Beiträge von CanisNivis

    Ist doch alles perfekt bei deinem Rüden- kein übermäßiges Sexualverhalten oder gesundheitiche Probleme, die durch eine Kastration behoben werden könnten.

    Dein Hund könnte sein Verhalten durch die Kastration ändern- im negativen Sinne- er würde evtl. nicht mehr verträglich sein und von anderen Rüden umworben werden...

    Eine Kastration gilt um genau zu sein, ohne medizinische Indikation nämlich als Amputation eines gesunden Organs- das fällt unter das Tierschutzgesetz und ist verboten. =) - auch wenn viele Tierärzte das scheinbar nicht ganz so ernst nehmen...

    Die Tropfen, die dein Hund verliert sind auf Vorhautkatarrh/Rüdentripper zurückzuführen und ahben nichts mit der Tatsache zu tun, dass er nicht kastriert ist.

    Was ich davon halte- nix!

    Sinnlose Kreuzung zweier Rassen ohne Grund. :muede: Wie bei so vielen anderen auch. Ich finde es mehr als bedenklich wenn jemand als Ziel seiner Vermehrung ,,soll einfacher/salonfähig werden" nimmt...

    Gerade bei einer Rasse wie dem TWH... :fear:

    Zitat

    Also, nur um sein Geschäft zu machen gehen wir in einen Park gleich hinter unserem Haus. Das dauert vllt so 15-20 Minuten. Bei schönem Wetter oder so fahren wir auch mal in den Wald oder so, da halten wir uns dann länger auf und das gefällt ihm gut.
    Er setzt sich auch immer schon am Anfang hin, wenn er sich denn hinsetzt. Obwohl er dann auch irgendwann sein Geschäft macht, also kann es auch nicht sein, das er keine Lust hat bzw kein Bedürfnis. Sehr merkwürdig.

    Hab ich das richtige verstanden, dass der Kleine gerade mal 4 Monate alt ist? 20 Minuten sollte bei einem 4 Monate alten Hunde das Höchste (!) sein. - Man sagt 5 Minuten pro Lebensmonat am Stück. Pipirunden wirklich nur und ausschließlich zum Lösen- also nur vor die Tür und zum nächsten geeigneten Löseplatz.

    Es ist nicht schlimm wenn es mal ein paar Minuten länger wird- alles andere ist zuviel für so ein junges Tier- auch wenn er es sich nicht anmerken lässt!

    Staffeln würde ich das aber schon noch ein wenig. Ein Spitz ist schon noch mal ,,einfacher"/anders als ein Samojede oder Eurasier. Samojeden haben unter Umständen, wie die meisten anderen Nordischen z.B. einen starken Jagdtrieb. Gleichzeitig sind sie zum Wachen gänzlich ungeeignet während Spitze ja extra zum Wachen gezüchtet wurden und dem entsprechend eher in dieser Hinsicht Trieb haben. Kommt halt drauf an ob man lieber einen Hund mit Jagdtrieb hat oder ,,Wach"trieb.

    - Was ich aber fragen würde wo hast Du Dich denn in diesen Akitawelpen verliebt?

    Danke erstmal für das Lob! :ops:

    Natürlich deckt der Text nicht alles ab- es sind noch einige mehr Apekte, die man beachten muss.

    Er soll erstmal die Grundlage für komplette Hundeanfänger/Neulinge in Sachen Hundekauf sein.

    Es geht mir vorallem darum, dass viele Forumsneulinge wirklich keine Grundlage haben und zu unbedarft an die Sache rangehen. Dieser Text soll zumindest den Allgemeinen Rahmen aufzeigen und Denkanstöße zur weiteren Information geben. Es sind wirklich nur die Basics, die leider immernoch nicht zum kleinen Einmaleins der angehenden Halter gehören. Würde sich jeder zumindest schonmal an so einem Rahmen orientieren würden bestimmt viele,,Fehlgriffe" verhindert.

    Danke auch an Alle, die wichtige Dinge hinzufügen. :smile: :gut:

    Oft wenden sich Neulinge mit Fragen und Hilferufen bezüglich ihres Welpen an unser Hundeforum hier- der Welpe wird nicht stubenrein, hat Angst vor allem und jedem oder hat gar gesundheitliche Beschwerden. Viele der Probleme, die bei diesen Welpen auftreten können allein schon durch die Wahl eines guten Züchters verhindert werden! Aus diesem Grund habe ich nun mal einen Text mit den wichtigsten Aspekten der Züchterwahl verfasst, der Neulingen eine Orientierung bieten soll.

