Mein Hund ist ein bisschen monk-mäßig drauf und kommt nicht gut damit klar, wenn Dinge nicht so sind, wie sie sein müssen. Sie baut nur um, wenn irgendwas nicht stimmt. Blöd ist nur: Sie kriegt's nicht hin. Hinterher ist es schlimmer als vorher, sie steht dann vor einem verknüllten Trümmerhaufen und weiß nicht mehr weiter, ist unglücklich und muss sich woanders hinlegen. Wenn ich da bin, kommt sie inzwischen zu mir, um Hilfe zu holen. Ich ziehe ihr dann die verflixte Decke gerade und alles ist wieder gut. Aber wenn ich mal nicht da war und beim Heimkommen sehe, dass das Körbchen verknüllt ist, fühle ich mich immer ganz schlecht, weil der arme Hund in meiner Abwesenheit auf dem harten Teppich schlafen musste...
Wenn sie ausnahmsweise mal den Napf verschiebt, dann liegt das daran, dass da was druntergerutscht ist. Auch das kriegt sie alleine nicht raus, egal, wie weit sie ihn schiebt. Wenn ich den Napf 5 Meter abseits der üblichen Stelle finde, kann ich sicher sein, dass der blöde Futterbrocken immer noch darunter feststeckt.