Zitat
Was soll denn im eigentlichen Sinne in einer WElpenstunde passieren, ausser zu spielen? wie soll denn da die Bindung zwischen HUnd und Halter aufgebaut werden, bei all den Eindrücken, die dort ständig aufs neue auf den Welpen warten?
Da soll eigentlich gar nicht gespielt werden, im Gegenteil. Der Welpe soll lernen, dass Frauchen/Herrchen viiieeel toller ist als all die anderen Welpen und wieviel Spaß es macht, mit Frauchen/Herrchen zu üben als mit anderen Hunden rumzukaspern. Der erste Schritt, um zu verhindern, dass der eigene Hund später auf Teufel komm raus zu jedem anderen Hund hinwill (durfte er ja als Welpe auch...) Das Ganze im vernünftigen Rahmen mit Pausen dazwischen. Und was ich ganz wichtig finde, sind Übungen für das tägliche Leben, den Hund alltagstauglich machen: mal am Bahnhof treffen und üben, mal in der Fußgängerzone oder im Wald.
Natürlich ist nichts gegen kleine Spielrunden zu sagen, da kann man auch den Abruf üben. ABER der Trainer sollte immer ein Auge auf die spielenden Welpen haben und beim Mobben dazwischen gehen, bzw. erklären, woran man Mobbing erkennt und wie man als Besitzer reagieren muss.
Bei uns werden soviele Kurse angeboten, nicht nur Unterordnung, sondern auch mal Rüpelkurse für Hunde, die eben keine tolle Sozialisation genossen haben und die Einführung in diverse Hundesportarten. Sowas finde ich unter professionellem Blick auch besser als wenn jemand selbst rumprobiert und unwissentlich viele Fehler macht. Außerdem gibt es viele Vorträge zum Thema Ernährung, Körpersprache des Hundes, gemeinsame Spaziergänge... und nicht jeder hat einen Freundeskreis voller Hundeverrückte. Da tut es gut, einfach mal Leute zum Austausch zu treffen.