Beiträge von Snaedis

    Ich hab möglichst überall in der Wohnung Hundespielzeug oder Karton (den der Welpe zerlegen darf) rumliegen. Wenn Welpi nun etwas im Maul hat, was er nicht soll, oder wo rumknabbert, lenk ich ihn darauf um. Grad Karton kaputt machen hat meinen Welpis immer viel Spaß gemacht und meine Möbel geschont. Sieht halt bis nach dem Zahnwechsel immer etwas wüst aus, wenn überall Karton rum fliegt...

    LG Anna

    Welpen laufen bei mir möglichst wenig an der Leine. Heißt, dass ich Orte meide, wo sie an der Leine sein müssen. Als ich noch keinen Garten hatte, musste Welpe an der Leine bleiben für die Pipi"runden". Da hab ich aber geschaut, dass ich Welpi an die Lösestelle trage. Dort, mit Leine gesichert, stand bis er sich löst und dann ging auf dem Arm wieder zurück.

    Sowas wie Fußgängerzone, Ausflug an den Bahnhof, etc wo Leine längere Zeit notwendig ist, hab ich vielleicht 1-2x die Woche gemacht (1x die Woche dann noch eine gute Welpenstunde) ansonsten bin ich mim Welpi ins Grüne, wo er frei laufen konnte (wenig los plus keine große Straße/ Gleise/...in der Nähe). Die meisten Welpen haben einen Folgetrieb und rennen nicht weg - ohne ihre Familie sind sie ja aufgeschmissen. Beim Gassi haben wir wenig Strecke gemacht (bzw kam Welpi für Strecke machen auf den Arm, meine restliche Bande will ja auch Bewegung), sondern einfach die Natur erkundet und nebenbei Regeln etabliert: meine Hunde sollen auf dem Weg bleiben, also wird Welpi von Anfang an gebremst, wenn er den Weg verlassen will. Kommt Welpi in meine Richtung oder hab ich eh grad seine Aufmerksamkeit, wird er animiert zu mir zu kommen und dabei gleich das Wort für den Rückruf etabliert. Blickkontakt zu mir wird auch bestärkt. Mehr üb ich im Alltag nicht.

    Tricks, wie "Sitz" und "Platz" üb ich nur, wenn ich merk, dass Welpi noch Hirnschmalz über hat. Und das auch nur maximal 2-3min.

    Zugeben muss ich, dass es mir schwer fällt Hunden die Leinenführigkeit zu vermitteln... Das kann bei mir keiner gut... Meistens schleifen sich da bei mir Fehler im Junghundealter ein, wo Hund auch längere Strecken an der Leine läuft...

    Natürlich verwächst sich der Folgetrieb und nicht jeder hat so schöne Gebiete zum Freilaufen. Da kann man dann mittels Schlepp absichern. Bitte den Hund an der Schlepp aber nicht zu einem ziehen. Sondern zum Hund hingehen. Der Hund soll ja nicht lernen, dass Kommandos nur mit Hilfe der Schlepp durchgesetzt werden können....

    Ich schließ mich den anderen an: geh bitte nicht mehr zu diesem komischen Trainer. Seine Aussagen strotzen nur so von Inkompetenz.

    LG Anna

    Zum Thema Pizza.... Ihr kennt doch die Tricks wo Hunde Wurst auf die Nase, Pfoten etc gelegt wird oder sie sogar die Wurst im Maul halten müssen.... Das sollte doch auch auf den Menschen übertragbar sein zwecks Pizza...

    Ich soll meine Pizza meinen Hunden vor dem Verzehr auf die Nase legen??

    Die Ratschläge im Internet treiben seltsame Blüten. |) xD

    Neeeiiinnn... Nicht den letzten Satz, den du zitiert hast überlesen ... Übertragung auf den Menschen! xD

    Nur, wer dir die Pizza in die Hand drückt und dich mit "Warte! Schön brav warten...." hypnotisiert, weiß ich nicht...

    LG Anna

    Das seh ich anders. Wie sollen Menschen lernen mit ungewohnten Verhaltensweisen umzugehen, wenn sie nicht Interesse daran zeigen? Ein Verhalten beunruhigt mich, also kann ich entweder so tun, als würde ich es ignorieren -> ändert meine Haltung aber nicht, da ich das Verhalten nicht einordnen kann.

    Ich könnte natürlich auch mit Freunden, Verwandten, Bekannten,...darüber sprechen. Mit Glück ist wer dabei, der das Verhalten einordnen kann. Mit Pech wird aus ner Mücke nen Elefanten gemacht und die Bedenken vermehren sich.

    Oder ich frag wo nach, wo Menschen sind die sich mit sowas auskennen. Ob ich dazu in einem Forum frage, wo bekanntermaßen einige in dem Bereich arbeiten, oder in einem Wohnheim finde ich beides in Ordnung. Es hilft das man auffällige Verhaltensweisen lernt einzuordnen, und bewusste und unbewusste Ängste/ Bedenken abzubauen.

    Wie sagst du immer bei Hundebegegnungen: Reden hilft. Und ja, das hilft, nicht nur, wenn es um Hunde geht.

    LG Anna

    Hundefreundin5 : gute Besserung an deinen Zwerg!

