Beiträge von Phantomaus

    Guck Dir doch einfach mal die Werte von Kastratenfutter an - also wieviel Protein, Fett und Co. da drin sind.

    Und dann guck, ob die Futtersorten, die Du aktuell fütterst, sich davon überhaupt groß unterscheiden, bzw ob es nicht andere Futtersorten gibt, die ähnliche Werte und eine vernünftige Zusammensetzung bieten. Der Markt ist so groß, da müsste trotzdem noch Abwechslung möglich sein - auch mit Futter, das nicht speziell für Kastraten beworben wird.

    Ich würde auch erstmal gucken, ob er überhaupt zum Zunehmen neigt - und im Zweifel einfach ein Löffelchen weniger geben. Wenn Du feststellst, dass man das Futter sehr deutlich kürzen müsste, um sein Gewicht zu halten, kannst Du immer noch über alternative Zusammensetzungen nachdenken.

    Da ich den Hund mit zur Arbeit und mit in den Urlaub nehme, komme ich nicht oft in die Verlegenheit, sie fremdbetreuen lassen zu müssen. Aber so zwei, drei Mal im Jahr habe ich Termine, bei denen sie nicht mitkann und die zu lange dauern, um sie alleine zu lassen. Dann kriegen Gassifreunde meinen Schlüssel und holen den Hund zwischendurch für eine Runde ab. Je nachdem, wer es macht, nehmen sie Jil dann meist auch noch ein Weilchen mit zu sich nach Hause.

    Mein ursprünglicher Plan war, in solchen Fällen meinen Dad als Hundesitter zu engagieren, aber der hat nicht genug Hundeverstand und nicht genug Trittsicherheit, um mit ihr gassigehen zu können. Der könnte sie halt nur in den Garten lassen. Das ist für Plan B aber immer noch gut genug.

    Jau! Sowas in der Art ist mir auch schon passiert: Der Hundepass liegt immer im Auto im Handschuhfach. Der Fahrzeugschein und das Serviceheft auch. Den Hundepass brauche ich aber öfter und der liegt oben. Daher habe ich ihn bei einem TÜV-Termin auch schon mal dem Werkstattmitarbeiter in die Hand gedrückt... Der war aber offenbar selber Hundehalter und meinte nur: "Sollen wir die Tollwutimpfung auch gleich machen oder was?"


    Ich mag diese Werkstatt...

    Der Potentieller-Kunde-Hund war übrigens ein sehr netter Beagle, der sich ausgezeichnet mit Jillie vertragen hat – Staubsauger unter sich. Und es sieht so aus, als hätten wir den Job. Ha! Demnächst schicke ich direkt den Hund los zur Akquise.

    Aber ich hab schon wieder was: Wenn Du vom Gassi nach Hause kommst und ein Warnschild von Deiner so genannten besseren Hälfte an der Tür pickt:

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    Merkt ihr was? Erst die Pfoten, dann die Schuhe. In der Reihenfolge, in der man durch die Tür geht. Und dass so ein Zettel überhaupt für notwendig erachtet wird...

    Mitarbeiter eines potentiellen Kunden möchten zu einer Vorbesprechung vorbeikommen und die eine hat gefragt, ob sie ihren Hund mitbringen darf. Aber sicher doch!

    - Wenn Du dann kurz überlegen musst, ob der Sitterhund um die Zeit noch da ist oder nicht – und falls ja, wie man die vorhandenen Bürohunde umbetten könnte und welche Türen man schließen kann, sollte der Kundenhund mit einem von denen ein Problem haben.

    - Wenn Du froh bist, dass der Termin nachmittags stattfindet, weil dann alle Postboten schon da waren und Du vor einem Neukunden nicht wie der Depp aussiehst, der seinen Hunden das Bellen nicht verbieten kann.

    - Wenn eine Mitarbeiterin des Kunden ihre Teilnahme am Termin absagt und Du Dich freust, dass es nicht die mit dem Hund ist.

    - Wenn Du Dir keine großen Gedanken machst, ob Du vorher nochmal Staub saugen musst, weil Hundeleute sind da ja meist nicht so.

    - Wenn Du aber vorab einmal rumguckst, ob Essbares oder Hundespielzeug rumliegt – damit es keinen Streit gibt.

    - Wenn Du mal wieder keine Milch für Kaffee besorgt hast, aber denkst, quatsch, das geht auch ohne.

