Beiträge von Abessinierin

    Hmm, meiner meldet nachts anders. Der klettert plötzlich aus dem Bett und peilt die Ecke neben dem Schrank an und ja, das merke ich auch und werde verdammt schnell.

    Spikybub, wundert Dich das wirklich?

    Wie oft wird allein hier das Ignorieren empfohlen? Neben "Ab in den Hundeknast!"?

    Ja, nur bei einem Hund von 15 Wochen, Anna?

    Und wir reden hier nicht von "Ich bringe meinem Hund bei, exakter und schneller zur apportieren" ebensowenig von den berühmten Methoden, wie man Pferden beibringt, die Vorderläufe doch noch ein Stück höher beim Sprung über den Oxer zu ziehen....

    Ach by the way, bei uns gab und gibt es die Methode: Entweder Du machst jetzt xyz oder Du darfst dies, das oder jenes nicht.

    Reicht vollkommen, etwas gewünschtes oder angestrebtes zu entziehen.

    Und auch der andere Weg ist befahrbar: Mach dies, das oder jenes und wir können über xyz reden....

    Getopt von: "Hey, Du hast dies das jenes super hingekriegt? KLASSE; dafür machen wir jetzt dies, das oder welches!"

    Belohnung also Jackpot!

    Funktioniert wunderbar! Selbst bei meinen fast erwachsenen Kids. Warum wohl?

    Du, ich füttere frisch und barfe nicht. D.h. bei mir kommen 50% Fleisch, 20-30% Getreide und 20-30% Gemüse ins Napf.

    Eben weil ich berücksichtige, dass Hund sich weiterentwickelt hat durch 15.000 Jahre Domestikation und Zuchtselektion.

    Wenn ich komplett ohne Gemüse arbeite, dem Hund keine ganzen Beutetiere in Abwechslung von Maus bis Lamm, Schaf, Kalb zur Verfügung stelle, dann bin ich soweit weg von artgerechter Fütterung wie die Erde von der Venus.

    Ich decke mit dem klassischen Barf noch nicht mal den Eigenerhaltungsbedarf vom Hund, was mache ich also bei Barf ohne Gemüse?

    Jo, bis ich darauf kam, dauerte das ein weilchen und dementsprechend oft gab es dann auch ein Malheur. Schlichtweg ein Kommunikationsproblem.

    Tja, das ist der Mist mit der operanten Erziehung, Du gehst über das Meideverhalten. Hund meidet aus angst vor Schmerz oder unangenehmer Behandlung, lernt dabei aber nicht.

    Watson hatte da einen interessanten Versuch: http://www.uni-due.de/edit/lp/behavior/watson.htm

    anders die klassische Konditionierung: http://www.uni-due.de/edit/lp/behavior/pawlow.htm nach pawlow

    Miri, da fällt mir ein: Wenn das Terriertier mal ums Eck muss, dann folgt der mir zum Klo.

    Damit macht er sich bei mir bemerkbar.

    Hundehaltung und Hundeerziehung beinahltet viel Arbeit und Refelktion an sich und seiner eigenen Person.

    Wenn Hund Mist macht, dann hab ich als Halter i.d.R. schlichtweg gepennt und meist auch noch Tür und Tor für genau das geöffnet-> durch mein Verhalten, mein Übersehen, mein falsches Agieren!

    Mittel der körperlichen als auch in der psychischen Gewalt hab weder in der Mensch-Mensch- noch in der Mensch-Tier-Beziehung was zu suchen.

    Wir behaupten von uns, wir können logisch denken und handeln, dann sollten wir das auch tun anstatt auf iwelche Taschenspielertricks der Psychoschine oder der körperlichen Gewalt zurückgreifen zu müssen.

    Zumal wir komplex und im Zusammenahang denken als auch eine Wenn-dann-sonst-Rechnung uns aufmachen können.

    Und Klapse, so niedlich und verharmlosend das Wörtchen auch klingen mag, sind Schläge. Und mit Verlaub, man lernt nicht durch Schläge sondern durch Führung, Leitung und Anleitung der positiven Art.

    Zitat

    Genau das ist das Problem was ich hier grade habe.

    Wenn ich hier schon lese, dass gewisse "Klapse" legitim sind, weil sie nicht weh tun, dann dreht sich mir der Magen um. Wer beurteilt das und der TE hat ja die selbe Einstellung, also ist hier ja alles tutti. Ganz abgesehen davon wird hier mit Sicherheit schön selektiv gelesen, um nur das rauszuziehen, was einen in der Meinung bestätigt, dass ein so junger hund schon eine "harte Hand" benötigt. Konsequenz von Anfang hat und durchsetzen von Anfang an hat für mich herzlich wenig mit Schläge zu tun.


    Fanta, dito. Ähnliches befürchte ich auch.

    Kein Hund braucht eine harte Hand, dafür aber souveräne Führung, Vertrauen,Sicherheit, Respekt, Geduld, Zuneigung und ruhiges überlegtes Management, wenn denn mal was schiefgegangen ist.