Ich bin ein Anti-Leinenmensch, aber nur wegen meiner Grundeinstellung.
Bonnie läuft schon immer fast überall frei, weil ich das so will und natürlich auch dafür trainiert hab mit ihr.
Sobald ich einen Wald betrete is allerdings die Flexi drauf, Schlepp is mir zu doof zum eisammeln.
Einerseits aus Respekt gegenüber den Tieren, aus Respekt/Schiss vor den Jägern und um meinem Hund diverse Erfolgserlebnisse zu verwehren.
Sie hat kein Problem damit, ich auch nicht. Bin ich in Fotolaune kommt am Weg die Leine ab, ich knips und Leine wieder dran.
Bonnie hat sehr geringen Jagdtrieb, geht aber trotzdem hinterher wenn sie was aufscheucht, oder etwas sieht und ich sie nicht früh genug abruf. Der Wald, und andere Stellen hier in der Umgebung, sind mir einfach zu unübersichtlich.
Aber dennoch hat der Threadtitel schon seine Richtigkeit für mich. Der Hund meiner Nachbarn wurde nie erzogen, fristet seine bisher 7 Jahre Leben an der Flexi Leine, 5m.
Bei mir gibts Regeln, die eingehalten werden müssen, wenn sie dies tut, darf sie frei sein und generell relativ viel. Ich werd auch, wenn alles läuft, relativ locker im Umgang mit ihr, weil ich weiß, dass ein strenges Wort sie zurück auf den richtigen Weg holt ![]()
Auch für mich ist es Teil meiner Hundehalterphilosophie, meinen Hund so zu erziehen, dass ich ihm möglichst viele Freiheiten gewähren kann, ohne mir großartig Gedanken darüber zu mache. Ich zum Beispiel würde mir im Leben keinen Jagdhund holen.