Ich denke, wenn ich anfange, Lebensquantität vor Lebensqualität zu stellen, dann läuft was mächtig falsch.
Es geht doch nicht darum, ein Tier möglichst alt werden zu lassen sondern ihm ein möglichst gesundes Leben zu ermöglichen und seine Beschwerdefreiheit so lang wie möglich zu erhalten.
Hat es wirklich Sinn, ein Tier am Leben zu erhalten, dass von 365 Tagen im Jahr vielleicht 100 Tage einigermaßen sich wohlfühlt, 265 Tage aber starke Medikamente braucht um zu lindern?
Das von 365 Tagen 265 Tage auf seinem Lager liegt und zum Lösen in den Garten getragen und wieder zurückgetragen werden muss?
Das von 365 Tagen vielleicht 100 Tage selbstständig frisst und trinkt und die restlichen 265 Tage Wasser und Nahrung eingeflößt bekommen muss?
Ist das wirklich der Sinn eines Hundelebens?
Birgit