Beiträge von ReallyRed

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    Also ich freue mich immer sehr, wenn ich sehe, dass Kleinhunde auch wie Hunde behandelt werden und auch erzogen sind. Meist dürfen die Unerzogenen ja auch nicht laufen, rennen, spielen usw.

    Es gibt eine Hundehalterin, über die ich mich sehr ärgere, weil mir der Hund so leid tut:
    Das ist eine völlig unfähige Hundeanfängerin, die eine Gelbbacke an der Leine hat.
    Der Hund hat durch ihre Inkompetenz eine extreme Leinenagression, darf aber an der langen Leine quer über die Straße fast an den anderen Hund ran, wird dabei ab und zu vollgeschnauzt und bekommt auch schon mal einen Schlag mit der Hand auf die Schnauze. Ich könnte mich da jedesmal ziemlich drüber aufregen und frage mich, wann der Hund mal zurück"schlägt". Das nächste Mal gebe ich ihr einfach die Adresse unserer HuSchu, die bieten neben Erziehungshilfe auch spezielle Kurse für Hüter an, ausgelastet ist der durch 3 mal 30 Minuten Gassi latschen auch nicht...

    Liebe Threaderstellerin,

    bitte nimm den Beitrag über meinen nicht ernst, denn das ist gequirlter Mist, der Deine Situation noch schlimmer macht.
    Ein Trainer ist sicherlich nicht umsonst, aber er kann genau sehen, welche Fehler im Verhalten miteinander gemacht werden und wie ihr alle wieder ein Team werdet und wieder Spaß am Zusammenleben haben könnt.
    Wenn Du Deine Situation schilderst, kannst Du ja evtl. Raten zahlen oder ähnliches.

    In einer Hundezeitschrift war neulich ein großer Artikel darüber, was es für Möglichkeiten gibt: Friseur, Bekleidungs- und Leinen-/Halsbandherstellung, Sitten, Hundekeksebäcker, Tierkommunikation... Allerdings waren alle "Ausführenden" verheiratete Frauen, die von dem eigenen Gehalt nicht leben könnten und das quasi aus Spaß an der Freude machen. Ohne ein richtiges Gehalt vom Partner kann man wohl in der Regel nicht unbedingt davon leben.

    Wie das im Bereich Erziehung aussieht, kann ich nicht sagen. Allerdings schießen Hundeschulen und Trainer ja wie Pilze aus dem Boden. Wenn man da nicht besonders durch Praxiserfahrung und sinnvolles Training glänzt, sehe ich da leider auch nicht viel Chancen.

    Bei uns wird auch schimmeliges Brot "verfüttert", liegt also irgendwo am Ufer. Was ist denn am sinnlosen Verteilen in der Natur besser als daran, dieses Brot in die Biotonne zu geben?
    Ich weiß, die alte Generation wirft kein Brot weg, aber im Prinzip machen sie es ja doch, einfach irgendwo in die Natur.

    Bei uns gibt es Physility in der Hundeschule, also verschiedene Übungen und Geräte aus dem Agility und z. B. Cavalleti-Stangen unter Aufsicht einer Trainerin und teilweise eineS Physiotherapeuten. Wir haben vor dem Kurs ein Seminar mitgemacht, indem Red vom PT "untersucht" wurde und dementsprechend bekamen wir Empfehlungen, welche Übungen besonders sinnvoll sind und welche wir vermeiden sollten.
    Abgesehen von der Gesundheit sind die Übungen sehr sinnvoll, um Impulskontrolle etc. zu festigen, da man die Übungen ja langsam und ordentlich durchführen muss. Auch wenn mein Panzer die Cavaletti-Stangen regelmäßig einfach wegbombt, statt seine Pfoten zu heben.
    Wenn es gesundheitlich geht, machen wir mit und es macht Red viel Spaß.

    Eine tolle Übung auch für zu Hause ist z. B. diese: Eine Aluleiter auf den Rasen legen. Der Hund soll/muss seine Pfoten über die Sprossen heben und sollte möglichst auch nicht neben der Leiter :hust: entlanglaufen.