Beiträge von ReallyRed

    Was ich neulich sehr erschreckend fand, war der Umgang mit einer sehr kleinen Hündin aus einer mexikanischen Rettungsstation: Die Hündin war wirklich winzig und er hatte die Info, sie würde sich nie bewegen, sondern immer an einer Stelle stehen und wäre auch schon um die 15 Jahre alt.
    Die "Heilung" bestand bei Cesar darin, den Hund mitten in seine Meute zu stellen und ihr zwangsweise den Schwanz hochzuhalten, damit die anderen Hunde sie akzeptieren. Der Hund stand dort also sehr merkwürdig verkrümmt und total verängstigt, während Cesar erklärte, wie gut das jetzt für den Hund wäre.
    Wochen später kam heraus, dass die Hündin blind ist und eine Lebererkrankung im Endstadium hat. Hätte ein erfahrener Hundemensch so ein Tier nicht erst auf Krankheiten unterschuchen lassen? Von der Körperhaltung war für mich eindeutig klar, dass mit diesem Hund körperlich was nicht stimmt.
    Mir tat dieses kleine Wesen einfach nur leid.

    Das einzig positive, was mir aufgefallen ist, war sein Einsatz in Mexiko für Straßenhunde und dass er immer wieder Bewegung für Hunde predigt. Wobei ich Laufbänder für keine sinnvollle Alternative halte.

    Vergesst bei Eurer Planung auf keinen Fall, dass man in Norwegen nicht so locker-flockig unterwegs ist wie hier: auf fast allen Strecken 70, viele LKW und keine Überholmöglichkeiten. Kristiansand-Oslo sind nur 321km, da kann man aber locker 5,5 Stunden für einrechnen.
    Bei Oslo gibt es direkt an der "Autobahn" von Schweden Hütten zu mieten, dort haben wir auch schon übernachtet. Kosten liegen bei ca. 50€. Muss nochmal nach dem Flyer suchen.

    Vielleicht können bestimmte Rassevereine wie z.B. Dobermann in Not, je nach Rasse, helfen? Dort werden auch Rassenmischlinge vermittelt. Evtl. auch mal über Tierärzte nachfragen, ob die Hilfeorganisationen kennen...
    ich wünsche Euch alles Gute!

    Ich würde nochmal die Nachbarn mobilisieren, damit die sich auch noch beim Ordnungsamt melden. Dann sehen die Mitarbeiter dort, dass wirklich Handlungsbedarf ist. Ruhig erwähnen, dass es auch um kleine Kinder und Pferde geht, die dadurch gefährdet sind, bzw. einen Unfall auslösen könnten.

    Die Idee der Hilfe finde ich auch nicht schlecht, aber fraglich ist, ob die Damen überhaupt einsehen, dass sie etwas ändern müssen.

    Wir sind jedes Jahr in Südnorwegen, ca. 50 km von Kristiansand entfernt, mitten im Wald. In den Städten sollte man Hunde auf jeden Fall an der Leine lassen und den Kot entfernen, da sind die Norweger sehr penibel.
    In Südnorwegen gibt es sehr wenig wilde Tiere, zumindest in unserer Gegend, in Nordnorwegen sieht das ganz anders aus. Die Gegend um Oslo ist auch sehr schön, da gibt es viele Wanderwege, die sind in unserer Gegend leider nicht so zahlreich.
    Übernachtungen auf Campingplätzen in den kleinen Hütten sind sehr billig, das würde ich für eine Rundreise eher in Betracht ziehen als ein Zelt, gerade um Bergen regnet es sehr viel.

    Richtig voll ist es um dem 17.05., dem Nationalfeiertag, da geht in ganz Norwegen nichts mehr ausser Paraden.

