Beiträge von laboheme

    Mir ist's völlig egal, was andere Leute ihren Hunden gegen Zecken geben oder ob sie überhaupt was geben. :ka: So vieles hängt da vom Wohnort, den Gassi-Strecken, der Fellbeschaffenheit des Hundes, etc. ab, dass man m.M.n. eh keine allgemeingültige Empfehlung, sondern höchstens Hinweise geben kann.
    Was mich dagegen nervt, sind solche (ab)wertenden Formulierungen wie "Chemiekeule", "mit Nervengift überziehen", "mit Chemie vollkippen", usw.

    Mein Hund hatte Anaplasmose. Ich möchte das nie wieder erleben und wünsch' das keinem. Seitdem gibt's hier für die Hunde einen wirksamen, chemischen Zeckenschutz (im Moment funktioniert hier Bravecto am besten, sollte sich das ändern, gibt's eben irgendwann ein anderes Präperat). Ich belächel und/oder beschimpfe niemanden, der mit Hausmittelchen arbeitet; ich würde mir im Gegenzug aber auch wünschen, dass sich auch das "uhuuuu, ihr macht da Gift auf den Hund!" mal verkniffen wird. :muede:

    danke, das empfinde ich auch so

    Mein Hund konnte letztes Jahr nicht mehr aufstehen, alle Gelenke waren entzündet, das war wirklich alles andere als schön, dass wir noch rechtzeitig rausgefunden haben, was los ist, habe ich nur einem sehr umsichtigen Tierarzt zu verdanken. Es war 5 vor 12.

    Absuchen ist auch nicht ausreichend bei ihm, denn durch das Fell finde ich nicht alle. Die mehr als 4 Wochen Doxycyclin waren kein Zuckerschlecken für ihn. Ich mache so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig, alles andere empfinde ich in seinem Fall einfach als fahrlässig. Und ich habe Alternativen ausprobiert, die alle wirkungslos waren. Da wir in einem Risikogebiet wohnen, ists mir das echt nicht mehr wert. Wer weiß, ob er den nächsten Anaplasmoseschub überleben würde?
    Ich kenne allein 2 Bearded Collies, die letztes Jahr an Anaplasmose, bzw deren Folgen gestorben sind. Mein Hund ist mir mit 9 Jahren noch zu jung dafür, ich würde mir nie verzeihen!

    ich hab 2 Hunde, einer sammelt schon fleißig Zecken, die andere nicht. Eine hab ich von ihr krabbelnd abgesammelt, von Ole schon mehrere angedockte.
    Da er letztes Jahr heftig Anaplasmose hatte und das wirklich nicht schön anzuschauen war, kriegt zumindest er Chemie. Eigentlich nehm ich Advantix, allerdings haben wir dummerweise gerade Sarcoptes eingefangen und zum Advocate will ich das nicht auch noch geben. Kokosöl, Melaflonspray und noch was anderes haben hier nix gebracht, er sammelt trotzdem fleißig weiter.

    ich bräuchte die Viecher ja echt nicht *grmpf* :(

    ich hab sie im Moment drin, weil Maggie in den Stehtagen und Ole nicht kastriert ist, oft habe ich aber auch keine drin, damit sie mehr Bewegungsfreiheit haben, wenn sie mal länger im Auto warten müssen, oder nur einer dabei ist und mehr Platz hat. Ich würde es wohl von den Hunden abhängig machen. Meine sind zusammen auch entspannt, daher geht das.
    Kann sein, dass ich sie jetzt nächste Woche auch drin lasse. (bis ich mal wieder die ganze Boxenbreite für was anderes brauche *hihi* )

    Ole ist auch eher ein Hibbel, der dann kopflos starten würde. Wir haben bewusst vor allem das Anriechen ganz ruhig etabliert. Er muss wirklich seine Nase in den Beutel stecken und gescheit anriechen. Seitdem das klappt, ist er viel konzentrierter bei der Arbeit. (er erledigt sonst gern mal Privatkrempel :P )
    Zum Start ziehen darf er mich nicht, da ich einfach weiß, dass ihm geregelte Abläufe/Strukturen helfen, nicht zu sehr Stress zu bekommen. Zurück lass ich da etwas mehr zu, aber auch nur in einem gewissen für mich erträglichen Rahmen.

    Relativ am Anfang hatten wir erstaunlicherweise eine motivationslose Phase, da war kurzzeitig tatsächlich mal hochfahren nötig, ganz ungewohnt für mich bei diesem Kerl *hihi*