Oft bin ich ja erstaunt, was man so im Allgemeinen unter dem Begriff "Klare Ansage" versteht.
Ich denke, wir sind uns alle im Klaren darüber, dass ein Hund genau definierte Grenzen, Regeln, Ge- und Verbote braucht und der Halter ein gutes Quentchen Konsequenz um den von ihm gesteckten Rahmen zu halten.
Doch was, wenn man einen Hund beim Übertreten einer Grenze oder eines Verbotes erwischt?
Oft hört man dann, dass der Hund klare Ansagen braucht und manchmal bekommt man unterschweillig auch schon mitgeliefert. Da ist dann plötzlich von Rappeldose die Rede, von Runterdrücken des Hundes einschließlich fixieren und anderen "Nettigkeiten".
Teilweisenwird auch nicht damit umschrieben, dass man den Hund aufgrund seiner Rasse ganz ernsthaft die Regeln klarmachen muss.
Ich frag mich dann immer, okay, ich kann meinen Hund natürlich mit Körperlichkeit an seine Ge- und Verbote erinnern und natürlich kann ich einen Hund auch mit Körperlichkeit auch zeigen, dass er eine Grenze überschritten hat. Also die berühmte klare Ansage treffen.
Nur WARUM?
Weil ich körperlich dem Hund überlegen bin?
Weil Hunde das auch so untereinander handhaben ( Stichwort Rudeltheorie)?
Weil ich sonst nicht Chef bin (Stichwort Dominanztheorie)?
Oder weil mir grad nichts anderes einfällt?
Birgit