Beiträge von ReallyRed

    Berry, ebenfalls Eurasier, hat damals auch Mäuse gejagt und getötet. Das ging so schnell "nebenbei", dass ich es im noch nicht mal im Ansatz verbieten konnte. Auch an der kurzen Leine war das so. Da hätte ich mit ihm gar nicht mehr spazieren gehen dürfen, denn auf den Wegen an den Feldern, Wiesen und am See wimmelt es vor Mäusen, im Wald auch.
    Und ja, ich fand es nicht so schlimm. Er hat sie gefangen und schnell getötet, sie mussten nicht lange leiden.

    Alle anderen Lebewesen (bis auf Fliegen meinetwegen) wurden in Ruhe gelassen. Er war regelmäßig mit im Stall bei den Kaninchen, die ihn nie sonderlich interessiert haben.

    Vielleicht sehe ich das hier einfach anders, weil ich ländlich aufgewachsen bin. Ja, ich achte das Leben ABER ich weiß auch, wie ein Kaninchen getötet und küchenfertig gemacht wird. Gerade deswegen habe ich einen großen Respekt vor Tieren, weil ich weiß, wie niedlich sie sind und welche Ansprüche sie haben. Wie wurden die Tiere für die tollen Natursnacks für Hunde gehalten, bestimmt nicht frei auf einer schönen großen grünen Wiese...
    Mein Hund darf auch mal eine Maus fangen.

    Ich denke, die Leute, die jetzt immer noch bei Z Welpen kaufen, wollen keine Infos, wo die Tiere herkommen und auch sonst nix wissen.

    Und Verkäufer im Tierhandel können nicht immer etwas dazu, wie die Tiere später gehalten werden. Ich wurde in meiner Zeit dort auch schon derart belogen (gleiche Person, innerhalb von 3 Stunden wuchs das Aquarium um das Doppelte und die Laufzeit auch), dass ich mich echt gefragt habe, ob die Leute einen für grenzdebil halten. Bei Nagern etc. kann man die Angaben zum Glück ja auf dem Heimtierpass festhalten (der aber wahrscheinlich sowieso gleich im nächsten Papierkorb landet).
    Es MUSS! JETZT! DIESES TIER! sein, alles andere ist egal. Und wenn ich 5 Minuten später keinen Bock mehr darauf habe, wird es eben entsorgt.

    Kontrollieren kann man da eben nix, leider. Bei Tieren wie Meerschweinchen etc fände ich es gut, wenn sie zumindest nur kastriert verkauft werden würden, das ist in Norwegen z. B. der Fall.

    Bei Red war alles ziemlich spontan: Mein Mann hat mir den Link zugeschickt, er war 1 mal ohne mich im TH, schließlich wir beide zum Gassi gehen. Dann kurz mit seinem AG gesprochen und Hund eingepackt. Eigentlich wollten wir mindestens noch 1 Jahr warten und uns dann einen Welpen holen. Fand Red wohl doof.

    Die Teststreifen bewahrst Du am Besten irgendwo in einer Schublade auf, wo es dunkel ist und möglichst kühl, dann halten sie recht lange und zeigen die Werte einigermaßen genau an.
    Die Pflanzen werden sich jetzt erstmal an die neuen Bedingungen anpassen müssen, es kann also sein, dass es so aussieht, als würden sie eingehen. Meist erholen sie sich dann aber und legen richtig los.
    Für Stengelpflanzen ist Flüssigdünger sinnvoll, da sie kaum Nährstoffe über die Wurzeln aufnehmen, bei "normalen" Pflanzen wie den Anubias ist es andersherum.

    Das ist ja ganz schön heftig... vielleicht bringt es was, wenn Du mit Kuchen und Leckerlis bewaffnet mal ganz unschuldig klingelst, um Dich nach den beiden zu erkundigen und dann dezent bemerkst, dass Dir sowas auch schon passiert ist, die Kleine gar nicht anders hätte handeln können usw. Keine Vorwürfe, nur einen dezenten Wink mit dem Zaunpfahl.

    Oder wenn Du Leckerlis+Brief mit entsprechenden Inhalt in den Briefkasten wirfst?
    Wenn vielleicht auch nichts bei der Mutter ankommen sollte, wird sich die Tochter bestimmt darüber freuen.

    Red bekommt einen Regenmantel, weil er eeeewig braucht (mehrere Stunden), um wieder trocken zu werden, egal, wie lange ich ihn trocken rubbele. Dadurch fängt er irgendwann an zu müffeln. Außerdem verstärkt das seine Spondyloseproblematik. Alles nicht so günstig, wenn man als Bürohund tätig ist. ;)

    Tropfetests sind unheimlich teuer und meist verwendet man sie 2-3 mal in der übereifrigen Anfangsphase und dann nie wieder...
    Sinnvoll halte ich hier lediglich einen Nitrittropfentest und folgende Vorgehensweise: Jeden Tag 2-3 Flocken Futter ins Becken. Nach 10-10 Tagen jeden Tag Nitrit messen, es wird zu einem einmaligen Anstieg kommen und dann wieder vorbei sein. Dann kannst Du nach und nach den Besatz einsetzen.
    Hier ist ein ganz toller Einsteigerleitfaden: http://www.aquaristik-leitfaden.de/index.php/aquarium-einfahren

    GH und KH erfährst Du von Deinem Wasserversorger, im Becken ändert sich da nicht mehr viel.

    Ich sehe da Anubias (die mit den großen grünen Blättern) und in der Mitte eine Vallisnerie, die wächst auch recht schnell. Bei der roten Pflanze (Papageienblatt?) kann es sein, dass sie sich grün färbt, weil rote Pflanzen recht viel Eisen und Licht brauchen. Nur so zur Info.

    Bei mir wächst quasi auch nur Unkaputtbares im Aquarium, da ich nicht sehr viel Licht im Becken habe. Evtl. baue ich mir mal ein richtig schönes Pflanzenbecken im Arbeitszimmer auf, aber das kostet leider immer recht viel: Zusatzbeleuchtung, CO², Dünger, etc.

    Waldii: In einigen ursprünglichen Kulturen ist das heute noch so. Sie müssen in allein in Häuser abseits der normalen Gemeinschaft leben, bis sie nicht mehr "läufig" sind und dürfen in dieser Zeit auch keinen Kontakt zur Gemeinschaft haben, nur mit anderen Läufigen.