Beiträge von wollyfrauchen

    Du meine Hunde sind auch sehr gute Partner - selbst für mich. Sie wissen aber trotzdem was ich von ihnen erwarte. Sollte dies nicht geschehen, dann muss ich mir was einfallen lassen, entweder bin ich zu blöd meinem Hund zu zeigen was ich erwarte oder ich habe zu wenig Zeit investiert.

    Für beides bin ich verantwortlich - ich bin nämlich der Halter.

    Liebe Grüße Susanne mit Xena

    Hallo Chris - ich habe ja den TA gefragt, ob Wasser in der Lunge ist und er verneinte es - die Gewichtszunahme stellt ihn auch vor ein Rätsel - ich beobachte es jedenfalls weiter und hoffe, dass Xena die Tage gut übersteht, denn dieser Wechsel macht ihr doch arg zu schaffen. Notfallnr. vom Ta sind jedenfalls immer parat.

    Ich werde aber nochmal mit ihm wegen der Wassereinlagerungen reden.

    Liebe Grüße und Danke

    Susanne mit Xena

    ja Angst war noch nie ein guter Ratgeber - aber dann muss ich eben mit einem Trainer oder anderer Hilfe die Angst in Angriff nehmen und nicht gleich den Hund bestrafen, denn diese Abschiebung kommt einer Strafe gleich = Höchstrafe sogar, denn er verliert nicht nur sein gewohntes Umfeld sondern im schlimmsten Fall noch sein Leben und das kann nicht sein.

    Kind / Hund Konstallationen sind sehr schwer einzuschätzen, zumal es viel auf das Wesen eines Hundes ankommt, aber ich betone es nocheinmal Ich als Erwachsener muss dafür Sorge tragen, dass eben so wenig wie möglich passieren kann. Ich muss vorausschauend agieren und wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann muss ich dazu stehen und darf nicht ein Tier für meine Unachtsamkeit bestrafen.

    Hier sind nun mal immer Emotionen im Spiel, die das Wie und Was in ein riskantes Licht rücken, wer nicht selbst erlebt hat, wie schnell eine Situation kippen kann, der weiß auch nicht was er dann machen kann und muß.

    Ich stehe jedenfalls dazu -für mich gäbe es nur eine Alternative, nämlich die, die mich in die Pflicht nimmt.

    Und ich habe 2 erwachsene Kinder und zwei Enkel, ich weiß also wovon ich schreibe.

    Ich muss akzeptieren, dass mich einige für Verrückt halten, aber das ist mir ehrlich gesagt völlig Banane. Solange ich morgens in den Spiegel schauen kann, mit der Gewissheit es ist alles richtig,ist alles in Ordnung.

    Vielleicht sollte man darüber nachdenken, dass es viel zu leicht ist einen neuen Hund in sein Heim zu holen, denn wer garantiert mir denn dass mein neuer Hund in vllt, selbiger Situation anders reagiert?

    Liebe Grüße Susanne und Xena

    ich glaube es muss noch ganz anderes bedacht werden bei so einem Ereignis.

    Habe ich den Hund schon von Anfang an oder hatte der Hund schon mal eine Vergangenheit vor mir?
    Viele Hunde mit Vergangenheit sind ein Rätsel, wir können nicht wissen was sie erlebt haben und was da war.Viele solcher Hunde haben im Leben Erlebnisse gehabt, die wir gar nicht nachempfinden können. Wenn sich dann eine ähnliche Situation wiederholt, dann kann es sein, dass dieser Hund sich wehrt und zwar zu Recht, denn er weiß nicht, dass ich ihm nix böses will - nein er zieht einen völlig anderen Schluß, er reagiert nämlich nicht mit Verstand sondern nur mit Instinkt und dieser sagt :Ich will leben und überleben
    Wenn ich so einen Hund bei mir habe, bin ich doch schon mal unentspannter, wenn er, in einer für mich völlig normalen Situation, zu einer Beissattacke oder anderen Reaktionen neigt. Also versuche ich, als neuer Halter doch auf gewisse Eigenarten zu achten und dem entgegen zu wirken - ich würde jedenfalls so vorgehen. Es wird sich nie zu 100% Sicherheit geben, aber und das finde ich wichtig - ich als neuer Halter habe eine Verantwortung sowohl meinem Tier als der Umwelt gegenüber. Das mit dem HT ist ja alles gut und schön, aber wir wissen alle, dass es gar nicht leicht ist den Richtigen zu finden und die Bezahlung ist auch nicht ausser Acht zu lassen.

