine ganz bezaubernde Podenca, die ist ein Mü grösser als meine Hündin (glaube so 8-9 Kilo und ist so ziemlich das netteste an Hund, was mir bisher so begegnet ist.


    Sie ist jetzt anderthalb, kann problemlos frei laufen, lässt sich supergut trainieren.

    mh, mit 1,5 Jahren ist sie noch sehr jung, da kann der Jagdtrieb noch erwachen. Podencos jagen auch mit allen Sinnen - also ebenso auf Spur. Den Vorteil des Whippets, dass dieser auf Spur relativ einfach zu kontrollieren ist, hat man beim Podenco nicht.

    Oder deine Freundin hat tatsächlich ein Exemplar erwischt, dass seine Rassebeschreibung nicht ganz so gut gelesen hat xD Da fällt mir ein... einen Whippet kannte ich, der selbst dann Wild nicht nach ist, wenn es ihm vor die Füße sprang - allerdings ganz ohne Training. Auch so ein Hund, der sich nicht an seine Rassebeschreibung gehalten hat. So Einzelfälle kommen immer wieder mal vor. Aber darauf hoffen, einen solchen Hund zu erwischen, ist wie Lottospielen (sofern man den Hund nicht im Erwachsenenalter kauft).

    Ja, es wäre echt toll, wenn man näher auf die Auslastungen einginge und wirkliche Steigerungen der Aufgabenstellung zeigen würden.

    Ich mein das hätte man zu Hoopers oder Agility ausbauen können, aber das weiß der Normalo vorm Bildschirm vllt nicht.

    Ich fürchte, dass zumindest Agi nicht vorgeschlagen/gezeigt würde, weil erinnerlich MR ein Problem mit der Erregungslage der dort mit Herzblut startenden Hunde hat.

    Seit annähernd 7 Seiten vermisse ich den Zusammenhang mit Rütter und seiner Sendung. :thinking_face:

    Ist ein bissel schade um die Diskussion, die in ein paar Wochen niemand mehr wieder findet.

    Du hast recht. Ich hab mich hinreißen lassen - eigentlich weiß ich es ja, dass es manchen Leuten nicht möglich ist, über ihren Tellerrand hinaus zu schauen.

    Ich Tierquäler kuschel jetzt weiter meine armen, traumatisierten Hunde.

    Nochmal - wenn sich jemand kaum traut die TRAUMhunde aufzuzeigen, ist ja wohl sehr klar, dass es keine Option ist!

    Gemach, Gemach... Mir war das schon klar. Daher hab ich nur kurz die Negativpunkte zu den Traumrassen geschrieben - und dann noch das Edit dazu. Wenn man Abstriche von dem ein oder andren machen kann, dann können die Traumrassen passen.


    Aber du kennst dich bei den Windhunden doch aus. Gibt es Vertreter, die auf die Wünsche passen könnten?

    Podencos sind übrigens keine Windhunde, sondern Hunde vom Urtyp/Mediterrane Rassen (ja, das Klugscheißen muss sein). Wenn man einen selbstständigen Hund mag, der jetzt nicht so für die Zusammenarbeit mit dem Menschen brennt und damit leben kann, dass er beim Gassi dauerhaft an der Leine hängt, dann kann eine der Podenco-Rassen passen - die gibt's in verschiedenen Größen. Podencos sind ziemlich verträglich, mit Menschen schmusig. mWn neigen sie/manche Varietäten zum Wachen. Aber so richtig gut kenn ich mich mit Podencos nicht aus.

    Den Whippet hatte ich weiter vorne schonmal vorgeschlagen - abhängig davon, wie viel sichtbares Wild es dort gibt, können Whippets zumindest partiell frei laufen.

    Italienisches Windspiel schlage ich mit Absicht nicht vor, weil ich sie als ziemlich hysterisch kennen gelernt hab und zudem die Rasse stärker mit Krankheiten kämpft (Epilepsie und als einzige Windhundrasse haben sie Hautprobleme durch Farbverdünnung), außerdem sind sie einfach sehr/zu filigran und neigen zu Beinbrüchen (gar nicht so selten ausgelöst durch einen Sprung vom Schoß des Besitzers!)

    Viszla, Ridgeback

    Die dürften dir beide zu groß sein, außerdem jeweils Jagdtrieb vorhanden.

    Podencos

    Selbstständiger und mehr Jagdtrieb als beim Whippet.

    Basenjis

    Basenjis neigen zu Fremdhundunverträglichkeit, Jagdtrieb ist auch nicht zu unterschätzen. Die paar Basenjis, die ich getroffen habe (1x beim Gassi, paar weitere beim Coursing) konnten alle nicht frei laufen.