    Da solche Fragen oft aufkommen und Information im Vorraus in diesem Punkt das A und O ist haben wir uns überlegt ein Thema zu eröffnen, welches die Grundinformationen zum Finden und zur Wahl eines guten und seriösen Züchters beinhaltet.

    Allgemeines:

    Zucht- eine Definition:
    Zunächst einmal muss gesagt werden, dass nicht jede ‚Zucht ‘ ihren Namen auch verdient hat. Unter Zucht versteht man erst einmal die kontrollierte Fortpflanzung mit dem Ziel der genetischen Umformung- mit dem Ziel der Verbesserung und Festigung gewünschter Eigenschaften. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften erhalten und/oder verstärkt und ungewünschte Eigenschaften unterdrückt/rausgezüchtet werden. Seriöse Zucht bedeutet unter dem Gesichtspunkt der Genetik, die Gesunderhaltung und Funktionalität einer Rasse zu erhalten und zu verbessern
    Um dieses Ziel erreichen zu können Bedarf es an Leistungsprüfungen, Phänotyp Bewertung, Gesundheitsprüfungen und Zuchtwerteinschätzung der Tiere. Ein sinnloses Verpaaren von Tieren ohne Kenntnisse in Genetik, Gesundheit und den einzelnen Charakteristika der Rassen ist KEINE Zucht sondern Vermehrung und ist nicht zu befürworten!
    Diese genaue Überprüfungen der Zuchttiere erfolgen (idR) nur bei Züchtern eines Verbandes (in Deutschland der VDH)- der Züchter züchtet dort in einem Rasseclub, der noch einmal strengere Richtlinien als der Dachverband haben kann. Die Zuchttiere müssen vor dem Zuchteinsatz zuchttauglich geschrieben werden. Dies geschieht nach erfolgreicher Bewertung des Phänotyps, des Wesens, der Leistung und vorallem der Gesundheit unter Kontrolle des Verbandes/Clubs. – die Prüfungen variieren je nach Rasse und sind bei den Rasseclubs nachzulesen. Die Zucht richtet sich nach dem im FCI festgelegten Standard.

    Eine erfolgreiche Zucht, im Sinne der Rasse, erfordert die sorgfältige Auswahl der miteinander zu verpaarenden Hunde. Es geht nicht darum, eine Hündin von einem Rüden decken zu lassen, um dann die Welpen zu verkaufen. Ein seriöser Züchter züchtet, um die Qualität einer Rasse zu erhalten und zu verbessern. Er ist Mitglied in einem zuchtbuchführenden Verein, der seine Zucht kontrolliert, beurteilt und seinen Welpen eine anerkannte Ahnentafel ausstellt.

    Ein seriöser Züchter liebt seine Hunde und Hunde im generellen. Deshalb lebt er mit seinen Hunden zusammen und hat ein großes Wissen über ihre Ansprüche, ihr Wesen, Bedürfnisse, sachkundige Haltung, Aufzucht, Prägung, Erziehung und Sozialisation der Nachzucht. Ihm sind die gesundheitliche Probleme der Rasse bekannt und er lässt vorsorglich darauf untersuchen. Vorsorgemaßnahmen und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind ihm geläufig. Er steht außerdem bei Fragen den neuen Welpenbesitzern immer zur Seite!

    In erster Linie sollte es einem seriösen Züchter darum gehen, den richtigen Käufer für seine Welpen zu finden- und nicht seine Welpen möglichst schnell mit großem Profit loszuwerden –Ihr als Hundeinteressent werdet vor dem Kauf befragt, dürft fragen. Der Züchter vergewissert sich ob ihr die Vorraussetzungen habt einen Hund zu halten. War der Hund ein Fehlkauf/-verkauf oder ihr müsst ihn aus unvorhersehbaren Gründen abgeben nimmt er ihn ein Leben lang zurück oder vermittelt ihn in geeignete Hände.

    Damit ein Züchter diesen Ansprüchen auch gerecht werden kann, braucht er sehr viel Zeit für seine Hunde /seine Zucht, Platz und auch gewisse finanzielle Voraussetzungen. Er sollte nur so viele Hunde halten, wie er pflegen, auslasten, betreuen und in seinen Tagesablauf als Familie mit einbinden kann. Dazu sollten auch die älteren oder kranken Hunde gehören, die im Haushalt verbleiben sollten.

    Die Verbesserung, der Erfolg der Rasse sollte über dem Erfolg des Züchters selber stehen..