    Ich habe ja selbst seit vielen Jahren Hunde und damals gab es noch nicht so viel HT`s die was taugten, also habe ich versucht nach meinem Ermessen dem Hund ein neues Heim zu bieten. Ich habe sicherlich auch Fehler gemacht, aber ich habe nie den Gedanken daran verschwendet einen Hund abzugeben. Hier war nämlich ich als HH gefragt. Es war für mich ein Muss sich dieser Aufgabe zu stellen und das vermisse ich in der heutigen Zeit leider in vielen Bereichen. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, die auch vor dem Tier nicht halt macht. Das ist für mich nicht tolerierbar - ich bin nicht Mutter Teresa, aber ich habe mich einer Aufgabe zu stellen und in bestem Gewissen zu handeln.

    Wenn ein Tier krank ist, muss ich es behandeln lassen, ist ein Tier ein wirkliches Gefahrenpotential, dann muß ich es , egal wie weh es tut, gehen lassen - aber nur wenn es nachweislich keinen anderen Ausweg gibt.

    Ich selbst habe vor 15 Jahren einen super Hund mit Vergangenheit gehen lassen müssen, da es niemanden gab, der sich der Aufgabe stellen wollte und der Hund auch schwer krank war. Ich habe sehr, sehr lange mit mir gerungen, habe alle Trainer die mir genannt wurden angerufen, habe um Hilfe gefleht habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, aber es war nicht möglich.

    Ich habe aber auch Hunde gehabt, die sich trotz Vergangenheit immer super ins neue Zuhause gefügt haben. Ich bin ein Hundemensch - ich kann nicht ohne, aber bevor mir jemand sagt der Hund gehört weg oder muss sterben da muss die Hölle aufgehen. Lieber nehme ich 1000 Unliebsamkeiten in Kauf.

    Wenn wie hier oft genannt Kinder im Spiel sind, dann ist es meine Pflicht Hund und Kind gerecht zu werden - ob nun mit oder ohne Hilfe - beide haben für mich den gleichen Stellenwert - nur jeder auf seine Weise und ein Kind kann genau wie ein Hund lernen.

    Hier ist es Rücksicht auf beiden Seiten und das müssen auch alle lernen.

    Liebe Grüße

    Hallo Maria ich heiße Dich auch herzlich willkommen in unserem besonderen Club, ja Dein Senior hat ein Alter erreicht, indem sich dann pö a pö die Erscheinungen zeigen, die wir leider alle niemals sehen wollen. Aber wenn er mit seinem Tunnelblick im irgendwo rumsteht, wäre es möglich, dass er an Demenz leidet und da gibt es gute Mittelchen dagegen.Ich wünsche Euch noch eine lange Zeit.

    So und nun zu uns :

    Wir sind gerade wieder zurück und ich bin noch verwirrter.

    Xena muss weitere 10 Tage Darmdiät zu sich nehmen, an sich kein Problem - aber ich bin heut echt vom Hocker gefallen, denn Xena hat wieder fast 1 kg an Gewicht zugelegt und das, obwohl sie nur noch gekochtes Fleisch bekam ohne Reis und Schnickschnack, mein TA sagte mir doch allen Ernstes - oh heut sieht sie aber wieder gut aus und Taillie hat sie auch wieder :hilfe: :???: - als ich ihm dann sagte, was die Waage anzeigt, konnte er es kaum fassen. Wir stehen vor einem Rätsel, ici soll jetzt aber Reis und Möhren unter`s Futter mischen, damit der Darm sich erholen kann und das Gewicht wäre egal. Sagt er, aber ich habe ein Problem, denn Herz futsch und dann so ein Gewichtsproblem :hilfe: - ich habe echt Angst, dass das alles ausufert.
    Saufen sollte sie auch nur ca. 1l am Tag, aber sie säuft mehr und meine Vermutung ist einfach, dass sie das Wasser im Gewebe speichert, was sich dann auf der Waage auch zeigt. Die Lunge ist frei, also auch da kein Anhaltspunkt. Nun muss ich abwarten und wenn es Probleme gibt, dann soll ich anrufen, ansonsten in 4 Wochen zur Kontrolle.

    Nun ja - ich weiß also immer noch nichts genaues und hoff mal meine Maus gibt nicht auf.

    Allen Senioren und Pflegern wünsch ich ein entspanntes WE

    Susanne und Xena

    HAllo Caro - ich glaube die Hunde zeigen uns sehr deutlich was sie mögen und was nicht. Versuch doch mal die Medis in was Leckerem zu verpacken oder frag sicherheitshalber mal deinen Doc. Mehr kann ich Dir leider auch nicht dazu schreiben.