    Edit: das soll jetzt nicht so negativ klingen, nur als Hinweis bzgl. deiner Liste. Wenn du damit leben kannst, dass der Hund draußen viel/immer an der Leine ist, ist das mit dem Jagdtrieb ja auch zweitrangig.

    Siehst du, ich beziehe in so einem Fall gar nichts auf den Hund. Ich sage "Das ist meins." und wenn's was wirklich Tolles ist "Du, das ist wirklich meins, dein Anteil muß noch abkühlen, wart mal bitte so lang."

    Und was machst du, wenn dem Hund das egal ist? Wenn mein Essen nicht so super-spannend ist, dann mach ich es wie du. Aber wenn das nicht klappt, kommt das Nein und ggf. körpersprachliche Verstärkung.

    Ja, ich bin nicht perfekt. Sookie hat mir auch scho mal was vom Teller geklaut. Ja und? Freilich ist sie da manchmal hartnäckiger. Stört mich nicht. Und sie ganz offenbar auch nicht.

    Und bevor abgeschnappt wird, waren da schon viel Kommunikation zuvor, ein Anheben der Augenbraue während der Welpe sich nähert, etc. Abschneppen, Schnauzerngriff o.ä. ist nie die erste Maßnahme.

    Ja, in den meisten Fällen ist vor der Strafe Kommunikation. Aber das Nein ist keine Strafe, sondern die Kommunikation vor der Strafe - wie es beim Hund z.B. das Anspannen der Gesichtsmuskulatur oder das Knurren ist.

    Aber es gibt auch Fälle, in denen ohne vorige Kommunikation gestraft wird - diese sind natürlich nicht die Regel.


    Nein, ich meine, daß die Mutterhündin nicht denkt "Moment, der benimmt sich aber daneben, den muß ich mal bestrafen bzw. da muß mal eine "Korrektur" her". Sie schützt sich selbst und andere Welpen vor übergriffigem Verhalten, nicht mehr, nicht weniger. Und das rein situativ, nicht im "Training".

    Freilich nicht. Sie trainiert ja nicht, sie erzieht. Genau das, was wir Menschen in vielen Teilen auch tun.


    Nun sitzt da der 12wöchige Welpe, bekommt eine positive Strafe und soll verstehen, was das soll? Nein, glaube ich nicht dran, das ergibt einfach keinen Sinn. Der ist allenfalls geschockt und unterläßt deshalb ähnliches Verhalten in der Zukunft. Wenn man sich 2-3 Jahre kennt, amg das vielleicht funktionieren, aber nicht mit einem Hund, mit dem man erst wenige Monate zusammenlebt.

    Das mag für einen schlecht sozialisierten Welpen aus dem TS gelten. Aber ein Welpe, der in einem intakten Sozialverband aus Mutterhündin, ggf. weitere Hunde des Zuchthaushalts sowie Menschen aufgewachsen ist, ist ja nicht komplett roh, wenn du ihn zu dir holst - weder mit 8 und schon gar nicht mit 12 Wochen. Alle Welpen haben schon die Grundzüge des respektvollen Miteinanders gelernt und natürlich schon Bekanntschaft mit positiver Strafe gemacht und natürlich auch positiver Bestärkung.

    Jeder normale Mensch geht auch nicht hin und verprügelt einen Welpen, weil er nicht auf Nein reagiert. Da gibt es eine angepasste Verstärkung (je nach Welpe und Situation von einem Räuspern, über Körperspannung, Mimik, Block bis hin zu einem Stupser (kein Schlag!) an die Schulter). Der Welpe wird davon überrascht sein, vllt auch erschrocken, aber ganz sicher nicht geschockt.

    Ich stimme mit dir überein, dass man einem Hund Tricks (Sitz, Platz, Pfote, Männchen...) grundsätzlich über positive Bestärkung beibringen sollte und hier die positive Bestärkung viel wirkungsvoller ist, als das Training über positive Strafe. Nur so schafft man es, dem Hund die intrinsische Motivation zu erhalten bzw. sie zu erschaffen, so dass der Hund mit Feuereifer dabei ist.

    Aber in der Erziehung setze ich auf Kommunikation - inkl. hemmenden Elementen. Ich finde es fairer, dem Hund auch mal eine deutliche Grenze zu setzen, als um diese Grenze herum zu trainieren und dadurch weniger Kapazitäten für das ein oder andre (lustige) Training zu haben.

    Und ja, die Grenzen zwischen Training und Erziehung können auch mal fließend sein.