Beiträge von Evemary_Pablo

    Zitat

    Also bei uns in der Schweiz ist es so:

    Im Kanton Zürich gibt es eine Rasseverbotsliste seit Anfang 2010. Das Folgende - Paradoxe - geschah: die Hunde wurden haufenweise zu uns in den angrenzenden Kanton Luzern (ohne Rasseliste) in's Tierheim abgegeben, damit sie noch eine Chance auf Vermittlung hatten. So haben wir hier mit Pitts u.a. gefüllte Tierheime. Sehr überlegter und intelligenter Beschluss :hust: - diese Rasseverbotslisten.

    Aber bei uns ist es so, dass Hunde, die so gefährlich sind wie von Ruelpserle beschriebener, einen Wesenstest im TH machen und wenn er den nicht besteht, wird er eingeschläfert.

    LG Falbala

    das ist hier in deutschland leider schon seit 2000 so und in bayern sogar schon seit 1992!!!

    Zitat


    Kann mich dieser Meinung nur anschließen


    Genau so ist es .

    bis hierhin stimme ich auch zu.

    ich bin echt niemand, der nach dem OA schreit, wenn keine gefahr von einem hund-halter-gespann ausgeht... aber in diesem fall denke ich einen schritt weiter, was ist, wenn der hund wieder jemanden beißt? und was, wenn es das nächste mal kein kratzer ist und ein mensch schwer verletzt wird?

    ich will jetzt mal gar nicht an die medien denken oder die politiker (die sich bei jedem vorfall mit einem listenhund bestätigt fühlen, alles richtig gemacht zu haben).

    Zitat

    Auch wenn ich diese Rassenliste für völligen Quatsch halte, so ist die Haltung von Kat.1 Hunden dennoch verboten und illegalte Haltung wird strafrechtlich verfolgt. Und um ehrlich zu sein, wenn ich dann solche Storys höre oder lese, dann bin ich froh, daß man hier in Bayern relativ schnell eingreifen kann.

    aber eingreifen kann "man" ja nur, wenn es bekannt gemacht wird.

    Einsatz für die Rockerbande - Tiere retten in New York

    Acht grimmig dreinblickende harte Kerle auf ihren Harleys, jeder von ihnen von Kopf bis Fuß tätowiert - das verheißt nichts Gutes. Aber keine Angst: Diese Männer sind weder Drogenhändler noch stadtbekannte Schläger, sondern New Yorks engagierteste Tierschützer. Die Männer von "Rescue Ink" achten streng darauf, bei ihren Aktionen immer im Rahmen des Gesetzes zu bleiben.

    Hier ist der ganze Text:
    http://www.wdr.de/tv/weltweit/se…/0928/index.jsp

    Und hier mal die HP von den Jungs:
    http://www.rescueink.org/

    Kam eigentlich gestern schon, aber am Montag ist die Wiederholung, die schau ich mir auf jeden Fall an.

    den artikel hab ich eben entdeckt... ich sag mal noch nichts dazu :D


    http://www.welt.de/lifestyle/arti…chten-Hund.html

    "Dass es bei Hunden nicht nur individuelle, sondern auch rassespezifische Unterschiede gibt, ist offensichtlich. Man muss kein Verhaltensforscher sein, um zu sehen, dass ein zappeliger Terrier ganz anders drauf ist als ein gemächlicher Bernhardiner. Doch wie kommt das Verhalten in den Hund? Wie kommt es, dass nicht nur farbiges Fell, Größe, Kopfform und Beinlänge so unterschiedlich sind, sondern auch die geistigen Fähigkeiten. Die Antwort ist einfach: Früher hatten Hunde Berufe und wurden gnadenlos ausgesondert, wenn sie ihren Dienst nicht gut erfüllten. Kein Schäfer hätte einen schlechten Hütehund mit durchgefüttert. Das Spektrum der professionellen Spezialisierungen ging weit über die heute noch bekannten Aufgaben wie Jäger, Wächter und Hirte hinaus. Es gab Kriegshunde, Rattenfänger, Spurenleser und sogar Experten, die ganz bestimmtes Wild wie Otter oder Elche aufspürten und zur Strecke brachten. Manche mussten Wagen ziehen oder in Tretmühlen laufen, andere mästete man, um sie zu schlachten. Nur eines gab es lange Zeit nicht, den Hund als Spielgefährten, der nebenbei einfach nur freundlich gucken sollte und ansonsten arbeitslos war. Erst an den Königshöfen des 17. Jahrhunderts kamen Schoßhunde in Mode.

    Systematisch werden Hunderassen seit Mitte des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Vereine gruppierten sich um Hunde mit bestimmten äußeren Merkmalen, führten Zuchtbücher und versuchten, einen speziellen Typus, der ihnen gefiel, möglichst einheitlich zu entwickeln. Doch fast immer konzentrierten sie sich dabei auf Äußerlichkeiten. Weltweit entstanden so rund 300 Hunderassen. Bei keinem anderen Haustier gibt es Zuchtformen, die sich so extrem unterscheiden wie der Pekinese von der Dogge. Auch solche anatomischen Eigenheiten beeinflussen die Gehirnfunktion. „Wir haben eine starke Korrelation gefunden zwischen der Form und Größe von Hundeschädeln, der Lage des Gehirns und der Positionierung des olfaktorischen Lappens“, sagt der australische Hirnforscher Michael Valenzuela. Bei Möpsen und andere Hunden mit flachen Schnauzen liegt das Gehirn anders in der Knochenschale und ist anders gebaut als bei Hunden mit lang gezogenen Schädeln. Die Wissenschaftler nehmen an, dass verschiedene Rassen dadurch in ganz unterschiedlichen Sinneswelten leben. Was aber die erstaunliche Umformung des Gehirns genau bewirkt, ist noch immer unklar. "

    das ist nicht der ganze artikel, ich hab nur mal zwei absätze daraus zitiert.