ZitatLange Flauschhaare ballen sich in den Ecken zusammen (sehen natürlich nicht so schön aus).
Das lässt sich dann aber besser absaugen, ich spreche aus Erfahrung ![]()
ZitatLange Flauschhaare ballen sich in den Ecken zusammen (sehen natürlich nicht so schön aus).
Das lässt sich dann aber besser absaugen, ich spreche aus Erfahrung ![]()
Wegen des Durchfalls: Meine Tierärztin meinte, dass sowas auch ein Zeichen einer Allergie sein kann. Die Symptome sind bei Hunden meist sehr breit gefächert. Bei unserem war es Juckreiz und starker Eigengeruch.
ZitatEurasier?...da bin ich mir nicht sicher, ob diese Rasse gut für eine Familie geeignet ist.
Wie kommst Du darauf? Eurasier sind keine Actionpakete, die extreme Auslastung benötigen. Sie brauchen (wie alle anderen Hunde auch) Konsequenz in der Erziehung ohne Druck, sind aber nicht so schwer zu erziehen wie "reine" Nordische. Am Wohlsten fühlen sie sich mitten in ihrer Familie, immer dabei.
In einem guten Tierheim wird da sehr drauf geachtet. Viele Hunde landen nicht unbedingt wegen irgendwelchen Macken ihrerseits im Tierheim, sondern landen wegen Scheidung, mangels Interesse, Umzug, etc. dort.
Unser derzeitiger Hund ist aus dem Tierheim und hatte schon drei Vorbesitzer... dabei ist er einfach klasse, gut sozialisiert und erzogen, keinerlei Probleme.
Bei uns im Tierheim gibt es einen extra Trainer, der sich um Hunde mit Problemen kümmert und nach der Übernahme den neuen Besitzern zur Seite steht. Und man kann doch in fast jedem Tierheim erst ein paar mal Gassi gehen, damit man sieht, ob man zusammenpasst.
Was schwebt Euch denn so an Rassen vor?
Ich schmeiße mal Spitz und Eurasier in den Raum
Nicht sooo wahnsinnig anspruchsvoll und tolle Familienhunde.
Wenn Du wirklich unter Burn-Out leidest, dann suche Dir professionelle Hilfe. Für mich klingt es, als hättest Du Dich aus Selbstschutz von allem so distanziert: Kinder, Hund etc. (Ansonsten würde es mich sehr schocken, wenn jemand so gefühlskalt ist!).
Eine Freundin von mir hat knapp 1 Jahr an der Problematik geknabbert, mit Klinik und danach mit psychologischer Unterstützung.
Burn-Out und Depressionen sind sich sehr ähnlich, da hilft ein "Kneif den Bobbes zusammen und tu was!" herzlich wenig, der Betroffene kann einfach nicht.
Es gibt im Internet spezielle Foren für Erkrankte. Und ruf bei Deiner Krankenkasse an, die können Dir sagen, was Dir an Hilfe zusteht, evtl. neben der Behandlung eine Familienhilfe, die sich auch mal um die Kinder oder den Hund kümmert. Es wird von allein nicht besser, Du brauchst definitiv Hilfe!!! Auch ohne Hund und mal ein paar Stunden ohne Kinder helfen nicht bei einer solchen Erkrankung, das ist nur ein bischen Symptome verwischen.
Ehrlich gesagt würde ich an Deiner Stelle den Hund über das Tierheim oder eine Notorga vermitteln lassen, denn Du scheinst Dich ja schon sehr von ihm distanziert zu haben. Wenn Du Dich im Moment nicht richtig um Dich selbst kümmern kannst, wirst Du das wohl kaum um ein Wesen, dem Du so wenig Gefühle zustehst.
Ich stelle jetzt mal die typischen Fragen:
- Wie viel wollt Ihr mit dem Hund rausgehen?
- Nur spazieren gehen oder ist auch mal Fahrrad fahren, inlinern, etc. möglich?
- Abgesehen vom "Vereinshundesport": Wollt/Könnt Ihr den Hund geistig auslasten?
- Darf der Hund Jagdtrieb haben?
Und: willkommen im Forum! ![]()
Viele Sachen, die Du aufführst, sind ja auch Erziehungssache, z.B. keine Kläfferei und kinderlieb.
Ich könnte mir vorstellen, dass Du im Tierheim einen netten Mix findest oder im Zergportal. Wie wäre es sonst mit einem typischen "Kleinhund" wie Bologneser oder Malteser?
Bei beiden Hunden würde ich mich wieder so entscheiden... die Macken an Berry waren leider Schuld fehlenden Wissens unsererseits und Erziehungsfehler trotz Hundeschule. Heutzutage würde ich vieles anders machen, aber mich immer wieder für einen Euraiser oder Red entscheiden.
Naja, die Internetseiten der Tierheime und Orgas sind ja quasi auch "Singlebörsen
Wenn es dem einzelnen Hund nicht zu viel Stress bereitet, finde ich solche Veranstaltungen nicht dumm. In Deutschland gibt es doch auch in vielen Tierheimen einen Tag der offenen Tür. Ganz schwere Pflegefälle sind da nicht unbedingt für geeignet.
Sicherlich kann man bei so einem kurzen Treffen nicht 100% sagen, ob es passt oder nicht, aber zumindest schon einmal feststellen, ob man sich gegenseitig sympathisch ist. Bei unserem Hund hat es einen Klick im Internet und 10 Sekunden im Tierheim gedauert, dann stand eigentlich schon alles fest. :liebhab:
Das ganze Trara drumherum ist wahrscheinlich heutzutage notwendig, um die Leute vom Sofa wegzubewegen und zu interessieren.
Red darf nicht:
- ohne Erlaubnis auf´s Sofa
- auf´s Bett, aber da geht er sowieso nicht drauf
- wie die wilde Sau über das Laminat rasen... aber wenn Herrchen ihn animiert, kann ich mir den Mund fusselig reden
- Betteln ist generell nicht erlaubt. Hat jetzt sogar meine Mutter eingesehen.
(Ja, meine "strenge" Erziehung wird hier von zwei Seiten leicht torpediert).
- Uns ständig hinterherlaufen ist auch nicht drin, wird aber langsam weniger.
Insgesamt gibt es hier sehr wenig Verbote, weil es einfach nicht nötig ist. Ich kann sein abgewogenes Trockenfutter in seiner Kopfhöhe stehen lassen, ohne, dass er da rangeht. Nur, was im Napf ist oder mit der Hand gegeben wird, wird gefressen. Er macht nichts kaputt und ist selten aufdringlich.