Beiträge von ReallyRed

    Ich frage mich, warum hier alle anderen Rassen außer dem Beagle quasi als "ferngesteuerte Roboterhunde" dargestellt werden, die man mit einem Augenzwinkern erziehen kann. Das stimmt doch auch nicht. Zwischen "Mach doch selbst" und "Was kann ich für Dich tun? Ich will, ich will, ich will!" liegen doch Welten.

    Warum muss es unbedingt so ein Extrem sein?

    Wenn jemand gern joggen will und einen anspruchsvollen Hund will, was spricht gegen einen Dalmatiner? Schmeisse ich mal einfach so in den Raum.

    Ist das in anderen Ländern soviel anders?

    Zumindest hat da das Essen für Menschen einen höheren Stellenwert wie hier: Bei uns sind die Lebensmittel am Günstigsten in ganz Europa und trotzdem wird gejammmert und nur der billigste Müll gekauft.
    Wir fahren mit einem nagelneuen BMW zu McDoof, ein Franzose mit seiner 20 Jahre alten Ente ins Gourmetrestaurant...
    Warum ist wohl Foodwatch in Deutschland so wichtig? Es gibt immer noch Eltern, die Capri Sonne und Milchschnitte für gesund halten. :roll:

    Gibt es bei Euch nicht die Möglichkeit, sich in einer Hundeschule zum Thema Hundeanschaffung beraten zu lassen? Bei uns bieten das viele kostenlos an. Wenn ein "Unbeteiligter", den man nicht kennt, Bedenken äußert, werden diese häufig eher ernst genommen als von jemandem aus dem Familien- oder Bekanntenkreis (ich spreche da aus Erfahrung ;) )

    Hat sich diese Familie schon überlegt, was in den nächsten Sommerferien mit dem Hund passieren soll, wenn alle in den Urlaub wollen?
    Hast Du ihnen schon mal gezeigt, wie teuer Hunde aus eher fragwürdigen Quellen werden?

    Wie ist die Kleine denn an sich so drauf? Kannst Du sie wenigstens unterstützen?

    Zitat

    Ich habe nochmal nachgefragt, die 7-Jährige Tochter hat ADHS und der Vater hat gelesen, dass Hunde für Kinder die daran betroffen sind gut wären...

    Aaahhhh! Ich als ADSLer finde solche Aussagen einfach verantwortungslos und furchtbar! Es gibt auch Leute, die behaupten, ADS würde verschwinden, wenn man sich mit seinen Kindern regelmäßig auf die Wiese setzt und Käfern beim Krabbeln zuguckt. :mute:

    Ein guter Therapiehund, der mit hyper- bzw. hypoaktiven Kindern auskommt, ist sicherlich sinnvoll. Das Kind lernt, seine Aufmerksamkeit auf den Hund zu fokussieren, weil er eben nur dann richtig agiert, wenn man ihm seine Aufmerksamkeit schenkt.

    Aber die Kombi Träumerliese/Zappelphillip und Jackyrakete ist für mich ein Albtraum. Diese Kinder brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und Verständnis, wer hat denn dann noch die Zeit, "nebenbei" einen Jack Russel zu erziehen und auszulasten?

    Tschuldigung, musste mal raus. Immer diese halbgelesenen ungaren Therapieansätze, die dazu noch nicht richtig umgesetzt werden...