Beiträge von Phantomaus

    Hmm. Normalerweise ist die Diskussion beim Blei ja nicht, dass tatsächlich die Munition mitgefressen wird, sondern dass Blei sich im Gewebe des Wildfleisches bzw. in der Umwelt anreichert...

    Was für Wild fütterst Du denn, bzw. wo kommt das her? Sind das überhaupt Tiere, die mit Schrot geschossen werden (Fasane oder so) oder doch eher größeres Rehwild? Denn da sind die Projektile schon ziemlich groß, das müsste man eindeutig zuordnen können. Und Blei ist ja weich - das splittert auch nicht, sondern verformt sich nur beim Aufprall.

    Wenn Du Dein Fleisch direkt von einem Jäger beziehst, kann der Dir sicher sagen, mit was für Munition er schießt. Wenn es aus dem Hundefutterhandel stammt, würde ich doch vermuten, dass es nicht in freier Wildbahn, sondern in Gehegen aufgewachsen ist – und wahrscheinlich nicht mit Schrot getötet wurde...

    Gestern fragte mich eine mir flüchtig bekannte Hundehalterin, ob sie meinem Hund "was geben" dürfte. Ich hab's - mit den üblichen Ermahnungen und Warnungen bzgl. schnorren und springen - erlaubt. Sie zieht also eine Plastiktüte raus und schaufelt händeweise Futter in meinen Hund. Nach der zweiten Handvoll habe ich dann doch dezent angemerkt, dass das wohl reicht...

    Daraufhin meinte sie, dass ihr Hund dieses Futter nicht mag und bevor sie's wegwirft, nimmt sie immer was davon mit, um es unterwegs zu verschenken. Und mein Hund würde es doch offenbar sehr gern fressen, eine reine Freude!

    Ich habe ihr dann von einer Futterspenden-Initiative hier in der Stadt erzählt und hoffe, dass der Rest des Sackes da gelandet ist. Und nicht in hemmungslosen Labradoren ohne akuten Bedarf versenkt wurde.

    Ich hätte jetzt gedacht, dass Reservierungen - wenn es ein Züchter ist, der Wartelisten hat - sogar größtenteils nur nach dem Merkmal Rüde/Hündin vergeben werden?

    Geht man als informierter Welpeninteressent denn nicht tatsächlich so vor, dass man sagt "aus der und der Verpaarung hätte ich gern einen Rüden?" Und dann denkt, "der mit den weißen Pfoten ist noch einen Tick niedlicher als der mit dem weißen Brustfleck?" Oder, falls der mit den weißen Pfoten schon vergeben ist, findet, "weißer Brustfleck hat auch was"?

    Ich habe jedenfalls von Freunden gehört, dass ihnen bei einer Rasse, bei der alle Welpen sehr ähnlich ausssehen, die Auswahl "nach Charakter" total schwer gefallen ist. Weil das auch irgendwie immer tagesform- bzw. entwicklungsabhängig war.

    Ergo glaube ich, dass man sich da selber viel in die Tasche lügt, wenn man sagt "ich achte nur auf innere Werte". Man hätte gern einen Welpen aus diesem Wurf. Punkt. Ich glaube nicht, dass viele Leute sich auf eine Warteliste eintragen lassen, monatelang warten und dann den einen mit der doofen Zeichnung ablehnen, weil ihnen die Farbe nicht passt. Dagegen kenne ich viele Leute, die sagen "ich hatte mir eigentlich einen braunen vorgestellt, aber jetzt finde ich diesen noch viel schöner."

    Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch, wenn es bei einem Tierschutzverein auch "viele Welpen" gibt. Denkt da mal drüber nach, ob das logisch zu Euren Vorstellungen von Tierschutz passen kann... Vielleicht hilft das bei der Entscheidung!

    Du hast ja nur die Trainerin aufgegeben und nicht den Hund. Das war schon richtig so.

    Es ist auch meine Erfahrung, dass die weniger guten Trainer sofort biestig werden, wenn ihr übliches Schema nicht greift. Muss man sich nicht gefallen lassen und sollte man auch dem Hund nicht antun.

    Arbeite weiter mit dem Hund, die werden tatsächlich so ca. mit 3 Jahren ruhiger. Ich habe da auch immer Witze drüber gemacht und runtergezählt ("Noch 3 Monate, dann wird sie ruhiger!") Aber irgendwie stimmte es!

    Auch das Stresslevel in unbekannten Situationen und in Gegenwart anderer Hunde lässt irgendwann spürbar nach - auch, wenn man vielleicht nie einen völlig entspannten Hund in aufregend neuen Situationen haben wird. Das ist dann eben so, das gehört zum Charakter. Ungewohnte Situationen sind ja im Alltag auch nicht sooo häufig!

    @ dande: Danke, dass Du mich erinnerst. Ich muss unbedingt noch ein Sortiment Katzenfutter für die Nachbarn kaufen. Jil hat sich in letzter Zeit wohl ein paarmal bedient...

    Immer unter dem Vorwand, mit dem Nachbarshund mal eine flotte Runde ums Haus zu flitzen. Nachbarshund kommt nach 10 Sekunden wieder in Sicht, Jil erst nach 15 Sekunden. Hat gedauert, bis mir auffiel, dass mein Hund eigentlich schneller sein müsste und offenbar immer einen Boxenstop am Katzennapf einlegt.

    Wie händelt ihr eure langen Schleppleinen (10m +), besonders wenn die Hunde dann doch mal reinbrettern? Mir kugelts da immer fast die Hand aus und passiert manchmal einfach noch, wenns kurz das Prinzentier Hirn raushaut. Hilft da ein Ruckdämpfer? Wenn ja, welcher ist gut?

    Beide Hände an die Schlepp, Ellenbogen anwinkeln und Hintern runter!

    Damit verlagerst Du zum Einen Deinen Schwerpunkt nach unten und wirst nicht so schnell umgerissen, zum anderen fängst Du durch die angewinkelten Ellenbogen, Knie und Hüfte den Ruck etwas sanfter ab.

    Und niemals die Schlepp um die Hand wickeln, um besseren Grip zu haben! Das kann Dir die Knochen brechen.