    Wenn nochmal Röntgen, würde ich auf eine Sedierung bestehen, einfach, damit der Zwerg kein Stress damit hat. Allerdings seh ich es anders als Terri-Lis-07 . Wenn die Behandlung keinen Unterschied macht, ob gebrochen oder nicht, würde ich die Diagnostik nicht machen. Nur um zu wissen, was genau ist, würde ich dem Hund das ersparen. Aber wirklich nur, wenn die Behandlung eh die selbe ist. Ob die Pfote dauerhaft problematisch bleibt, muss ja nicht daran liegen, ob gebrochen oder nicht...

    LG Anna

    Er wollte in einem Wohnheim anrufen

    Ich hab selbst explizit gesagt, dass ich das zu übergriffig finde und deshalb auch zögere ...

    Aber ok, ich weiß Bescheid, ich frag künftig nicht mehr hier nach.

    Hier, bitteschön, bevor mir wieder was Falsches unterstellt wird.

    Wir haben in der Nähe, so ca. 3-4 km entfernt im nächsten Ort ein Wohnheim für Menschen mit Einschränkungen. Ich kann mir vorstellen, dass er da vielleicht irgendwie betreut wird, aber ich fänds auch arg übergriffig, da aufzulaufen und zu sagen "Der Mann, der so und so aussieht und sich so und so verhält, ist immer alleine unterwegs, gibt's da keine betreuende Person?".

    Ach was! Mach dich nicht verrückt. Bei uns haben schon mehrfach Leute angerufen und gefragt, ob Mensch xy zu uns gehört. Zb weil ein Bewohner nicht in die Arbeit ist, das erzählt hat, und dass er nun Angst habe zurück zu gehen... Oder weil ein anderer Bewohner es einfach gut versteht, Menschen zu animieren, dass er Unterstützung benötigt... Wir reagieren da immer nett. Natürlich unterliegen wir der Schweigepflicht und dürfen nix groß sagen. Aber wir versuchen dem Menschen am Telefon die vermeintliche Verantwortung zu nehmen. Auch, wenn der Anruf völlig überflüssig wäre... Wir kennen unsere Pappenheimer. Passanten nicht.

    Ich wollte dir auch nicht unterstellen, dass du willst, dass er weggesperrt wird. Nur bin ich in dem Thema drin und einsperren ist die einzige "Lösung", wenn man so ein Verhalten in der Öffentlichkeit nicht möchte. Wurde ja auch viele Jahre so betrieben. Nicht umsonst sind viele alte Heime für Menschen mit Behinderung (egal welcher Bereich) meistens irgendwo im Grünen und selten in der Stadt. Das ändert sich zum Glück seit ein paar Jahren. Inklusion statt Ausgrenzung. Und mit der Zeit wird es hoffentlich normal, dass es auch Menschen gibt, die sich anders verhalten. Das wird aber sicher noch ein paar Jahr(zehnte) dauern, bis dass ist.

    LG Anna

    Was "zu viel" ist hängt durchaus auch von der Größe des Hundes ab. Ich kenn allerdings jetzt auch keine Zahlen, was noch ok ist...

    Meine Hunde bekommen auch mal Wurst oä. beim Training. Das ist aber nicht täglich. Hab mir daher noch keine Gedanken darüber gemacht.... Im Endeffekt geht hier dann im Agi ca. eine handvoll in 2 Hunde (7,5 und 5,5kg). Wenn ich daheim trainiere sinds 4 Hunde (2,7 - 7,5kg) und auch insgesamt eine handvoll.

    Ich hätte keine Bedenken das täglich zu geben. Ich schneide die Wurststückchen möglichst klein...

    LG Anna

    Auch wenn die Formulierung "jeder Mensch hat recht auf...." (und dann eben irgendwas negatives) korrekt ist, so ist sie doch für Menschen die im Alltag nichts/wenig im sozialen Arbeitsbereich unterwegs sind ungewohnt. Und sorgt zum Teil eben auch für Reaktionen die Unverständnis ausdrückt. Für meine Mutter ist zum Beispiel "das Recht auf Verwahrlosung" etwas, was sie nicht versteht/ nicht in ihre Lebenswelt passt. Für sie gehört Ordnung und Sauberkeit dazu um gesund/ glücklich zu sein/werden. Trotzdem ist die Formulierung korrekt und ich muss dieses Recht in meiner Arbeit wahren. Denn es gibt Menschen, denen geht es mit Unordnung unc Unsaubekeit besser. Oder aber auch nicht, aber sie wollen es trotzdem nicht ändern. Es gibt Menschen, die wollen lieber krank sein, als ihren Zustand zu ändern/zu verbessern. Ist ihr Recht. Jeder Mensch hat nunmal das Recht, sein Leben so zu gestalten, wie er es möchte. (Solange nicht andere dadurch in ihren Rechten eingeschränkt werden).

    Bin jetzt glaub n bissl abgeschweift. Im Endeffekt: Formulierungen können verwirren, einfach weil sie unserem Weltbild widersprechen.

    LG Anna

    Naja, lieber die Ärztin sagt indirekt ihre Grenze - sie traut sich eine Sedierung/ Narkose eines so kleinen Hundes nicht zu, als dass nachher schlimmere passiert...

    Vielleicht wäre es auch möglich, nach einem Fachtierarzt für Orthopädie zu schauen. Die haben meistens auch gut Erfahrung mit Kleinhunde durch die ganzen Patellaprobleme....

    LG Anna