Beiträge von ReallyRed

    Huhu!

    Habt Ihr hier schon die kleine Aliyah gesehen? (Mitte der Seite): http://tierheim-hildesheim.de/notfaelle.html

    Ich finde sie einfach herzig und da sie auf einer Pflegestelle mit therapeutischer Unterstützung sitzt, solltet Ihr da viel über sie erfahren können bzw. Unterstützung bekommen. Bei Deiner Mutter herrscht sicher auch kein Taubenschlag-Hochbetrieb ;) Und sie wäre relativ in der Nähe, so dass man sie sich erstmal in Ruhe ansehen könnte.

    Um das "Draufhauen" wegen der Zeitangabe mal zu besänftigen: Mit 30min-2h meinst Du sicherlich das reine Gassi gehen, oder? Dafür sind 30 Minuten aber für den ganzen Tag zu wenig.
    Ansonsten kann ich einige Reaktionen nicht ganz verstehen: Er gibt doch eindeutig an, was er für Hobbys hat, die der Hund zusammen mit ihm ausüben soll!?

    Einen Hund zu finden, der 2h ruhig im Kajak sitzt, kann ich mir irgendwie nur schwer vorstellen. Aber vielleicht muss der Hund auch nicht bei jedem Hobby dabei sein.

    Es gibt im Tierschutz viele Mischlinge oder reinrassige Hunde, die auf Grund Ihres Bewegungsdranges abgegeben werden. Da wurde meist nur nach dem Äußeren gegangen und dann festgestellt, dass man die Bedürfnisse des Hundes nicht erfüllt.

    Ansonsten würde ich Dir auf jeden Fall zu einem erwachsenen Hund raten, der auch schon das Allein bleiben kennt. Ein Welpe benötigt mindestens 4-6 Monate, um dieses in der nötigen Zeitspanne zu lernen, bzw. kann er so lange seine Blase gar nicht kontrollieren.


    Zitat

    Möchtest Du einen eigenständigen Hund? jor, er solte nicht nur irgenwo rumligen


    Eigenständig bedeutet, dass er in bestimmten Situationen selbst überlegt und entscheidet, welche Reaktion die richtige ist. Das muss nicht unbedigt die sein, die Du vorgibst... Bei vielen Herdschutzhunden ist das sehr ausgeprägt, da es für ihre ursprüngliche Arbeit unerlässlich war. Sowas muss man auf jeden Fall bei der Hundeauswahl und der späteren Erziehung berücksichtigen.

    Noch ein Tipp, nimm ihn mir bitte nicht übel: Wenn Du Dir mit der Rechtschreibung nicht so sicher bist, dann kopiere Deine Antworten nochmal in Word und lass die Rechtschreibprüfung drüberlaufen. Das erspart Dir blöde Kommentare und erleichtert anderen Usern das Lesen ;)

    Ich kenne das so, dass bei Vorkontrollen, die dann zu Hause statt finden, die Angaben überprüft werden, die Du vorher gemacht hast. Ob die statt angegebene 300m²-Villa nicht doch nur eine 1-Zimmer-Wohnung im 5. Stock ist.
    Die Vorkontrolle folgt hier immer nach einem intensiven Gespräch.

    Wenn Du zur Miete wohnst, ist es auf jeden Fall ein Pluspunkt, wenn Du schon im Gespräch eine schriftliche Erlaubnis vorweisen kannst.
    Du solltest überlegen, ob Du nicht eine Krankenversicherung abschliesst, damit Dich nicht auf einmal Horrorrechnungen vom Tierarzt treffen. Da können schnell mal 300-800€ zusammen kommen. Auf Fragen in dieser Art solltest Du auch vorbereitet sein, bzw. auf den Ernstfall.

    In welchem Stock wohnst Du denn?
    Welche Rasse hat der Welpe, bzw. wie groß wird er?

    Red hat in den ersten Wochen bei uns extrem viel geträumt und vor allem viel gefiept und gejammert im Schlaf. Ich denke, er hat viel Negatives aus der Vergangenheit und viel Neues verarbeitet. Es ist jetzt ein bischen ruhiger geworden, gezuckt und gelaufen wird aber immer noch.
    Nach Tagen, die viel neue Situationen beinhalteten oder an denen er viele neue Hunde getroffen hat, wird auch sehr intensiv geträumt.
    Die Geräuschkulisse hat sich allerdings etwas verändert. Es wird nicht mehr soviel gefiept, sondern mehr gewuffelt und auch mal geknurrt.
    Finde ich ganz interessant, dass sich das geändert hat. Insgesamt ist er selbstbewusster geworden, wieso sollte sich das nicht auch in seinen Träumen wiederspiegeln.

    Geweckt habe ich ihn nur einmal, da hat er mitten in der Nacht derart laut und herzzerreissend gejault, dass ich mich zu Tode erschrocken habe und erstmal geschaut habe, ob mit ihm alles in Ordnung ist ( es hätte ja auch die Spondylose rumzicken können).

    Das hier sind Fla(c)ki: http://www.gotujmy.pl/ri/34318_flaki…smaczne_0_2.jpg
    Finde ich gar nicht so schlimm.

    Rinderkopfhaut finde ich grenzwertig, das muss nicht unbedingt sein. Und Trockenfisch ist schon sehr intensiv... aber ich kann mich auch noch an Zeiten erinnern, da wurden Rinderhirn und Schweinepfötchen ganz normal im Fleischregal des Supermarktes angeboten und viel gekauft.
    Wahrscheinlich entfernen wir uns einfach immer weiter von natürlichen Lebensmittel und haben heute den Luxus, immer mehr Teile eines Tieres wegzuschmeissen und immer weniger davon tatsächlich nutzen. (Obwohl ich persönlich Hähnchenflügel z.B. derart fisselig finde, dass ich sie nicht unbedingt kaufen würde. Da isst man sich ja hungrig bei.)

    Ich hoffe. Links in andere Foren sind erlaubt, hier ein Erfahrungsbericht zu silbernen Labradoren: http://www.labi-forum.de/forum-post/silber-labrador
    Laut internationalem FCI-Standard gilt folgendes:

    Zitat

    Farbe:

    Einfarbig schwarz, gelb oder leber/schokoladenbraun. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.

    Am Beispiel des Eurasiers kann man meiner Meinung nach einigermaßen gut verfolgen, wie eine neue Rasse gezüchtet werden SOLLTE: http://www.eurasier-online.de/eurasier_geschichte_d.htm
    (Ich bin durch Zufall mal auf die Homepage des "Jägerhofes" gekommen, leider finde ich die nicht mehr. Schade, war noch informativer). Und auch hier war sicher nicht alles eitel Sonnenschein.

    Da kam keiner auf die Idee zu sagen, es vererben sich ja nur die positiven Seiten... und die sind bis heute nicht 100% gefestigt. Noch immer gibt es Eurasier, die ihr Leben an der Leine verbringen müssen, weil sie einen derart starken Jagdtrieb haben. Ich hatte einen Rüden, der recht häufig die "Leck mich"-Einstellung des Chows zum Besten gab. Gepaart mit hoher Intelligenz nicht immer einfach zu händeln.
    Ich denke, die wenigsten Rassen sind "fertig" gezüchtet, es gibt immer irgendwo Optimierungsbedarf, heutzutage besonders in Bezug auf die Gesundheit.

    Wenn ich dann an die Aussagen des Labradoodlevereins denke, der sich auf der Heimtiermesse in Hannover präsentieren durfte, bekomme ich Brechreiz. Auch da wurde propagiert, dass sich bei dieser Mischung ja nur die guten Verhaltensweisen vererben würden... :aufsmaul: