Beiträge von Phantomaus

    Es geht nur um das Prinzip "Höhle", oder? Es muss nicht ausbruchsicher oder gut transportabel sein, richtig?

    Wie wäre es denn z.B. mit einem stinknormalen kleinen Esstisch (80 x 80 cm oder 120 x 80 cm, 73 cm hoch). Eine Hundematratze drunterlegen, eine Stoffbahn um die Tischbeine spannen, fertig. Klappert nicht, kannst Du auf Deine sonstige Einrichtung materialtechnisch und farblich abstimmen und Du hast obendrauf noch Ablagefläche gewonnen.

    Meine Güte, was hier einige Leute alles in ein paar ehrlich formulierte Fragen an Bedenken hereininterpretieren...

    Unabhäbgig davon, ob man sich einsam fühlt oder nicht, es tut einfach gut, mit einem Hund rauszugehen. Um einen Hund souverän zu führen, braucht man nicht zwingend eine Managerpersönlichkeit, die frei von jeglichen Zweifeln ist. Auch mit einem schwierigen Hund kommt man gut klar, wenn man ruhig und rational handeln kann. Und so wirkt die Threaderstellerin auf mich. Man muss weder die Liebe seines Lebens gefunden haben noch ein in sich selbst ruhender Eremit sein, um einen Hund zu halten und gut zu erziehen.

    Ja, ein Hund verändert den Alltag, ja, man hat Verpflichtungen und büßt etwas Spontanität ein, wenn zwischen Arbeit und Sozialleben erst noch der Hund dran ist. Ja, einige Leute verstehen das nicht. Na und? Dafür kommt man mit einer Menge Leute in Kontakt, die man ohne Hund nie kennengelernt hätte. Daraus werden nicht unbedingt Freundschaften für's Leben entstehen. Aber für einen kleinen netten Plausch sind die meisten Hundeleute trotzdem gut.

    Bei der von der Threaderstellerin geschilderten Situation ist ein stabiles familiäres Netz inklusive hundefreundlichem Onkel nebenan vorhanden, finanzielle Sicherheit für den Ernstfall, ein angemessenes Alter und erstmal genügend Zeit. Das sind die Dinge, auf die es ankommt.

    Die Fragen, die sich die Threaderstellerin jetzt aber vor allem stellen sollte, sind die nach den beruflichen Plänen. Ein Werksstudentenjob ist sicherlich mit erwachsenem Hund allein zu Hause locker machbar. Bei einem Achtstundenjob wird's dann später ohne Betreuung grenzwertig. Da sollte dann schon eine Mittagspause, ein Gassigänger oder so etwas drin sein. Das kann man natürlich jetzt noch nicht planen, da man ja nicht von den Gegebenheiten am Heimatort ausgehen kann. Es ist auch eine Frage der angepeilten Karriere, ob man da grundsätzlich hoffen kann, einen Hund mitnehmen zu können (als Anwältin eher nicht, als Informatikerin wahrscheinlich schon eher) und eine Frage des angepeilten Wohnortes, ob man da Gassigänger findet (in Metropolen mit Sicherheit, in dörflicher Umgebung wahrscheinlich nicht.)

    Mal eine Kinder- statt einer Hundefrage:

    Gehört es zum normalen Kinderverhalten, ständig hochfrequent vor sich hin zu kreischen? Also ohne Worte, einfach nur "aaiiiiiihhhhhhh" aus voller Kehle?

    Mein Büro liegt gegenüber einem Kinderspielplatz und dort sind regelmäßig so kleine Brüllaffen unterwegs, die alle paar Augenblicke ihren "Kampfschrei" loslassen. Ich habe nichts gegen Kinder und ich sehe auch ein, dass man eine Sirene braucht, wenn man Feuerwehrauto spielt. Aber sowas ist das nicht. Diese Kinder stehen mehr oder weniger rum und kreischen sich die Seele aus dem Leib.

    Diese Dauerkreischer machen mich ganz wuschig. Es würde mir helfen, wenn ich wüsste, ob das
    a) eine normale Entwicklungsphase ist, die ich selbst möglicherweise auch durchlebt habe
    b) eine frühkindliche Artikulationsstörung ist, für die niemand etwas kann
    c) ein Erziehungsproblem ist.

    Zitat

    In den Schlafräumen bleibt der Teppich, theoretisch sollen die Hunde da nicht rein...
    Aber wie ist dass wenn doch mal einer reingeht, nasser Hund und Teppich, igitt...

    Aaalso: Da ist Teppich in einem Raum, in den der Hund sowieso nicht rein soll. So weit ist das doch kein Problem, da wird ja eine Tür vor sein. Und wieso macht Ihr Euch Sorgen, dass die Hunde den Raum, in den sie sowieso nicht rein dürfen, ausgerechnet dann aufsuchen würden, wenn sie nass sind? Ist das nicht etwas paranoid?


    Bei einem Umzug kann man doch die Regeln prima neu definieren. Ich persönlich habe ein Kunstkrempel-Bastel-Abstellraum-Zimmer, in das der Hund nicht reinsoll. War sie nie drin, geht sie nicht rein. Auch nicht, wenn die Tür offen ist, auch nicht, wenn sie nass ist oder kotzen muss.

    Das kann man so pauschal nicht sagen! Dafür müsste man den Hund anschauen (und anfassen ;-)) und auch genauer wissen, was für Inhaltsstoffe Euer Futter hat.

    Grundsätzlich sind so junge Hunde meist etwas schlaksig und sehen ziemlich mager aus. Das ist aber richtig so, denn die Knochen und Gelenke wachsen noch und zu viel Gewicht tut ihnen dabei nicht gut. Es ist okay, wenn man die Rippen sehen und fühlen kann. Wenn man aber auch die Wirbelsäule deutlich fühlen kann, ist er wahrscheinlich zu dünn und Du solltest die Futtermenge - oder aber den Energiegehalt im Futter - erhöhen.