    Meiner muss heute auch dran glauben - ich habe jetzt richtig Angst um Xena - heute nach einer Woche ohne Dünnflitsch wieder mal , breiig, stinkig - iiiihhhhhhhh, sie schleppt sich heute extremst langsam durch die Gegend und möchte am liebsten wieder nach Hause, wo sie auch wieder vermehrt saufen will.

    Gestern lagen wir wieder bei über 2l am Tag und das macht mir echt Kopfzerbrechen, bis gestern ging es einigermaßen gut, sie lief gern ihre Strecke und weiß ja, dass wir am Wasser immer mal einen Stop machen, sodaß sie wenn sie will auch rein kann. Heute früh aber, hutscheln wie ein alter Dattergreis, am besten so gut wie gar nicht bewegen und hecheln ohne Ende, obwohl es jetzt recht angenehm von den Temparaturen ist. Ich muss ja nacher wieder zum TA und fahr ne halbe Std. mit der Straßenbahn, hoffentlich geht da alles glatt.

    was mir auch extremst auffällt ist ihre inzw. fast hohe Reizschwelle, wo früher Hunde angemacht wurden, die wirklich weit weg waren, wird das heute erst gemacht, wenn sie so um die 2 - 3m weg sind.
    Auf der einen Seite ja schön, aber auf der anderen Seite? - man es ist gerade mal ein knappes Jahr her, dass ihr Vater über die RBB ging ich will nicht, dass sie ihm jetzt hinterhergeht. Zwei Hunde in einem Jahr das verkrafte ich nicht. Echt ich habe keine Ahnung wieso Xena`s gesundheitszustand jetzt so desolat ist.

    Ich melde mich wenn ich wieder vom TA zurück bin und näheres weiß.

    Bangende Grüße Susanne und Xena

    Leute ihr seid einfach Klasse :gut:

    ich lese und schreibe ja auch recht viel hier im Forum und bin auch schon mal etwas sehr deutlich geworden, weil mir einfach der Kragen geplatzt ist. Hier ist ein Hundeforum wo sich die unterschiedlichsten HH ihre Sorgen und Nöten von der Seele schreiben, aber wenn es gerade in solchen Fällen - Biss oder Schnappen - geht, drehen die meisten am Rad.

    Ich sehe es einfach so, die Gesellschaft verlangt, dank unzähliger Hetzkampagnen, einen Hund, der am besten alles mit sich machen läßt, der seine Komunikation einstellt und nur den lieben, doofen Trottel spielt.

    Ich habe immer gesgat, ich will ein Tier, was auch Tier sein darf mit allem was zur Verfügung steht. Ich selbst habe ab und an mal die Hand getackert bekommen, weil ich übersehen habe, dass ich meinen Hund bedrängt habe, aber deswegen abschieben - niemals - ich bin HH und habe Verantwortung übernommen. Wir leben in einer Wegwerfgemeinschaft, die leider beim Tier genauso wahrgenommen wird, wie in den anderen Bereichen.

    Bei Kind / Hund Konstallation bin ich als Elternteil verpflichtet darauf zu achten, dass nix passiert. Sollte dennoch dazu kommen, muß ich mich selber an die NAse fassen und sagen - gut Dein Fehler - und ich seh das heute noch so, wenn Kinder gebissen werden, haben sie meistens selbst dran Schuld. Meine Mädels habe sich auch oft genug mal nen Rüffel vom Hund eingefangen ( also keinen Biss, aber eine deutliche Warnung ) und von mir gab es den Satz : Was habe ich Euch beigebracht? Nur so lernen Kinder auch den ordentlichen Umgang. es gibt natürlich auch die anderen Fälle, der wirklich unvernünftigen HH, aber die sind eher die Ausnahme.

    Ich glaube es sollte wirklich genau überdacht werden, warum und wozu will ich einen Hund, was kann ich ihm anbieten und nicht beim kleinsten Problem die Flinte ins Korn werfen. Ich kämpfe für meinen Hund genauso wie für mich, denn er gehört zu mir.

    Liebe Grüße Susanne und Xena

    Du ich weiß wie schlimm das ausarten kann - ich hatte mal einen TH Hund der so panisch wurde, dass der mich auf der Stelle umriß und ich nur mit dem A... bremsen konnte. Silvester oder Gewitter und ich hatte ein Nervenbündel, dass am liebsten gestorben wäre und mit Durchfall so massiv reagierte - echt was hab ich geheult - ich wollte dem Hund helfen - ihn mußte ich aber mit 2 Jahren einschläfern - gesundheitliche Probleme und dann Agressivität - ich war natürlich vollkommen am Boden zerstört - von daher weiß ich was das für ein Zustand ist bzw. werden kann.

    Ich drück Euch alle Daumen, dass ihr das gut in den Griff bekommt.

    Liebe Grüße Susanne und Xena