Hi,
hier nochmal der "Koch-Crash-Kurs" für die Kochanfänger und noch etwas "Futter-Orientierungslosen", die einen kurzen Blick in die Hundeküche werfen wollen(...ist immer etwas schwierig zwischen den neuen Threads zu pendeln, darum immer mal wieder hier eine Zusammenfassung zum Thema 
Zuerst ist der Begriff "kochen" nicht ganz richtig, denn es geht darum, das Hundefutter selbst zusammenzustellen.....und das auf vielfältige Art und Weise. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die verschiedensten Nahrungsmittel zu kombinieren......aber grundsätzlich sollten in den Rationen immer bestimmte Grundbestandteile enthalten sein.
Empfehlung für die Basis einer selbstgemachten Mahlzeit:
Eine tierische Proteinquelle, wir z.B. Fleisch, Fisch, Innereien
Eine Kohlenhydratquelle wie Nudeln, Kartoffeln, Reis o.ä.
Eine Fettquelle( z.B. ein pflanzliches Öl + Hühnerfett/Gänseschmalz)
Rohfaser/Gemüse wie gekochte Möhren, Brokkoli, frischer Salat oder Kräuter
Optimiert wird je nach Verträglichkeit mit Milchprodukten, wie Joghurt, Quark oder Hüttenkäse, Ei, Nüsse, rohe Knorpel/Knochen, Obst usw.
Die Palette der Grundnahrungsbestandteile für eine ausgewogene Hundeernährung ist sehr groß 
Wichtig wäre auch eine schonende Zubereitung .....und die Verwendung von möglichst naturbelassenen (Vollwert)Lebensmittel(...ist mein Anspruch*lach*), aber Schlachtabfälle bzw. hochwertige Dosen dürfen auch schon mal auf den Speiseplan.
Das Schwierigste beim Selberkochen sind wohl die Mengen, denn genaue Vorgaben sind kaum möglich und sollten auch immer individuell variiert und an den Bedürfnissen des eigenen Hundes angepasst werden, aber bisher haben nach meinen Kenntnissen noch alle Köche ihren persönlichen Ernähungsstil gefunden 
LG