Beiträge von Abessinierin

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    Sehe ich auch so.

    Wenn im Rudel was schiefläuft, erklärt der eine Hund dem anderen das auch nicht verbal...

    Eine klare Ansage besteht bei mir i.d.R. allerdings trotzdem nur aus böse schimpfen (und in der Wohnung auf den Platz schicken). Dann guckt er schon verknittert.

    Ah ja... nur Menschen sind keine Hunde.

    Und was ist ausserhalb der Regel?

    Und was bitte ist bei Dir, Leoline, mit Wattebauschwerfen gemeint?

    Birgit

    Ich würd Lakis auch erst mal mit klar Wasser gründlich abduschen, abtrocknen und schauen, ob das Linderung bringt. Tut es das nicht: Ab zum Not-TA oder TK, da Du es dann wahrscheinlich mit einer allergischen Reaktion zu tun hast.

    Und vergiss nicht, Deine Freundin in die Schuhe zu verbringen. Es gibt schlimmers als einen Welpen, der nach Pferdeäppeln duftet. Deshalb gleich den Waschtag einzuläuten ist mehr als überzogen!

    Birgit

    Oft bin ich ja erstaunt, was man so im Allgemeinen unter dem Begriff "Klare Ansage" versteht.

    Ich denke, wir sind uns alle im Klaren darüber, dass ein Hund genau definierte Grenzen, Regeln, Ge- und Verbote braucht und der Halter ein gutes Quentchen Konsequenz um den von ihm gesteckten Rahmen zu halten.

    Doch was, wenn man einen Hund beim Übertreten einer Grenze oder eines Verbotes erwischt?

    Oft hört man dann, dass der Hund klare Ansagen braucht und manchmal bekommt man unterschweillig auch schon mitgeliefert. Da ist dann plötzlich von Rappeldose die Rede, von Runterdrücken des Hundes einschließlich fixieren und anderen "Nettigkeiten".

    Teilweisenwird auch nicht damit umschrieben, dass man den Hund aufgrund seiner Rasse ganz ernsthaft die Regeln klarmachen muss.

    Ich frag mich dann immer, okay, ich kann meinen Hund natürlich mit Körperlichkeit an seine Ge- und Verbote erinnern und natürlich kann ich einen Hund auch mit Körperlichkeit auch zeigen, dass er eine Grenze überschritten hat. Also die berühmte klare Ansage treffen.

    Nur WARUM?

    Weil ich körperlich dem Hund überlegen bin?

    Weil Hunde das auch so untereinander handhaben ( Stichwort Rudeltheorie)?

    Weil ich sonst nicht Chef bin (Stichwort Dominanztheorie)?

    Oder weil mir grad nichts anderes einfällt?

    Birgit

    Was Du machen kannst... Futtermilbenallergie, Futter einfrieren bringt es nicht wirklich, da die Hunde auch auf den Kot der Milben heftig reagieren.

    Wenn Du nicht barfen oder für den Hund kochen magst, dann würd ich ein gutes Nassfutter ohne Getreide in Form von Reis, Mais und Co. füttern dass Kartoffel enthält.

    Auch bitte keine Leckerlie a la TF, Drops, Ochsenziemer und Co. geben, da auch da Milben bzw. Milbenkot dran haftet.

    Hausstaubmilben .... statt Teppich Laminat, statt Polstermöbel das Ledersofa, statt Gardinen halt Lamellenstores.

    Birgit

    Nun ja, ich hab einen PRT zuhause und kenn also die Eigenständigkeit des Hundes und seine Jagdleidenschaft und Befähigung recht gut.

    Nur, mit Formulierungen wie " dem muss man ganz ernsthaft zeigen muss, wo ihre Grenzen sind, auch innerhalb der Familie", da hab ich so meine Schwierigkeiten.

    Souveräne Erziehung mit klaren Regeln ja, aber ganz ernsthaft zeigen...NÖ.

    Birgit, Besitzerin der Bestie PRT, denn als diese stellt Ihr Vertreter dieser Rasse gerade dar!

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    Ohh, noch schlimmer!! :lol: Weil Russel und Dackel sehr eigensinnige und eigenständige Hunde sind, denen man ernsthaft zeigen muss, wo ihre Grenzen sind und sie sich gefälligst auch innerhalb "ihrer Familie" nicht einzumischen haben. :D

    :???: erklärst Du mir das bitte mal, souma?

    Birgit

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    Ich hab mal gehört, dass ein Mops tatsächlich fast anspruchslos ist, weil für "Schoßhündchendasein" gezüchtet. Stimmt das?

    Die Möpse, die ich so kenne gehen gern lange spazieren, haben Spaß an Kopfarbeit und sind ziemlich lebhafte Wesen, die gern überall mittendrin sind.

    Allerdings haben die Besitzer auch allesamt einen Hund mit Nase sich ausgesucht.

    Birgit

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    Abessinierin
    Erklär es doch bitte. Einfach "nö falsch" stellt uns nicht zufrieden.
    Man lernt nie aus.

    LG
    Jens

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    Stellen Sie sich das Ganze einmal so vor: Nehmen wir an, Sie essen gerade ein Eis, als um Mitternacht jemand in Ihr Haus einzubrechen versucht. Würde das Vergnügen des Eisessens Sie darin "bestärken", Angst zu haben, so dass Sie beim nächsten Mal doch mehr Angst hätten? Wenn überhaupt, würde es höchstens umgekehrt funktionieren - Sie könnten eine unbewusste Abneigung gegenüber Eiscreme entwickeln. Eins aber ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Sie würden bei der künftigen Begegnung mit einem Einbrecher nicht deshalb mehr Angst haben, weil Sie beim ersten Mal, als es passierte, gerade einen Schokoeisbecher verputzten.


    Nachlesbar hier : http://www.cairn-energie.de/bunthund/trafensich.html


    ach so, besagt Studien: Nancy Dreschel, DVM & Douglas Granger, Ph.D., 2005. "Physiological und behavioral reactivity to stress in thunderstorm-phobic dogs and their caregivers." Applied Animal Behavior Science 95: 153-168.

    J.S.J. Odendaal & R.A. Meintjes, 2003, "Neurophysiological correlates of affiliative behavior between humans and dogs." The Veterinary Journal 165: 296-301