    Doch wie unterscheidet ihr nun den seriösen Züchter vom Vermehrer?
    Ein seriöser Züchter….
    • lädt Euch zu sich nach Hause ein, damit Sie ihn, den Wurf, das Muttertier und die weiteren Hunde und deren Lebensumfeld kennenlernen können

    • informiert sie detailiert über seine Aufzucht der Welpen
    • die Tiere werden auf verschiedenste Umweltreize geprägt und sozialisiert
    • Kann euch auch alle erforderlichen Papiere, Körbericht, Gesundheitszeugnis des Deckrüden sowie zumindest Fotos von diesem zeigen
    • ist (im Normalfall) Mitglied des Rasseklubs, welcher dem jeweiligen Dachverband (in Deutschland VDH) untergeordnet ist
    • bietet nur Welpen zum Verkauf, die gesundheitlich betreut sind und auch einen ebenso gesunden und gepflegten Eindruck machen
    • kann FCI Papiere für jeden einzelnen Hund aus seiner Zucht vorzeigen
    • züchtet ausschliesslich mit anerkannten FCI Papieren
    • züchtet ausschliesslich mit zur Zucht zugelassenen Tieren und legt ihnen unaufgefordert die Gesundheitsatteste (z.B. HD) sowie den Körbericht der Elterntiere und die Zwingerurkunde vor.
    • erkundigt sich nach Ihren Lebensumständen, fragt sie auch privatere Dinge um sich ein Bild davon zu machen ob sie in der Lage sind, einen Hund zu halten
    • gibt Ihnen (in der Regel- Ausnahmen z.B. bei Importtieren) nicht sofort einen Welpen mit
    • berät Sie über die Eigenschaften "seiner" Hunderasse- auch die problematischeren/schwierigeren!
    • schwatzt Ihnen keinen Welpen auf, wenn Sie noch unschlüssig sind sondern zeigt ihnen sowohl die Vor- als auch die Nachteile (!) der Hundehaltung und der Rasse im Besonderen auf
    • kann nicht zu jeder Zeit Welpen verkaufen, da er nicht viele Würfe hat
    • berät Euch über die Ernährungsbedürfnisse und Erziehung Ihres Welpen
    • verkauft seine Welpen ausschließlich mehrfach entwurmt, gechippt, grundgeimpft mit Impfpass und Gesundheitszeugnis
    • der Züchter nimmt jederzeit Hunde aus seiner Zucht zurück – ein Leben lang!
    • der Züchter steht für Fragen des Hundehalters immer zur Verfügung und hilft euch bei Problemen gern weiter!
    • der Züchter möchte den Kontakt zum Käufer halten
    • gibt seine Welpen frühestens nach der 8 Lebenswoche ab (gemäß TschG)
    • zieht nicht über andere Züchter/Rasseclubs her und äußert sich nicht negativ über diese- oft mag dabei von Missständen der eigene Zucht abgelenkt werden

    Warum Papiere?
    - Viele Hundekäufer eines Rassehundes meinen leider immer noch sie bräuchten eine Ahnentafel oder einen Abstammungsnachweis nicht, da sie mit dem Hund nicht züchten und keine Wettbewerbe besuchen wollen. – oft ein fataler Fehler, da wie oben beschrieben eine solche Ahnentafel dem Nachweis der Reinrassigkeit- einem Wesen und Aussehen gemäß des Standards- und vor allem der Nachweis für Gesundheit ist. Das heißt natürlich nicht (!)das ihr einem solchen Züchter blindlings wählen solltet- die Papiere sprechen den Halter nicht von der Bewertung der Zucht gemäß der ,,Zuchtethik“ (siehe oben) ab.

    Der Preis…

    Ein Hund kostet bei einem seriösen Züchter auch seinen Preis. Mit mindestens +/- 1000 € (deutlich höhere Preise auch möglich) ist zu rechnen.
    - Das lässt natürlich einen Markt für Vermehrer entstehen, die die Welpen zu einem ,,Schnäppchenpreis“ auf Kosten der Gesundheit und dem Wohlergehen aller an der Hunde beteiligten Hunde anbieten.

