Beiträge von Snaedis

    Ich hab zwei Hunde. Puck, mein Ersthund, wird immer ein Hund bleiben, der in bestimmten Situationen (hauptsächlich Fremdhunde) viel Führung braucht. Wir sind auch noch lang nicht an dem Punkt, an dem ich ihn mit Führung durch jede Situation bekomme, ohne das er ausrastet. Zudem ist Puck ein ziemlicher Einzelprinz gewesen. Trotzdem hab ich mich für einen Zweithund entschieden.

    Anfang Juni ist Flip mit 9 Wochen bei mit eingezogen. Insgesamt funktioniert es gut. Ich manage nun bei Problemsituationen häufiger (zB kommt Puck bei engen Fremdhundebegegnungen auf den Arm). Bei Flip versuche ich, ihn gut auf andere Hunde zu sozialisieren und hab von Anfang an bestärkt, dass er bei Fremdhundebegegnungen bei mir bleibt. Bisher überschneiden sich die "Problemzonen" der beiden nicht. Puck ist in den meisten Situationen, die Flip unheimlich findet, gelassen und geh mit gutem Beispiel voran oder lässt sich gut führen, so dass sich auch hier Flip an mir und Puck orientieren kann.
    Mal schauen, was die Pubertät bringt...


    Da ich mit meiner Schwester und deren Hündin Jin, 1,5 Jahre, zusammen wohne, bin ich auch regelmäßig mit 3 Hunden unterwegs. Mit allen dreien alleine geh ich aber nur Runden, auf denen ich Fremdhunden ausweichen kann. Jin lässt sich von Puck beim Pöbeln anstecken. Kann ich gut ausweichen, kann ich trainieren und die Hunde bleiben ansprechbar.

    Gleichzeitig haben die beiden Großen einen ziemlichen Jagdtrieb. Wo sie einzeln gut kontrollierbar und abrufbar sind, sind sie es zusammen nicht. Ergo bleiben sie an der Leine. Bei uns ist es daher ein riesiger Unterschied, ob man mit zwei oder drei Hunden unterwegs ist. Wird sich sicher nochmal verstärken, wenn Flip pubertär wird und auch nicht mehr so viel frei laufen kann.

    Leinenführigkeit ist bei allen drei Hunden nicht perfekt. Zwei Leinen lassen sich deutlich einfacher entheddern als drei. Es ist auch schwieriger, drei Hunde gleichzeitig im Auge zu haben...

    In der Regel schauen wir aber, dass meine Schwester und ich zusammen die großen Runden laufen bzw. jeder seine Hunde so auslastet, dass derjenige, der mit allen dreien alleine ist, nur Pipirunden laufen muss.


    LG Anna

    ich habe heute einen ziemlich großen (50-60 cm) nackten Hund gesehen. Es war ein unkastrierter Rüde weshalb wir mit Coco zügig weiter sind.
    Danach habe ich mit meiner Schwester überlegt, was das wohl für eine Rasse war.
    Ich habe immer gedacht, es gibt nur kleine Nackthundrassen. Jetzt habe ich bei der Internetrecherche entdeckt, dass es sowohl den peruanischen als auch den mexikanischen Nackthund auch in "groß" gibt.
    Gibt es irgendwelche Merkmale, wie man die beiden Rassen unterscheiden kann? Bzw welcher wäre in Deutschland wahrscheinlicher :D

    Peruaner sind schlanker im Körperbau und haben eine geschwungenere Körperlinie. Mexikaner sind kräftiger und die Bauchlinie ist eher gerade.

    Ohne direkten Vergleich kann es aber schwer fallen, die Rassen auseinander zu halten. Erstrecht, wenn man noch keinen live gesehen hat.

    LG Anna

    Anfang der Woche hatte ich das Futter umgestellt und irrrrgendwie hab ich mich etwas in der Futtermenge vertan. Flip wog gestern 4,4kg und hat ne Speckschicht auf den Rippen...Jetzt muss ich schauen, dass ich das wieder in den Griff bekomme...

    Die Woche war zudem sehr anstrengend für Flip: Montag, Donnerstag und Freitag große Gassigänge mit anderen Hunden. Samstag Welpenstunde und heute ging es erst zum privaten Coursingtraining und dann zu einer Whippetzüchterin und deren ca. 11-wöchigen Welpen... Flip ist jetzt richtig fertig. Die nächsten 2-3 Tage machen wir nicht, außer Pipirunden und den normalen Alltag...


    LG Anna

    Gestern, am Ende unserer Gassirunde, kommt uns ein riesiger, schwarzer Labbi entgegen. Breite Straße (ohne Verkehr), neben dran ein Feld. Ich lauf zunächst mit Puck einen Bogen leicht ins Feld, Flip bleibt bei mir, Laura läuft mit Jin auf der Straße. Labbi guckt und kommt zu uns gesteuert. Ich kann nicht weiter ins Feld, also nehm ich Puck auf den Arm, damit er nicht pöbelt und damit die Jungspunde aufstachelt.

    Labbi lässt sich nicht blocken, Jin ist zwar etwas unsicher, aber meistert die Situation sehr gut. Flip bleibt hinter mir.

    Halter des Labbis ruft mir zu "lassen sie ihn doch runter, meiner ist lieb!"
    Klar, weil ich Angst habe, dass seiner etwas tut, nehm ich meinen Großen auf den Arm und lass den deutlich kleineren Junghund auf dem Boden :lepra:
    Auf mein "nein, meiner beißt" (minimal übertrieben, er tickt "nur" aus), setzt sich der Halter immerhin ohne weitere Diskussionen in Bewegung und sammelt seinen Hund ein.

    Und nun der eigentlich bemerkenswerte Satz, der Frau des Halters über Puck: "Einer muss ja das Sagen haben"

    :fear: Heißt das, unverträgliche Hunde haben das Sagen?


    LG Anna

    Für meine Hunde ist das "hinhalten" schon die Erlaubnis. Puck weiß aber auch ganz genau, bei wem es sich zu betteln lohnt und bei wem nicht. Kleinteil muss das noch lernen. Der denkt noch "Frechheit siegt" :lol:

    Wobei Puck auch sehr frech ist: Er klaut alles, was unbeaufsichtigt rumsteht und ich nicht als "meins" (oder jemand anderes als seines) deklariert habe :ugly: und wenn er dazu auf den Tisch klettern muss :pfeif: