Beiträge von ReallyRed

    Die rote Plage hat voll in´s große Glück gegriffen... er ist gegen folgende Futterbestandteile allergisch:

    - Rind
    - Schwein
    - Lamm
    - Ente
    - Huhn
    - Mais
    - Kuhmilch
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    Gut, dass ich ich von Wolfsblut eine Fischsorte bestellt habe. Tja, es läuft wohl auf eine Fütterung nur noch mit Trockenfutter hinaus, das finde ich sehr schade (ist meine ganz subjektive Meinung). Hättet Ihr sonst noch Vorschläge für Nassfutter?
    Jetzt darf er noch nicht mal mehr ´nen Kong mit lecker Frischkäse, wie doof.

    Red hatte vor uns drei Besitzer, zuerst war er bei einem Schäfer und sollte zum Hütehund ausgebildet werden. Ich nehme an, er wurde mit einem Harzer Fuchs verwechselt, vielleicht besaß der Schäfer auch die Mutterhündin... keine Ahnung. Danach war er zweimal bei Alkoholikern. Angeblich ist er dem letzten dann weggelaufen (was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, es sei denn, er wurde geschlagen). Dieser hat sich erst nach einer Woche gemeldet und zum Glück einer Abgabe zugestimmt. Er hat dann noch behauptet, der Hund hätte seine Frau gebissen und einen Tumor, was sich allerdings als nicht wahr herausgestellt hat.
    Er muss früher viel geschlagen worden sein, denn er ist sehr unterwürfig und zuckt bei schnellen Bewegungen immer noch zusammen. Und er ist ein Männerhund, mein Mann ist sein ein und alles, ich bin nettes Beiwerk :D

    Ich finde es einfach bewundernswert, wieviel Vertrauen und positive Gefühle dieser Hund trotz allem Menschen gegenüber zeigt. Das einzige, was nicht geht, ist ein Drehen auf die Seite auf Befehl von mir, da blockt er ab. Aber wir arbeiten daran, wirklich schlimm finde ich das nicht.

    Wir haben hier einen echten Traumhund aus dem Tierheim erwischt... ich habe bisher keinen einzigen negativen Punkt gefunden.
    Er ist freundlich, gelehrig, gut erzogen. Wir können ihn überall mit hin nehmen, er macht keine Zicken an der Leine und jagt nicht.
    Allerdings hat er wohl eine Futterallergie, aber das kann passieren.

    Erkundige Dich möglichst genau beim Tierheim, was genau der Abgabegrund war, soweit bekannt. Am Besten gehst Du nicht nur mit ihm im völlig einsamen Wald, sondern auch mal dort, wo Autos fahren bzw. andere Leute sind, vielleicht zeigt sich da was. Unser Tierheim bietet bei schwierigen Fällen sogar kostenlose Stunden mit der tierheimeigenen Hundetrainerin an. Es gibt auch Hunde, die auf Pflegestellen sind, diese können sicher mehr zum Verhalten des Hundes sagen.

    Auch ein Hund, den man seit Welpe an hat, kann gewisse Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Und wenn man einen Hund ab einem gewissen Alter nicht mehr umerziehen könnte, gäbe es weitaus mehr Leinenpöbler und Jagdmonster. Schau doch einfach mal hier im Forum, was einige im Laufe der Zeit so mit ihren Hunden erreicht haben.

    Wir haben so etwas von Trixie und sind nicht sonderlich begeistert... die Metallstäbe verbiegen sich und reißen aus dem Stoff, so dass sie (anstatt des Hundes) den Kunststoff im Auto zerkratzen. Wir haben schon einmal getauscht und bei der derzeitigen öffnet sich der Reißverschluss in der Mitt von selbst, dadurch sitzt der Hund fast vorn auf unserem Schoß. So ist das ja auch nicht gedacht.
    Werde ich wohl nochmal reklamieren und dann von einem anderen Hersteller kaufen, schade.

    Zitat

    Da muss ich dir widersprechen. Stiftung Warentest testet das Futter natürlich auch auf den Gehalt von wichtigen Spurenelementen und Vitaminen. Dafür sitzen auch entsprechende Fachexperten mit im Team.


    Naja, nach den Ergebnissen aber nicht gerade unabhängige Futtermittelexperten. Denn es wird nur geprüft, ob die angegebene Menge an Vitaminen etc. wirklich im Futter ist und ob diese ausreichend für Hunde ist. Ob das künstlich zugeführte Stoffe sind, ist egal. Genauso egal ist es, wie hoch der Fleischanteil usw. ist. Dabei ist doch genau das ausschlaggebend für ein gutes Hundefutter.
    Übrigens schneiden bei Stiftung Warentest auch Zahnpasten mit Zuckerzusatz gut ab, nur mal so zum Vergleich und Nachdenken ;)

    Ich mache gerade Papierkrieg und miste aus. Dabei habe ich gerade den Hundeordner in der Hand und bin erstaunt, was wir damals so alles an Infos zu Berry bekommen haben.
    Angefangen mit der Kopie der Wurfabnahme über einen Futterplan für die ersten Wochen und natürlich einem Stammbaum...
    Vom Verein erhielten wir noch die Mindeshaltungsbedingungen für Euraiser, in denen z.B. klar steht, dass der Hund unbedingt Familienanschluss benötigt, ausgewachsen nicht länger als 6 Stunden allein gelassen werden sollte, mindestens 2 Stunden Bewegung an der frischen Luft braucht und man nicht joggen und Rad fahren sollte, bevor das Skelett ausgewachsen ist.
    Dazu noch Flyer vom VDH mit Tips zum Gassi gehen, die 10 Wünsche eines Hundewelpen und Tips zum Umgang von Kindern mit Hunden.

    Neben dem Papierkram gab es ein Starterset mit Futter, Leine, etc.

    Jede Menge Kram also, im Nachhinein bin ich sehr überrascht, an was damals schon gedacht wurde.
    Wie sieht das bei Euch aus? Was habt Ihr damals so mitbekommen und war es nützlich für Euch? Habt ihr Euch gut versorgt gefühlt als Welpenbesitzer?

    Genauso gut hätte man fragen können, warum sich sämtliche Fastfoodketten so gut halten können, da weiß inzwischen wirklich jeder, dass das Essen ungesund ist.

    ABER: Wir essen es gerne, es ist nicht teuer und so schön bequem.
    Das meiste Discounthundefutter wird vom Durchschnittshund gern gefressen, es ist nicht teuer und so schön bequem.

    Welchen Durchschnittshundebesitzer interessiert denn die Größe des Hundeoutputs? Der liegt doch sowieso auf dem Gehweg von Nachbars Haus und nicht dem eigenen. ;)

    So ist es heute doch überall: Bitte nicht mit Wissen belästigen, die schnelle und einfache Lösung wird vorgezogen. Sonst würde z.B. keiner mehr bei Kik kaufen.

    Ich habe kein einziges Buch über Eurasier, lediglich mal was aus der Bücherei ausgeliehen. Wenn ich bestimmte Infos gesucht habe, dann habe ich in der Bücherei des Eurasiervereins nachgeschaut.

    Allerdings stöbere ich gern in Büchern wie "Hunderassen von A-Z", um mir die Rassebeschreibung durchzulesen. Schon interessant, wie die manchmal von einander abweichen oder einfach aus dem Infoblatt des Vereins abgeschrieben sind. Bisher habe ich eine! einzige gelesen, die ich sehr passend fand.

    Der halbwüchsige Schäferhund meiner Futtertante hat sich an ihr hochgestellt und dann mit ausgefahrenen Krallen nach unten rutschen lassen... da musste sie dem Arzt erstmal erklären, dass das keine Gewalt in der Ehe oder ominöse Sexpraktik war. Hat er ihr wohl nicht wirklich abgenommen.

    Ich habe mich bei Berry mal ordentlich an einer Flexileine verbrannt, weil ich geträumt habe und dann Staatsfeind Nr. 1 um die Ecke kam.

    Ansonsten tut sich der Hund durch die Trampeligkeit eher selbst weh, wenn er mal wieder gegen den Türrahmen rennt oder nicht rechtzeitig vor einer Wand bremst.