Beiträge von Phantomaus

    Mein Nachbar, der hoch gebildete alte Herr, hat mir anfangs auch sehr geduldig erklärt, dass es keine beigen Labradors gibt und dass mich das Tierheim da verschaukelt hätte. Labradors gäbe es in schwarz und in braun. Er hätte selbst mal einen braunen gehabt...

    Weil sich Rassestandards ja verändern und der Herr schon ein paar Jahrzehnte mehr auf dem Buckel hat, habe ich interessehalber mal geforscht und festgestellt, dass bei den Labbis die BRAUNE Farbe erst 60 Jahre NACH beige offiziell anerkannt wurde. Hihi.

    So ein Arschloch.

    Die Sache mit dem Schild ist so dermaßen krank, dass ich von weiteren Vergrämungsmaßnahmen absehen würde. Dieser Mensch sucht die Provokation, und den Gefallen solltet ihr ihm nicht tun. Ihr gebt sonst einen Haufen Geld für Schilder, Zäune, Hecken und Zeugs aus, investiert eine Menge Zeit und Energie. Und der denkt nur darüber nach, wie er Euch Kacke vor oder an das Haus schmieren kann.

    Ich würde versuchen, mich nicht ärgern zu lassen und die Haufen halt selbst wegmachen. Es gehört leider zum Leben - und oft genug zur Arbeit – dazu, die Probleme anderer Leute auszuhalten oder zu beseitigen. Es ist scheiße, es ist eigentlich nicht einzusehen, aber für den Seelenfrieden ist es besser, sich davon nicht jeden einzelnen Tag verderben zu lassen.

    "Kämpfe nie mit einem Schwein. Man wird dabei nur schmutzig und dem Schwein macht es auch noch Spaß."

    ...wenn Du mindestens einmal am Abend extra aufstehst, um die Decke im Hundekörbchen wieder glattzuziehen. Weil Dein Hund nicht in der Lage ist, auf einer verknüllten Decke zu liegen und jedesmal unglücklich und hilfesuchend zu Dir kommt, wenn sie in ihrem Körbchen rumscharren musste und die Decke dabei verrutscht ist.

    Nein. Die sah sogar ganz normal aus, ordentliche Kleidung, geschätzt Anfang vierzig, obere Mittelschicht. Keine Ahnung, was da falsch war. :hilfe:

    Da haben wir es doch. Sie hatte ihre Brille nicht auf!

    Sonst hätte sie sicher sofort erkannt, dass das ein Fuchs ist. *auf Bild oben zeig*

    Der muffige Geruch kommt in der Regel nicht vom Teichwasser an sich, sondern von Bakterien, die sich im feuchtwarmen Hundepelz vermehren. Das ist ein Problem, das hauptsächlich Hunde mit dickem, schlecht trocknenden Fell betrifft.

    Wenn man dann den halb getrockneten Hund nach dem Schwimmen nochmal "mit sauberem Wasser" nass macht, verstärkt das das Problem bloß! Schlauer wäre es, den Hund nach dem Schwimmen ordentlich abzurubbeln, so dass das Fell möglichst schnell wieder trocken ist.

    Was der Hund gerne macht, ist also rumschnuppern, jagen und Häufchen finden. Das klingt für mich doch nach einem Hund, der gerne Spuren nachgeht, wie zum Beispiel einer Schlepp- oder Tropf-Fährte.

    Da hat sie eigenständig, aber mit Dir zusammen was "Sinnvolles" zu tun, sie weiß im Grunde, wie es geht und wird nicht überfordert durch ungewohnte Gegenstände (Spielzeuge und Co.) oder Interaktion mit Menschen.

    ---------------

    Zu der Sache mit dem Klickern/Markerwort: Ich würde nicht "Hossa" nehmen. Das hat zum einen durch den Zischlaut einen unangenehmen Klang für den Hund, ist durch die Zweisilbigkeit zu lang und klingt sowieso eher nach einer Warnung als nach einer Bestätigung. Etwas kurzes, neutrales, helles wie "Piep" ist da besser ;-)

    Zu Deiner anderen Frage: Ich habe hier ja auch einen Leinenführigkeits-Legastheniker. In der Anfangszeit hatte ich sie auch immer am Geschirr, weil es einfach zu heftig war, wie sie dauernd in die Leine knallte. Bei uns kam dazu, dass der Hund sich vor allem Möglichen erschreckte und dauernd in greller Panik in die Leine sprang. Da musste es nicht sein, dass sie sich zusätzlich noch die Luft abschnürt.

    Als die Anzahl der Schreckauslöser langsam sank, bin ich auf's Halsband umgestiegen. Ja, es kam und kommt vor, dass sie sich da mal kurz reinhängt und korrigiert werden muss. Aber es ist nicht mehr dieses kopflose, panische Ich-muss-hier-weg-egal-was-es-kostet-Ziehen, sondern meistens nur ein "Eeks! Etwas hat Plöff gemacht!" oder "Oh! Ein Brötchen!". Den daraus resultierenden Zug oder kleinen Ruck kann der Hals meiner Meinung nach ab.

    Ich würde also sagen, wenn der Hund grundsätzlich ansprechbar und lernfähig ist, kann man mit Halsband laufen.
    Wenn Du abends selbst entspannt und locker bist, ist das eine gute Gelegenheit, zu trainieren. Gerade, weil die Runde recht kurz ist. Aber nicht immer nur auf der selben Strecke üben - sonst kann er es nur da ;-)