Dingsda
Ich habe dein Posting gelesen und so verstanden, als schriebest du von deinem Hund und wie du vorgehst.
Muss ich jetzt nochmal suchen gehen? Nö.
Wenn es die Frage sein sollte, was daran so schlimm ist, einem Hund ein Verhalten zu verbieten:
Nichts ist daran schlimm.
Es kommt lediglich darauf an, ob ich a) im Vorfeld daran gearbeitet und z.B. ein Abbruchkommando aufgebaut habe und b) ob ich statt einer Reaktion nicht besser eine Aktion eingesetzt hätte, sodass es gar nicht erst zu einem Verbot kommen muss...
Wie ich eben schrieb: Auch ich verbiete gelegentlich ein Verhalten. Z.B. vorhin, als Shima beschloss, das Katzenklo ausräumen zu gehen, was ich nicht sofort bemerkt hatte, weil ich völlig überflüssigerweise im Internet unterwegs bin
Als ich es im Katzenklo rascheln hörte und es die Katze definitiv nicht sein konnte (die saß in Sichtweite), war klar, dass es um den Hund geht, der nicht bei mir im Zimmer ist.
Was mach ich denn da? Mit Wattebäuschlein nach ihm werfen? Nein, da kommt eine knackige Ansage unter Verwendung des bekannten Abbruchkommandos und wenn Hund daraufhin brav ins Wohnzimmer schlappt, dann wird er dafür gelobt (ohne Leckerchen - echt, jetzt!)l. Fertig.
Die Katze ist jetzt seit 2 Wochen im Haus und Shimchen hat inzwischen gelernt, dass ich das Katzenkloausräumen nicht schätze. Dennoch - der Löschungstrotz... und Gelegenheit macht Diebe.
Schlimm wäre gewesen, wenn ich Shima am Schlawittchen da hätte wegholen müssen, weil sie ein "Ab", "Aus", "Schluss" oder was auch immer nicht versteht.
Das Leinenpöbelbeispiel jedenfalls ist in diesem Zusammenhang eines der schlechtesten, das man wählen kann. Deshalb kam es wohl möglicherweise zu einem Missverständnis... möglicherweise...
cazcarra