Beiträge von Snaedis

    Hallöchen,

    Ich bin auf der Suche nach einer Sportart, mit der ich Pucks Jagttrieb umleiten kann und ihn auslasten kann. Hierzu erstmal eine kleine Beschreibung zum Hundetier:

    Puck hat einen gewissen Jagttrieb. Bei Vögeln haben wir ihn zu 99% im Griff. Das heißt sie werden entweder nicht beachtet, angezeigt oder er lässt sich abrufen, falls er doch mal durchstartet.
    Bei Kaninchen üben wir gerade das Anzeigen (also stehenbleiben/vorstehen/absitzen, wie er mag), ohne Leine würde er aber noch oft hinterher gehen. Auch stöbert er gerne Kaninchen auf und geht Spuren nach.

    Er spielt gerne Zerrspiele und holt im Zuge dessen auch 4-5mal das Spielzeug. Stellt man ihm eine Aufgabe (zB geworfenes Spielzeug erst nach Freigabe holen gehen) bricht er das Spiel oft ab. Bisher habe ich da aber auch nichts konkret aufgebaut, sondern einfach ausgenutzt, wenn Puck mal Lust hat... Dies ist aber vor allem daheim oder im Garten der Fall und draußen nur selten.
    Reines Apportieren klappt am Besten mit der Frisbee. Die ist selbstgenäht, daher weich und lässt sich schön 'totschütteln'. Aber auch die wird selten direkt zu mir gebracht und öfter als 4-5x muss ich die auch nicht werfen...


    So richtig zur Auslastung und zum Lenken des Jagttriebs geht das bisher also alles nicht und hab jetzt erstmal einen kleinen Dummy (150g) bestellt mit dem ich gerne was 'richtiges' Aufbauen würde. Bisher hab ich sowohl ein bisschen was von ZOS gehört als auch von der Dummyarbeit - beides Sachen, die meiner Meinung nach wahrscheinlich ganz gut passen würden...

    Was denkt ihr, was passt am Besten und was ist leicht in Eigenregie umsetzbar? Über Tips, Tricks, Internetseiten, etc. würde ich mich freuen.

    LG Anna

    Versucht mal, dass derjenige, der den Hund festhält, sich neben ihn kniet und den Hund an sich drückt: so wird die Bewegung weiter eingeschränkt.
    Ich würde bei zu argem zappeln aber nicht sofort los lassen! Erst loslassen, wenn der Hund ruhig ist - wird er zu unruhig, wenn du mit dem Haken/Zange kommst, dann eben nur kurz den Hund damit in die Nähe kommen, warten bis er ruhig wird, und wieder laufen lassen...

    So tragisch ist eine festgebissene Zecke dann auch wieder nicht.... :smile:
    Für die Zukunft würd ich aber einfach üben, dass der Kleine still hält, wenn man an ihm rummanipuliert...dann sollte das Zeckenziehen in Zukunft auch ohne zweite Person gehen :gut:

    Viel Erfolg!

    Ich bin da "böse": wenn ich irgendwo ran muss, wird der Hund so gehalten, dass ich an die Stelle komm und ggf. gewartet, bis er aufhört mit zappeln und dann wird die Zecke entfernt (die Krallen geschnitten,... oä.) und hinterher gibt vieeeel Lob und eventuell ein Leckerchen.
    Wichtig dabei: selber ruhig sein und Ruhe ausstrahlen, nicht wütend oder nervös werden: ihr habt alle Zeit der Welt...

    LG Anna

    Ich halt es mit Puck so, dass er auf Felder gar nicht darf, egal, ob bestellt, oder unbestellt (manchmal sieht man die jungen Pflanzen auch kaum, die gerade erst aus der Erde sprießen). Auf Wiesen darf er, wenn diese frisch gemäht sind, oder noch recht niedrig. Ab einer gewissen Höhe darf er nichtmehr rein, weil umgeknickte Gras auch nicht mehr gemähte werden könnte....Wenn der Besitzer aber sagt, dass er nicht möchte, dass Hunde seine Wiese betreten, dann musst du dich dem wohl beugen - du willst ja auch nicht, das fremde Leute einfach in deinem Garten rum spazieren...

    LG Anna

    Dafür wurde mir heute erzählt, dass Hunde mit Fell schöner seien - eine nette Art zu sagen, dass ihnen Puck nicht wirklich gefällt :lol:
    Immerhin wurde er aber gelobt, weil er so brav war....nun wir standen auf nem Grünstreifen und haben auf eine Bekannte gewartet - was soll er da groß machen? (okok, hab ihn vorsorglich ins 'Sitz' beordert, nicht das er die Menschen anspringt)


    Wie mans sowas aushält? zum Glück läuft einen (also mir zumindest) nicht dauernd so jemand vor die Füße...