Beiträge von Königscobra

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    Ich habe die Sendung nicht gesehen, aber so wie du sie schilderst war das entweder eine ziemlich dämlich gescriptete Darstellung oder ein Tierhalter über den man nur den Kopf schütteln und dessen Hund man nur bedauern kann (bzw. konnte, denn jetzt scheint er ja tot zu sein).

    1. Dem Hund geht es gut, Symptom: er hat Blut im Urin.
    2. Krebs kann nicht einfach beim ersten Besuch in der TK festgestellt werden. Dazu braucht es eine Gewebeprobe. Die Veränderung hätte also genau so gut eine Entzündung oder ein gutartige Raumforderung sein können.
    3. Solange es dem Hund gut geht, hat man auch Zeit für eine Zweitmeinung und eine Abwägung der Optionen.

    Ich weiss schon warum ich mir diese blödsinnigen Sendungen nicht mehr anschaue.

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    Du hast die Sendung nicht gesehen ... demzufolge auch nicht die Rö - Aufnahme und das US - Bild.
    Da war nicht' s mehr, was eine andere Option zugelassen hätte.

    Der primäre Tumor hatte einen Durchmesser von 16 cm ( also quasi Kindskopfgrösse ) ... die Metastasen in der Lunge waren nicht zählbar.
    Auf dem US sah man die Infiltration in die Darmwand und an der Milz war der Tumor auch schon. Er war quasi überall eingewachsen.

    Der Hund muss schon Schmerzen gehabt haben, denn ( soweit ich mich erinnere ) hat er bei der Untersuchung geschnappt.

    Der Doc, der hat nicht zum sofortigen Einschläfern geraten ... hat aber definitv gesagt, dass da nicht' s mehr zu machen ist.
    Er hat der Familie die Option zum nachdenken gegeben ... die Tochter des alten Mannes war diejenige, die gesagt hat, es ist besser, es sofort zu machen.

    Dieser Arzt gehört nicht zu denjenigen, die nicht' s unversucht lassen und sofort einschläfern. Er gehört aber zu denen, die sehr viel Erfahrung haben und sieht, wenn es aussichtslos ist.
    Er war über das Bild, was sich ihm bot ( Rö / US ) sehr erschüttert und hat auch gesagt, dass er mit diesem Umfang / Ausgang Diagnosestellung nicht gerechnet hat.

    Ich habe es gesehen und fand die Entscheidung richtig !

    Der Tumor war riesig und hat schon den Darm und andere Organe ( z. B. Milz ) infiltriert ... zudem waren massenhaft Metastasen in der Lunge.

    Auch, dass die 1. Narkose schon den Tod herbeigeführt hat, zeigt, dass der Hund schon völlig am Ende war.

    In dem Fall war der Zeitpunkt richtig !

    Der Doc aus der TK, die dort gezeigt wurde, ist in meinen Augen ein sehr kompetenter Doc. Wird ja öfter was von ihm gezeigt.

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    Und sie bekommt Frust ! Viel Frust, der sich in Bellen, buddeln, chronischen Bluthochdruck und stereotypes Verhalten und und und äußern kann... da wähle ich lieber einen Weg der auf den ersten Blick mühseliger ist, aber für meinen Hund ist es mir das Wert.
    Und dann habe ich einen Hund, der wirklich warten kann, ohne innerlich zu explodieren....

    Die Bedürfnisse meines Hunde absichtlich und wissentlich zu ignorieren fällt bei mir in die sparte "nicht gewaltfrei"

    Viele Grüße

    Sybille


    Quatsch ... denn der Hund kann es ja.

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    ... wenn ich in der box bin und miste, dann jammert sie kurz versucht mich zu sehen und dann ist gut.. legt sich ab und wartet !!

    Ich habe immer nur auf meinen Bauch *gehört* ... in allen Lebenslagen.
    Bücher zum Thema Tiere gibt es nicht bei mir .
    :???: Sorry, doch ein Einziges ... zum Thema Katzensprache.

    Ich denke je mehr man liest, sich anguckt etc. ... desto *verkrampfter* wird man u. U..

    Wenn ich entscheide Kopf vs. Bauch ... dann hat auf jeden Fall der Bauch gewonnen.
    Intuitiv ( Bauch ) macht man eh immer das Richtige ... was man von der Ratio ( Kopf ) her nicht sagen kann.

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    Ich fand gut, dass er dem Prof mal klar gesagt hat: entweder du machst ernsthaft mit oder ich bin raus!
    Da war er
    ein bisschen baff, der DrDr. Hat sich wohl so noch keiner getraut.
    LG


    Ich denke, das Professorchen bekommt nie Gegenwind. Deshalb wird er so baff gewesen sein.
    "Es wagt jemand, mich zu massregeln ?" :lachtot: