Zu Deiner anderen Frage: Ich habe hier ja auch einen Leinenführigkeits-Legastheniker. In der Anfangszeit hatte ich sie auch immer am Geschirr, weil es einfach zu heftig war, wie sie dauernd in die Leine knallte. Bei uns kam dazu, dass der Hund sich vor allem Möglichen erschreckte und dauernd in greller Panik in die Leine sprang. Da musste es nicht sein, dass sie sich zusätzlich noch die Luft abschnürt.
Als die Anzahl der Schreckauslöser langsam sank, bin ich auf's Halsband umgestiegen. Ja, es kam und kommt vor, dass sie sich da mal kurz reinhängt und korrigiert werden muss. Aber es ist nicht mehr dieses kopflose, panische Ich-muss-hier-weg-egal-was-es-kostet-Ziehen, sondern meistens nur ein "Eeks! Etwas hat Plöff gemacht!" oder "Oh! Ein Brötchen!". Den daraus resultierenden Zug oder kleinen Ruck kann der Hals meiner Meinung nach ab.
Ich würde also sagen, wenn der Hund grundsätzlich ansprechbar und lernfähig ist, kann man mit Halsband laufen.
Wenn Du abends selbst entspannt und locker bist, ist das eine gute Gelegenheit, zu trainieren. Gerade, weil die Runde recht kurz ist. Aber nicht immer nur auf der selben Strecke üben - sonst kann er es nur da ;-)