    Genau Hinschauen, wenn:
    • ein Züchter gleich mehrere Rassen anbietet
    • Welpen über ein Drittel unter dem "üblichen Marktreis" angeboten werden
    Vorsicht Vermehrer, wenn:
    • • der Welpe günstiger angeboten wird, wenn ihr auf Papiere verzichten würdet (diese ,,Papiere“ sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind)
    • • der Verkäufer den Hund nicht selbst gezüchtet hat
    • • die Mutterhündin nicht zu besichtigen ist
    • • der Welpe bei Übergabe unter acht Wochen alt ist
    • • der Welpe auf einem Parkplatz oder Ähnlichem übergeben werden soll
    • • Welpen und Mutterhündin ausschließlich im Zwinger oder gar im Käfig leben
    • • ein Welpe Durchfall hat, abgemagert und allgemein ungepflegt ist
    • • ein Welpe extrem ängstlich und ermattet ist
    • • Hunde im Internet per Mausklick "ins Hundekörbchen" angeboten werden

    Vorsicht geboten ist außerdem bei:
    -,,Ups-Würfen“
    - ,,Wir-wollen-nur-einmal-Welpen-haben“-Würfen
    -Anzeigen im Internet/der Zeitung
    - Mischlingsvermehrung
    …weil bei diesen die Vorraussetzungen zur Zucht nicht (!) gegeben sind

    Hunde zum "Schnäppchenpreis" besitzen meist keine Papiere eines anerkannten Hundeverbandes. Die Welpen stammen oft von Hinterhof-Vermehrern oder auch mal illegalen Auslands-Importen (teilweise aus ,,Welpen-Fabriken“). Es wurde bei der Verpaarung der Eltern kein Wert auf Gesundheit, Wesensfestigkeit, Sozialisation und andere züchterische Aspekte gelegt. Die Mutterhündin wird meist in katastrophalen hygienischen Umständen gehalten und fristet ihr trauriges Leben als Welpen-Wurfmaschinen; ihre Welpen werden weder entwurmt noch geimpft.

    Nicht selten sind solche Welpen bereits krank, wenn sie dem Welpenkäufer übergeben werden. Viele leiden unter genetischen Defekten oder Infektionen, die bereits in den ersten Lebensmonaten zum Tod führen.

    Der Kauf eines Welpen zum Dumping-Preis kann den Welpenkäufer teuer zu stehen kommen. Tierarztrechnungen von mehreren tausend Euro und oft ein viel zu kurzes, durch Krankheit schwer beeinträchtigtes Hundeleben, sind keine Seltenheit.

    Also: Investiert bitte ein paar Euro mehr für einen Hund aus einer seriösen Hundezucht - spart nicht an der falschen Stelle. Verzichtet - auch wenn es schwer fällt - auf Mitleidskäufe! Ihr helft dabei mit, unseriösen Hundehändlern das Geschäft zu verleiden - und leisten damit einen echten Beitrag zum Tierschutz. Darüber hinaus: Habt ihr nachweislich Kenntnis von einem unseriösen Hundehändler oder katastrophaler Hundehaltung, gebt diese Information an den Tierschutz weiter. Helfen Sie mit, skrupellosen Menschen das Handwerk zu legen.

    Günstig und gesund sind nicht richtig vereinbar!
    Ich denke wir alle wollen uns lange an unserem vierbeinigen Begleiter erfreuen- er sollte gesund sein und ein möglichst langes Leben genießen dürfen- das ist nicht möglich wenn er aus einer Vermehrung auf Kosten der Gesundheit stammt. Er sollte schmerzfrei und ohne Qualen seines Lebens nachgehen können.
    Aus diesem (und anderen genannten Gründen) sollte immer beim seriösen Züchter gekauft werden- anders wird nur Tierelend unterstützt.


    Der geschriebene Text nimmt sich nicht das Recht heraus alle Punkte anzusprechen und dient nur eine groben Orientierung für Neulinge auf dem Gebiet des Hundkaufs. Er beinhaltet in Auszügen Texte die zum Thema ,,Augen auf beim Hundekauf“ durch das Internet geschickt werden. Weder will ich damit sagen, dass alle VDH Züchter ultimativ gut sind noch, dass alles neben dem VDH schlecht ist. – immer muss zusätzlich der Verstand eingeschaltet werden und die Zucht objektiv bewertet werden. Überall gibt es schwarze Schafe! – doch ich denke mit dem VDH ist ein Neuling erst einmal auf der sichereren Seite.

    Im Anschluss findet ihr einige nützliche Links:


    http://www.fci.be/?lang=de -deutsche Seite der FCI

    http://www.vdh.de/ - Seite des VDH

    http://www.retriever-pfotenfreunde.de/showthread.php…fda925a&t=10952- Beitrag zum Leid der Mutterhündinnen


    Ich hoffe der Text/die Links wird/werden einigen helfen und bitte die anderen User den Thread um wichtige, außer Acht gelassene Aspekte zu erweitern.

    - Vielen Dank fürs Lesen!