    Das ist nicht in den letzten Jahren schlimmer geworden. Ich bin als Kind vor über 30 Jahren gern mit unserem Boxer im Dorf spazierengegangen. Allein. Und habe mich darüber amüsiert, wie viele Kinder und Jugendliche außerhalb der direkten Nachbarschaft herzhaften Respekt hatten und vor uns geflüchtet sind.
    Das war natürlich arschig von mir und unverantwortlich von meinen Eltern, mich überhaupt mit dem nicht leinenführigen, keuchenden Riesenhund rauszulassen, aber so war es.

    Heute bin ich verantwortungsvoll mit einem nett aussehenden, gelben Labrador unterwegs und erlebe ab und an, dass ein Kind Angst hat. Die sind dann aber meist in einem Alter, in dem sie das Prinzip Leine noch nicht verstehen. Und haben IMMER Eltern dabei, die locker und informativ mit der Situation umgehen: "Keine Angst, der tut Dir nichts. Guckstu, der kriegt sogar einen Keks von der Frau, weil er so brav ist!"

    Kann man eigentlich etwas abgenuffeltes Parkett irgendwie stellenweise nachbehandeln?

    Es ist ein versiegeltes (lackiertes) Eichenparkett. Und an einer Stelle (ca. 2qm) ist die Versiegelung ziemlich abgewetzt und das Holz wird grau. Ich mag deswegen nicht die ganze Fläche abschleifen...

    Was ich total praktisch finde:
    - Außenwasserhahn, um den Hund mal abduschen zu können, wenn sie zuuu matschig ist.

    - Abstellkammer, in der Staubsauger, Futtertonne, Gummistiefel etc. leicht zugänglich sind.
    Perfekt wäre die Abstellkammer direkt bei der Hauptausgangstür, so dass man das ganze Hundezubehör einfach reinpfeffern kann und wo man idealerweise auch mal nasse Jacken und Hundehandtücher drin trocknen lassen kann.

    - Brilliant wäre eine etwas höhere Bank oder ein niedriger Tisch im Garten, wo man den Hund zum Bürsten draufstellen kann.

    - Ledersofa. Auch, wenn der Hund nicht aufs Sofa geht - die Haare finden trotzdem drauf. Bei Leder kann man sie einfach runterpusten.

    - Latexfarbe, Vertäfelung oder Glas an den Wänden, vor denen das Körbchen steht.

    - Gefliester Standort für den Napf. Und besser kein Parkett auf dem Trampelpfad zwischen Kudde und Napf.


    (Man merkt, dass ich einen Labrador habe, was? Immer nass, immer dreckig, immer hungrig. Hundehandtücher, Staubsauger und Futtertonne und sind echt wichtig!)

    An den Umgang mit anderen Hunden würde ich erstmal arglos rangehen. Hier im Forum kriegt man immer das Gefühl, dass Fremdhunde die Hölle sind und dass man sich davor in acht nehmen muss ;-) Ich kann das so nicht bestätigen. Die meisten sind ganz nett und kommen freundlich angeschnuppert. Das kann man sich erstmal gut gefallen lassen, das würde ich auch bei dem Welpen erlauben. Du wirst es merken, ob Dein Hund den anderen Hund super oder gruselig findet – dann kannst Du im Zweifel immer noch regulierend oder beschützend eingreifen.

    Es gibt zwar keinen Welpenschutz und man will nicht, dass pampige Hunde alles unter sich ausmachen. Man will auch nicht, dass ein Babyhund mit einem ausgewachsenen Pony wild rauft. Aber im Allgemeinen kommen erwachsene Hund ganz okay mit Welpen klar – oder ignorieren sie gepflegt.

    Grundsätzlich ist es immer gut, den anderen Halter vorher zu fragen, wie deren Hund mit Welpen umgeht - die kennen ihre Pappenheimer ja auch. Und wenn Euch ein unangeleinter Hund begegnet, geh erstmal davon aus, dass der freundlich ist. In wenigen Wochen wird es Dir nämlich auch passieren, dass Dein frecher Junghund einfach mal so zu anderen Leuten und Hunden hinrennt - da kannst Du auch jetzt schon mal Verständnis haben, wenn andere Halter noch etwas Erziehung nacharbeiten müssen ;-)

    Mit dem Hochnehmen klappt das bei einem groß werdenden Hund nur ein paar Monate lang - in der Zeit kannst Du das natürlich machen, wenn ein anderer Hund Dir komisch vorkommt. Aber mach es nicht präventiv, wahrscheinlich ist das nämlich nicht nötig. Mit einem Boxer hast Du Dir ja eine sehr verspielte und nicht besonders zerbrechliche Rasse ausgesucht. Der freut sich, wenn er Kumpels zum Raufen treffen kann. Und die werdet ihr unterwegs schon kennenlernen!