Beiträge von Abessinierin

    Tja, iwer hat hier eingeworfen, dass der Hund zum Schutz der Inhaberin angeschafft worden sein könnte und dann, mit Verlaub, gehört in den Laden.

    Und sorry, ich würd mich erst mit der Inhaberin unterhalten bevor ich überhaupt auf die Idee kommen würde, das OA einschalten zu wollen.

    Nur genau das will die TS nicht. Warum wohl?????

    Das der Hund ein Rotti ist spielt da nicht wirklich eine Rolle.

    Wohl aber die Einstellung der TS gegenüber den Listenhunden und was versucht, jetzt daraus zu schneidern.

    Blöd und Co. lassen doch sowas von grüssen.

    Und da es vor kurzem erst wieder einen Zwischenfall mit einem Rotti gab, kann man sich zusammenknobeln, was da laufen soll.

    Zitat

    Also wenn du Angst hast, dann bitte die HH doch den Hund anzubinden o.ä., weil du dich mit ihr unterhalten willst. Wo ist das Problem? Du muß den Hund bei dem Gespräch ja nicht auf dem Schoß haben..
    Ich ganz persönlich (!!) finde es einfach nur feige hinten rum eine Anzeige zu machen, anstatt genug Ar*** in der Hose zu haben und die HH darauf anzusprechen, vorallem wenn ich aber weiterhin da einkaufen will.. Für mich gehört es zu einem normalen Verhalten, dem anderen zu sagen, was mich stört und ihm dadurch die Möglichkeit zu geben, es zu ändern! Die Möglichkeit der Anzeige haste danach immer noch! Aber ist nur meine Meinung..

    :D Ich denke mal, die TS hat allgemein ein Prob mit der Geschäftsinhaberin und nun hat die auch noch einen Rotti, der erst noch lernen muss, wie sich das denn nun so mit einem Kiosk und Kunden verhält.

    Das müsste doch mit dem Deubel zugehen, wenn man da nicht der unsymphatischen Geschäftsführerin was ans Zeug flicken könnte.

    Vielleicht liest aber auch eben jene hier im Forum mit und weiß, wo sie die TS einzuordnen hat.....

    Wenn dann auch noch falsche Tatsachen und Dramatum im Spiel war... jaja....


    Birgit

    Zitat


    Auskotzen nicht nur fragen was man da tun kann bzw. wohin man sich da wendet am Besten.

    Werde mal am Ordnungsamt anrufen und nachfragen wer für sowas zuständig ist, nochmal dahin gehen obwohl der Hund nicht gesichert ist werde ich bestimmt nicht, war reine Glücksache das sie den Hund eben noch abfangen konnte.
    [

    Na nun ist doch klar, was die TS möchte.

    Böser Rotti, nur weil er eben noch lernen muss, dass Kundschaft zum Revier gehört und gern gesehen ist.

    Ein Schelm, der jetzt Böses denkt weil`s ein Rotti, ein Listi ist.....


    Birgit

    Zitat

    Ich hab keinen Respekt vor jemandem, der mich erschreckt. Natürlich rede ich von souveräner Führung. Alles andere wäre ja auch albern.

    Eben Hummel

    Zitat

    Erschrecken tut nur eins: Den Horinzont öffnen. Was nach dem Moment des Erschreckens passiert, kann positiv oder negativ sein.

    Naja, ich formulier mal so, es verlangsamt/ stoppt mich im besten Fall in einer Handlung oder erricht das Gegenteil, die Handlung wird nicht verlangsamt/gestoppt dafür aber unkontrolliert.

    Zitat

    Wenn man einen Hund so stresst, dass er ein Kommando nicht ausführen kann, ist man selber Schuld. Und das ist definitiv nicht schön für den Hund!

    Nochmal der Vergleich Gizmo und Shima.


    Zitat

    Das sollte man nicht tun. Nie. Hat aber nichts mit einer angemessenen (!) Strafe zu tun.

    Stimmt, das sollte man nicht tun. Deshalb ist sowas wie Leinewurf, Schnauzgriff o.ä. ein absolutes No-Go und ein hilfloses Management eines völlig überforderten Halters in einer brenzligen Situation.

    Die selbiger meist auch noch geschaffen hat.....


    Birgit

    Zitat

    nein, "lass es" ist die ankündigung der (möglichen) strafe

    aber das beispiel ist gut, denn die strafe muss ja schlimmer sein, als die verlockung. sonst hilft es nicht. wenn es für mord nur ne kleine geldstrafe gäbe, würde ich mir ernsthaft überlegen, ob ich mich nicht meines nervigen nachbarn entledige. ich tue es nicht, weil mir die vorstellung von vielen jahren knast angst macht.

    allerdings würden 50 euro-geldstrafe schon davon abhalten, nen kaugummi im laden zu klauen.

    (ja... ich weiß.... beispiele aus der Menschenwelt sind nicht 1:1 übertragbar)


    Ja, nu und wenn der Hund doch iwann klaut, weil die Verlockung einfach zu groß ist?

    Du sagst, die Strafe muss größer sein als die Verlockung. Wurstbrötchen... bei manchen Hunden muss ich da schon verdammt hoch ansetzen.

    Und, um dem Faden zu folgen, setzt Hundi sich dann doch über das Verbot hinweg, dann muss auf die schon hohe Strafe eine Steigerung drauflegen.

    Und wenn es dann doch wieder passiert?

    Noch höhere Strafe?

    Birgit, grad mal an gewisse Dinge in Amiland denkend.....

    Öhm Respekt, ja klar kann ich meinen Hund so erschrecken, dass er "Respekt" vor mir hat, dann ist die Grundlage schlicht Angst und zwar vor mir.

    Ich kann mir seinen Respekt aber auch durch souveräne Führung und planvolles Handeln erarbeiten und dann ist die Grundlage Vertrauen zu mir.


    Und, wenn ich Pech habe, dann erzeuge ich durch Drängen des Hundes ins Meideverhalten einen Triggerpunkt, der im unangenehmsten Fall dazu führt, dass der Hund mein Kommando nicht ausführen kann.

    Siehe dazu Gizmo und Shima in der Reaktion auf Elke`s Kommando auf die Seite.

    Birgit

    Hmm, sind wir Hunde? Können wir deren kommunikation?

    Sind wir sicher, das wirklich alles über Meiderverhalten läuft?

    Oder doch nur ein Teil ?

    Und wenn es nur ein Teil ist, was geht dann dem Meideverhalten an Kommunikation voraus?

    Meideverhalten als Erziehungsstil halte ich für Blödsinn.

    Es kann in Krisenmomenten durchaus passieren, dass man es als Nothalt einsetzt, aber generell als Erziehungsstil?

    Eher nicht.

    Birgit

    Tanja, hmmm, nicht ganz. Ein Hund, der vom Halter keine Regeln und Grenzen gesetzt bekommt, der setzt selber welche und übernimmt auch die führende Position.

    Und genau das ist der Knackpunkt, denn der Hund die Verantwortung, die eigentlich der Halter bzw. trifft Entscheidungen, die der Halter treffen sollte.

    Und das, mit verlaub, geht ins auge.

    Birgit