Beiträge von Abessinierin

    Und du bist das Maß aller Dinge, Bianca? Und du kriegst das auch in akuten Phasen einer Depression hin? Wenn Du wider eines der schwarzen Löcher zu fassen hast, nur traurig bist, keinen Lebenswillen und keine Lebenskraft hast, keinen Antrieb aber dafür Suizidgedanken vorhanden sind, alltägliches schon zur Schwerstarbeit ausarte, Du Angst hast und nicht weißt wovor und warum, Versagens- und Verlassenängst da sind?

    Ist für Menschen schon unglaublich schwer ohne Vorbildung fang- und aushaltbar, wie mag das erst für Hunde sein? Die ja nicht rational und nur bedingt strukturiert denken können, dafür aber sehr emphatisch und auf Körpersprache fixiert sind.

    Weißt Manu, ich hab schon gesehen, wie dieser Bonus körperliche, geistige oder seelische Einschränkung zur Erfüllung seiner ureigensten Zwecke, Wünsche und des eigenen Willens oder als Entschuldigung durchgesetzt/ eingesetzt wurde- ohne Rücksicht auf Verluste. Egal ob menschlicher oder tierischer Natur. Iwas blieb da immer völlig zerbrochen auf der Strecke.

    Habe ich das Recht, jemanden anderen zu missbrauchen, nur weil ich eine Einschränkung habe?

    Zitat

    nun ich hab nachgefragt und einige andere auch. ich hab auch nachgefragt was der therapeut dazu sagte, auf beides bekam ich keine antwort.

    und ja das ist hier am thema vorbei...denn es geht hier in diesem thread nicht darum ob sie jemand kranker oder gesunder einen hund holen soll, sondern um widersprüchliche aussagen mancher user.


    Nicht nur Du hast gefragt, Marta.

    Interessant zum Thema sind auch die Ausführungen von Rainer Wohlfahrt, Tanja Kohl,, Johanna Esser,
    ,Bettina Mutschler und Jan Nijboer.... Die sich allesamt mit dem Themen Behindertenbegleithund, Blindenhund und Therapiehund auseinandergesetzt haben.

    Denn zu nichts anderem wird der Hund hier ohne Ausbildung und kompetenter Führung gemacht.

    Erstaunlicherweisxe hat auch noch keiner die Frage beantwortet, welchen Preis der Hund dafür zahlt.

    Und nur der Bonus der Depression und dem damit verbundenen "Ich darf das weil ich depressiv bin und der Hund mir helfen soll" finde ich ein bißchen sehr billig.

    Nur weil man depressiv ist, körperliche oder geistige Einschränkungen hat hat man noch lange nicht den "Ich darf alles weil ich behindert, seelisch krank oder geistig eingeschränkt bin" Bonus.

    Und warum nicht Bianca? Einen Blindenhund oder ein Behindertenbegleithund braucht für seinen Job eine Ausbildung, ein Hund, der therapiestützend arbeiten soll ebenso, der erwähnte Fred von Manu, da ging die Frage der TS genau in diese Richtung.

    Sprich, der Hund sollte therpieunterstützend wirken bzw. Nein, er sollte Therapie sein.

    Und sowohl Blinden- als auch Behindertenbegleithunde haben Pausen in denen sie nur Hund sein dürfen. Sollten sie zumindest, denn auch hier werden Tiere gnadenlos missbraucht.

    Und Nein, eine Behinderung oder Einschränkung egal welcher Art ist kein Freifahrtsschein und ohne diese Einschränkung unter den Voraussetzungen hätten sehr viele User hier von der Hundehaltung abgeraten.

    Aus den von Manu im Eingangspost erwähnten Gründen.

    Nur das die besagte TS unter Depresionen leidet und "natürlich" den Hund empfehlenswert ist, denn er hilft ja.

    Zu welchem Preis gezahlt von Hund eigentlich?????

    Kathrin, öhm, bevor Hunde, Delfine und Co. mit ihrem Haltern auf psychisch oder physisch Kranke losgelassen werdenist eine Ausbildung von Nöten. Die ESSAT geht davon aus, dass eine qualifizierte berufsbegleitende Fachkraft für tiergestütze Therapie 1500 Stunden umfassen muss. Darin enthalten theortische Fortbildung, Praktika, Umsetzung einiger Projekte und eine Abschlussarbeit. Daran gliedert sich die praktische Ausbildung zum Mensch-Hund-Team.

    Und du willst Hund ohne Fürhung und halt in eine derartige Position setzen?

    Nan wunderbar.

    Um dafür geeignet zu sein muss der Hund geeignet sein, d.h. Wie reagiert der Hund auf Körperkontakt, wie ist sein terretoriales Verhalten, wie die Reaktion auf andere Tierarten, Reaktion auf unerwartete situationen mit fremden Menschen, Reagibilität auf unerwartet laute Reize,Umgang mit Objekten, Lern- u. Assoziierungsvermögen.


    Aber klar, schafft jeder Hund...

    Grins, keiner ärgert Dich, Gaby, sie nehmen Dich nur liebevoll auf den Arm!

    Ehrlich? Genau dieselbe Frage wie Manu habe ich mir auch gestellt. In meinen Augen soll hier ein Hund als seelische Krücke für den Mensch missbraucht werden und das kann es mit Verlaub nicht sein!

    Das kann und darf ein Hund nicht leisten, das ist der Job von Psychologen und Psychotherapeuten.

    Und ich habe kein Verständnis dafür, wenn man unter den gegebenen Voraussetzung dort einen Hund empfiehlt auf der Ebene des Therapie- und Behindertenbonuses!

    Ein Hund ist weder ein Medikament noch ein felliger Therapeut oder ähniches. Er ist nur der dussel, der wenn es in die Hose geht wieder alle Konsequenten ausbaden darf.

    Ah ja. Hmm, vielleicht fehlt bei einigen auch nur die Lebenserfahrung und mancher hat eine Depri noch nicht mitgemacht.

    Vielleicht bin ich auch ja auch nur blöd, weil ich mir rechtzeitig über das Wenn Gedanken mache und mir im Vorfeld eine Netz für den worst case Fal gespannt habe.

    Und blöd bin ich garantiert auch, weil ich denke, das ein Hund niemals eine Krücke für mein Seeleneben sein darf und Hund bleiben muss.

    Öhm, jahaa, Hunde sind keine Therapeuten aber in fähigen Psychologen- Psychiaterhänden der schlüssel zur Selle des Patienten.

    Und sie ersetzen Mensch nicht den Sozialpartner, auch wenn sie in heutigen Zeiten gern dafür missbraucht werden.

    Nochmal: Wieviel kann und darf ein Hund leisten?

    Und wer ist da, wenn die TS den Hund aufgrund der Depression nicht versorgen kann?