    Eine Titerbestimmung ist nicht mehr notwendig, lediglich eine gültige Tollwutimpfung und eine im Impfpass eingetragene Bandwurmkur: http://www.norwegen.no/News_and_event…timmungen/pets/
    Sehen wollte den Hund bisher noch niemand, aber wir nehmen immer die Fähre, die mitten in der Nacht ankommt. Vielleicht haben die Zollbeamten einfach keine Lust, sich mit einem müden, schlecht gelaunten großen Hund anzulegen ;)

    Die Fähren dulden in der Regel keine Mitnahme des Hundes nach oben, er muss im Auto bleiben. Und schaut genau nach den Preisen, manchmal ist die Fjordline und manchmal die Colorline günstiger. Die Fjordline ist ein Katamaran, also wesentlich windanfälliger, das ist für Menschen, die schnell seekrank werden, häufig problematisch (Und Buffet sollte man definitiv nicht buchen, dass behalten nur 10% alle Mitreisenden bei Seegang drin).

    Ich finde die Masse an Fleisch und die Selbstverständlichkeit, mit der wir jeden Tag diese Massen in uns reinschaufeln, sehr bedenklich. Früher war es ja wirklich so, man hatte (zumindest auf dem Land) sein Schwein, dass mann selbst großzog und dass dann geschlachtet für ein Jahr reichen musste. Da wurde auch soviel wie möglich verarbeitet und nicht nur zwei, drei Teile. Das ist das, was ich schlimm finde. Durch die ganzen Supermärkte und Discounter müssen wir alles zu jeder Zeit verfügbar haben.
    Die Produktionsbedingungen von Gemüse und Obst in Spanien z. B. finde ich übrigens genauso schlimm wie Massentierhaltung. Ist immer noch so, auch wenn die Menschen z. T. eine Arbeitserlaubnis haben, einen aktuellen Bericht habe ich leider nicht gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=BnOdkLULDcQ

    Ich persönlich würde am Liebsten Selbstversorger sein, so unabhängig wie möglich.

    Wir haben hier das Drama nebenan mit einem Pekingesenmischling, der jeden Tag 24h allein im Garten ist, alle 2-3 Tage geht vielleicht jemand eine halbe Stunde mit ihm. Als Hobby hat er daher Dauerkläffen. Da er eine Hütte und Futter hat, kann der Tierschutz nix machen. Da frage ich mich immer wieder, was in den haarsprayverkleisterten Hirn meiner Nachbarin vorgeht, warum sie ihn nicht einfach in gute Hände abgibt. Ein supertoller kleiner Hund für eine Familie mit Kindern.
    Bei sowas werde ich einfach nur wütend, weil man so hilflos ist.

    Ich denke, ein Kangal o.ä. Rassen hätten nichts gegen einen schönen Zwinger draußen. Aber auch solche Hunde brauchen einen gewissen Zugang zu ihrer Familie und dürfen nicht einfach irgendwo "abgestellt" und vergessen werden.

    Berry hat gern auf Sicht gejagt und ist mir einmal hinter einem Reh auf die ICE-Trasse im Naherholungsgebiet gelaufen, ich natürlich hinterher... drüben wollte er dann mit mir fangen spielen. Das waren die schlimmsten 15 Minuten in meinem HH-Leben! Er durfte übrigens nicht jagen, aber da war er einfach schneller als ich.

    Red würde wohl gerne mal Eichhörnchen näher kennlernen, da reicht aber ein normales Nein.

    Naturkostmetik-Hausmarken haben aber in der Regel mit Natur gar nix zu tun, außer dass es auf der Packung draufsteht, ist leider so...
    Und viele Hersteller produzieren ja unter anderem Logo auch günstige Eigenmarken für Discounter, Nordzucker z. B. für Real oder Rewe.

    Bei Hosen haben wir festgestellt, dass z. B. bei meinem Mann Nangaparbat-Hosen genauso so "kurz" halten, wie die von C&A. Ich habe mir jetzt am WE schöne Sachen von Kapalua gekauft, da die Sachen nicht aus China und Bangladesch kommen und ich außerdem Sonderrabatt bekommen habe ;) Mal schauen, wie die Qualität ist.