… wenn Du im Büro den Papiermüll in einer Extra-Kiste auf Deinem Schreibtisch zwischenlagerst: Weil der Hund zwischen Dir und dem Papierkorb schläft und Du da unmöglich alle naselang was rüberwerfen kannst.
Beiträge von Phantomaus
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Aus aktuellem Anlass hier mal wieder eine seltsame Frage:
Wieso stinkt Hundekotze eigentlich nicht so schlimm wie Menschenkotze? -
Vielleicht relativiert sich der Kostenfaktor für eine Hundetagesstätte ja auch etwas, wenn erstmal ein "richtiges" Gehalt auf's Konto kommt?
Die Sache mit dem Nachbarskind klingt süß, aber dafür muss einiges passen:
a) erstmal ein Nachbarskind im vernünftigen Alter finden
b) das UNBEDINGT und dauerhaft den Hund betreuen will
c) das JEDEN Tag Zeit hat (Schüler haben nicht mehr unbedingt mittags ab eins frei!)
d) bei dem die Eltern damit einverstanden sind (bleibt ja weniger Zeit für Hausaufgaben, Musik, Sport etc.)
e) worauf man sich verlassen kann.Denn wenn das Kind mal den Hund vergisst (oder vergisst, rechtszeitig abzusagen) ist das richtig scheiße.
Vernünftige Jugendliche gibt's für solche Aufgaben bestimmt, und ich hätte das als Teenie auch SOFORT gemacht, aber so jemanden musst Du erstmal finden. Ein hundelieber Rentner ist da sicher einfacher aufzutreiben – und selbst das kann schwierig werden!
Daher würde ich auf jeden Fall finanziell eine professionelle Hundebetreuung einplanen, damit Du dafür gewappnet bist. Sonst stehst Du schnell vor dem Problem, dass Du alle paar Wochen dringend einen neuen Low-Budget-Betreuer finden musst. Wenn Dir trotzdem ein passender Privatmensch über den Weg läuft: Umso besser.
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Ach, das sehe ich nicht so. Als Mensch würde ich persönlich zwar bekloppt, wenn ich im Büro auch noch übernachten müsste, aber de facto machen das viele Selbstständige so. Die schlafen zwar meist nicht im Büro, aber arbeiten von zu Hause aus. Kommt oft auf's Gleiche raus. Für den Hund ist das vom Prinzip her schnurz – das ist doch auch nichts anderes als z.B. bei einem Studenten mit Einzimmerwohnung.
Regelmäßige Gassirunden wird der Threadersteller ja sicher eingeplant haben!
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Das so pauschal zu behaupten ist Quatsch. Und es ist gefährlich, an solche Behauptungen zu glauben, weil man dann dem Hund ständig mit unnötiger Härte entgegentritt, was wiederum nicht gut für das gegenseitige Vertrauen ist.
Was wahrscheinlich passieren wird, ist dass Dein Hund Deine Grenzen irgendwann austestet, also zum Beispiel mal versuchen könnte, einen Haps von Deinem Brot zu nehmen oder einfach mal nicht "sitz" zu machen, obwohl er Dich genau gehört hat und weiß, wie "sitz" geht. Das ist bei fast allen Hunden und unabhängig von der Rasse so. Sowas ist auch kein Drama, sondern normales Teenie-Verhalten.
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Gab's hier nicht irgendeinen Spaßvogel, der einen Hund in Labradorgröße pro forma in eine IKEA-Tasche gesetzt hat und damit beim Schaffner durchgekommen ist? Bei so grenzwertigen Aktionen hängt es aber sicher immer davon ab, an wen man gerät und wie genau der die Vorschriften heute mal nimmt ;-)
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Zitat
Ich find die voll knuffig und hoffe, dass ich in dem Alter auch so drauf bin

Ich glaube, die Chancen stehen gut. Ich kenne einige Hundehalter auf meiner Runde, die deutlich über 60 sind, und die sind alle so freundlich und entspannt drauf. Einen Hund zu haben und bei jedem Wetter rauszugehen hält offenbar auch die Seele fit.
Ich denke immer noch gern an den über 80jährigen Mann zurück, der immer barfuß mit seiner Goldie-Hündin unterwegs war. Als ich ihn das erste Mal getroffen habe, habe ich ihn irrtümlich für verwirrt und hilfebedürftig gehalten, weil er nun mal keine Schuhe anhatte. Habe ihn damals angesprochen und sofort gemerkt, dass der hellwach und ein extrem guter Gesprächspartner und Erzähler war. Leider ist er weggezogen, ich hoffe, es geht ihm nach wie vor gut.
Und ich habe großen Respekt vor der schätzungsweise 70 Jahre alten kleinen Dame, die sich eine junge Ridgeback-Hündin mit massivem Jagdtrieb zugelegt hat. Und die sehr, sehr viel Zeit und Mühe in dieses Energiebündel gesteckt hat, um den Jagdtrieb unter Kontrolle zu bringen, so dass sie inzwischen wieder ohne Schleppleine stundenlang mit dem Hund durch die Felder ziehen kann.
Und ich mag die über 70-jährige Dame mit ihrem Appenzeller, der sich leider mit vielen anderen Hunden auf der Runde nicht verträgt und auch schon ein paarmal Leute gebissen hat. Die muss sich echt viel anhören, weil ihr Hund nicht so lieb ist, wie das erwartet wird. Aber sie hält zu ihrem Hund, passt auf und steht für ihn gerade. Und verliert dabei ihren Humor nicht!
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Kann es wohl sein, dass da Zugvögel über Euer Haus geflogen sind? Hier kam vorgestern einen Riesenschwarm Gänse vorbei, der quakend durch die Luft zog. Sieht und hört man ja auch nicht jeden Tag, hat mein Hund auch kommentiert.
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Umgedrehte Blumentöpfe stehen ganz stabil und haben praktischerweise auch noch ein Schnupperloch im Boden. Diese Terracottadinger sind günstig und auch in handlichen Größen zu kriegen.
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Ich würde sagen, dass ein Dummy nicht schwerer als die Tagesration Futter sein sollte ;-)
Nimm den kleinsten Dummy, den Du kriegen kannst - es ist ja nicht nur das Gewicht entscheidend, sondern er muss ja auch seinen kleinen Fang weit genug aufkriegen, um das Ding gut halten zu können.
Ein 80g-Pocketdummy wäre vielleicht möglich. Die haben ca. 4cm Durchmesser - passt das in die Schnute? Ansonsten gibt's noch so Pseudo-Dummies als Schlüsselanhänger. Die sind etwas größer als ein Labello und wiegen nur ein paar Gramm, aber die sind mit Watte gefüllt und fliegen nicht besonders gut.
Wenn beides nix ist, kann man für Dummyübungen aber auch jedes beliebige andere Objekt nehmen - ein Stück Gartenschlauch zum Beispiel. Es müssen ja nicht notwendigerweise diese granulatgefüllten Beutelchen sein.