also ich will die Polizei keinesfalls in Schutz nehmen, ich finde es ehrlich gesagt auch sehr fragwürdig wie dort vorgegangen wurde, aber ich bitte zu Bedenken, dass viele Polizisten wirklich Angst vor Hunden haben ( habe selbst erlebt, dass die vor einem Kuschelmonster mit nasser Hose standen, oder sich nicht getraut haben einen freilaufenden Hund einzufangen, das habe ich selbst übernommen und habe den Hund dann in ein 14 km entferntes PR gebracht ) - und das war zu einer Zeit, wo es noch keine Rasselisten gab.
Was die Schiessübungen betrifft, die sollten eigentlich regelmäßig auf dem Platz geübt werden, aber auch hier ist wie überall, vieles wird aus Kosten und Zeitgründen auf ein Minimum reduziert.
Auch ein Tier, welches im absoluten Adrenalinrausch völlig konfus durch die Gegend läuft, merkt nicht wirklich wenn es getroffen wird, deshalb sollte man an einer Lösung arbeiten, die eine solche Aktion nie wieder vorkommen läßt. Und mal ganz ehrlich, der angeschossene Hund, der dann irgendwann auf den Auslöser seiner Schmerzen zurennt - ich kann es nachvollziehen - ich bleib da auch nicht ruhig stehen und warte bis endlich ein Treffer endlich alles beendet.
Alles in Allem ein tragisches Unglück - viele Opfer, die hätten vermieden werden können.
Die Mutter jetzt zu verurteilen und schuldig zu sprechen find ich ehrlich gesagt nicht gut, denn sie hatte dafür gesorgt, dass die sich nicht riechen könnenden Hunde vorsorglich getrennt sind. Ihre Tochter war mit der Situation genauso überfordert, wie wahrscheinlich jeder " Otto - Normalhundehalter ".
Ich hoffe für alle Betroffenen, dass sie bald wieder nach vorn blicken können.
Liebe Grüße