Was ich neulich sehr erschreckend fand, war der Umgang mit einer sehr kleinen Hündin aus einer mexikanischen Rettungsstation: Die Hündin war wirklich winzig und er hatte die Info, sie würde sich nie bewegen, sondern immer an einer Stelle stehen und wäre auch schon um die 15 Jahre alt.
Die "Heilung" bestand bei Cesar darin, den Hund mitten in seine Meute zu stellen und ihr zwangsweise den Schwanz hochzuhalten, damit die anderen Hunde sie akzeptieren. Der Hund stand dort also sehr merkwürdig verkrümmt und total verängstigt, während Cesar erklärte, wie gut das jetzt für den Hund wäre.
Wochen später kam heraus, dass die Hündin blind ist und eine Lebererkrankung im Endstadium hat. Hätte ein erfahrener Hundemensch so ein Tier nicht erst auf Krankheiten unterschuchen lassen? Von der Körperhaltung war für mich eindeutig klar, dass mit diesem Hund körperlich was nicht stimmt.
Mir tat dieses kleine Wesen einfach nur leid.
Das einzig positive, was mir aufgefallen ist, war sein Einsatz in Mexiko für Straßenhunde und dass er immer wieder Bewegung für Hunde predigt. Wobei ich Laufbänder für keine sinnvollle Alternative halte.