Beiträge von ReallyRed

    kaenguruh: Alle Zähne sind top, bis auf zwei, die sind richtig schön vergammelt und kommen raus, bevor da irgendwas weitergammelt. Vom körperlichen Zustand her könnte Red locker 5-7 sein, obwohl er erst 3-4 ist. Größtenteils durch schlechte Haltung vor uns.
    Wenn ich überlege, dass Berry 16 Jahre alt geworden ist, was ist denn dann 9 bitte für ein Alter? Der Hund könnte locker noch 4-7 Jahre ein schönes Leben in einer Familie haben...

    Im Tierheim Hildesheim ist ein 16jähriger Spitz, der noch ein paar schöne Tage auf einem Kuschelsofa verdient hat, seufz.

    Ich kann dem Allem nur zustimmen... und die ganzen Vorurteile sind Blödsinn (bis auf das Problem mit dem Abschied nehmen)
    - ein junger Hund kann genau so viel Kosten verursachen wie ein alter. Red hat uns im ersten Jahr bestimmt 1000€ gekostet. Durch die Spondylose und die Allergien werden wir immer Extrakosten haben und dieses Jahr dürfen wir noch zwei Zähne ziehen lassen
    .
    - alte Hunde können sich meist genauso schnell an ein neues schönes Zuhause gewöhnen wie junge.

    Ich hätte nach Berrys Tod auch gern einem Senior ein paar schöne Jahre geschenkt, aber das konnten mein Mann und meine Mutter nicht, weil sie mit Berrys Tod so zu kämpfen hatten. Aber das muss jeder für sich wissen, wie gut er damit umgehen kann. Daraus würde ich niemandem einen Vorwurf machen.

    Und wenn man die Bilder von Kaenguruhs Superopa sieht, muss man doch einfach ein Herz für alte Hunde haben!

    Red reagiert stärker auf Westies, keine Ahnung, was da mal passiert ist.

    Bei Knautschies wie Bordeauxdoggen weiß er nicht so genau, was er davon halten soll. Haben leider bisher noch keine Hündin getroffen, um mal zu sehen, wie er auf die reagiert.

    Vom Rütter gibt es doch auch was im Programm zum Thema Missinterpretation von verschiedenen Hunderassen durch andere Hunde und dadurch resultierende Probleme:
    http://www.youtube.com/watch?v=YMMtzfonGnA
    http://www.youtube.com/watch?v=8yVnIBb-QnM&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=M-4DRoU9oGI&feature=related

    suedstern: Wo genau ist denn das Problem?
    Hast Du das Gefühl, Du baust keine Beziehung zu ihm auf? Siehst Du das Rumspringen und Kaspern als derart großes Problem an?

    Für mich klingt es so, als hättest Du Dich von dem Hund schon sehr distanziert... Du schreibst ja kaum was über ihn, woher er kommt, was er schon erlebt hat...

    Hat Dir schon mal jemand beim Umgang mit ihm" auf die Finger geschaut"?

    Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht so ganz, bzw. sehe eigentlich keins in seinem Verhalten. Das ist ein kleiner pubertierender Flummie, der nicht weiß wohin mit seiner Energie und ein bischen Show macht.

    Und noch was zum Drüber nachdenken:
    Was erwartest Du von Deinem Hund?
    Was bist Du bereit, in den Hund zu investieren, damit es funktioniert?


    Wir haben seit Mai einen Hund aus dem TH. Und selbst heute noch gibt es kleine Dinge in seinem Verhalten, die mir zeigen, dass er immer ein Stückchen mehr ankommt, also noch nicht 100% bei uns ist.

    Rather ripped: Das liegt sicher bei vielen (wie auch mir) daran, dass es einfacher ist, monatlich 10€ auf ein Konto zu überweisen als einen guten! Biohof in der Region für den Fleischkauf zu finden oder gar Vegetarier zu werden.
    Das würde ich nämlich nicht werden. Sobald ich finanziell und anderweitig die Möglichkeiten habe, werde ich allerdings auf regionale Bezugsquellen oder Eigenversorgung umstellen, das ist auch schon Tierschutz.

    firsttimer: Wenn Dir die Zeit für Hundesport fehlt, wie willst Du einen Hund, der Aufgaben BRAUCHT, optimal auslasten, vor allem geistig?
    Woher willst Du das Wissen nehmen, wenn der Hund sich trotz intensiver theoretischer Vorbereitung nicht so verhält und entwickelt, wie Du es erwartest?

    Wenn man einem solchen Hund keine Auslastung bietet, sucht er sich meist selbst welche. Und ob die in Deinem Interesse liegt, ist eine andere Frage. Das kann vom Umdekorieren der Wohnung bis hin zum extremen Verteidigen "seines" Territoriums und seiner Ressourcen gehen, also Du und Deine Frau.

    Ein Bekannter von mir ist SV-Mensch mit Leib und Seele und hat dazu noch eine eigene Hundeschule. Was er mir manchmal erzählt, ist einfach traurig, denn immer mehr Gebrauchshunde und deren Mischlinge landen in unerfahrenen Händen, was Stress und Ärger für beide Seiten bedeutet. Ich finde nichts schlimmer, als wenn man sich seine Traumrasse anschafft und mit dieser nicht fertig wird. Am Ende bedeutet das meist einen verkorksten Hund, den keiner mehr haben will und einen frustrierten Menschen, der diesen nur noch los werden will.

    Ich frage nochmal mit einem platten Beispiel. Wenn Du nicht jeden Tag durch´s Gelände musst und keine 8-köpfige Familie hast, welches Auto ist dann am Sinnvollsten: Ein Geländewagen, ein Van oder ein normaler Kleinwagen?