Beiträge von Phantomaus


    Ich probiere das gerade mit Photoshop aus, weil mir mein phantasieloser Freund auch nicht glaubt, dass das was werden kann.

    So sieht das Gartenstück aktuell aus:

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    So sieht es in meinem Kopf aus:

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    Und das glaubt mein Freund, wird passieren:

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    Wie willst Du obiges auf untrigem unterbringen? ;)

    Ich probiere das gerade mit Photoshop aus, weil mir mein phantasieloser Freund auch nicht glaubt, dass das was werden kann. In meinem Kopf sieht es jedenfalls super aus, und bei Photoshop bin ich auch zuversichtlich. Fragt sich natürlich immer, ob die Realität letztlich mitmacht. Mit der habe ich gelegentlich schon schlechte Erfahrungen gemacht, ich geb's ja zu...

    Hmm, trotzdem steh ich irgendwie mehr auf zierlichere Hunde mit "normalem" Fell und eher Stehohren. Die Havis in meiner Nachbarschaft wirken auf mich zwar ganz nett, aber eher plump und wenig begeisterungsfähig.
    Aber dann werde ich wohl mal die Augen offen halten nach Vertretern, die eher wie deiner sind. :lol:

    Ich hab grad mal nach Bildern von ganz kurz geschorenen Havis gegoogelt, um den Körperbau unter den Fellbergen ein bisschen einschätzen zu können. Ich glaub, mir sind die Beine etwa um die Hälfte zu kurz. :headbash:

    Hast Du mal über einen Whippet nachgedacht?

    Der Jagdtrieb scheint sich in Grenzen zu halten und optisch müssten die perfekt für Dich sein, vielleicht ein paar cm zu hoch, aber dafür sind sie ja zierlich ;-)

    Ich kenne zwei Vertreter der Rasse persönlich, die sehen vom Körperbau bei weitem nicht so irritierend aus wie die größeren Windhunde und sind sehr fröhliche, unkomplizierte Gesellen.

    Ich wälze ja auch seit Monaten Ideen, wie ich das schmale Stück neben dem Haus schick machen kann. Bisher war das im Grunde ein grasbewachsener Streifen und sah nett genug aus, weil nebenan ein wilder Garten war, der optisch dazugehörte.

    Jetzt ist nebenan eine triste Lehmkuhle und demnächst wird da neu gebaut. Und wo früher deren Garten war, kommt dann 'ne Einfahrt hin. Vom Nachbarn kann ich da auf nichts Grünes mehr hoffen.

    Das muss ich ausgleichen und plane jetzt eine komplexe Gartengestaltung mit Sichtschutzwänden, Rankpflanzen, Vogelgehölzen, Stauden, einem Steinpfad und so. Ist echt eine Herausforderung: Weil viel Licht wird da nicht mehr hinkommen, wenn das neue Haus erstmal steht und der Boden ist auch nicht so dolle. Aber es ist auch irgendwie cool, mal ein Stück Garten richtig zu planen und zu überlegen, welche Pflanzen da funktionieren könnten und wie das optisch alles zusammenpasst!!

    Aber Scheiße, das wird ein teurer Spaß!
    Als ich angefangen habe mit der Planung, habe ich eifrig online alles Mögliche an Pflanzen auf einem Merkzettel gesammelt und dachte noch, "och, geht ja sogar mit den Kosten."

    Und plötzlich stelle ich fest, dass so ein paar blöde Trittsteine auch ordentlich Geld kosten, dass ich außerdem kubikmeterweise Kies und Sand als Unterfütterung für meinen schmalen, gewundenen Steinpfad brauche, die man ja auch irgendwie kaufen und liefern lassen muss. Und dass ich den abgeschälten Rasen und das ausgehobene Verlegebett von meinem Patt irgendwie loswerden muss und dass so ein Zaunelement an sich zwar ganz erschwinglich ist, sich in der Menge aber multipliziert und dass vor allem nochmal der gleiche Preis für die Zaunpfosten und das Montagematerial draufkommen.

    Hilfe! Und da geht's echt nur um ein drei Meter breites Stück, vielleicht 10 Meter lang... Wie machen das Leute, die einen ganzen Garten neu anlegen??? Mal ganz davon zu schweigen, dass ich mich frage, wie ich das alles organisiere, was ich an Werkzeug noch benötige, wie lange ich wohl überhaupt brauchen werde, bis alles steht... und vor allem, was ich wohl noch alles an Tücken übersehen habe!

    Ich habe ja einen Hund, der alles runterschluckt, was annähernd fressbar ist. Das gab noch nie Probleme - ob Wurmkur, Schmerztablette oder Hustensaft - man hält es ihr hin und sie frisst es.

    Damit hatte ich also gerechnet, als ich ihr ein Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform geben wollte.

    Sie nimmt die Kapsel auch eifrig, lutscht kurz drauf rum und lässt sie dann aus der Schnute fallen. Das ist vorher noch nie passiert. Ich weise sie auf die runtergefallene Kapsel hin, sie pickt sie auf, überlegt kurz und spuckt sie dann wieder aus.

    Ich mache also etwas, was ich noch nie vorher gemacht habe: Ich wickle Käse drum.
    Der Hund schnappt den Kapsel-Käse-Klumpen, kaut, schluckt und lässt danach lässig die Kapsel durch die Lefzen rutschen.

    Ich kratze mich am Kopf und denke, okay, dann ist es wohl nicht das richtige, muss ja jetzt auch nicht sein, ist ja keine Medizin, habe ich halt Geld zum Fenster rausgeschmissen.

    Da liegt aber nun was annähernd Fressbares auf dem Boden und der Hund kann das so nicht stehen lassen. Nimmt auf, lutscht, kaut, die Kapsel fällt auf den Boden, geht kaputt und der Inhalt krümelt raus.

    Und der Hund LECKT ALLE KRÜMEL SAUBER AUF. Und lässt nur die blöde Kapselhülle liegen.

    Ich hatte den Artikel so verstanden, dass die Antibiogramme nur gemacht werden müssen, wenn es kein AB aus der Vetmedizin gibt und die TÄ eins aus der Humanmedizin geben müssten. Wie bei Augenentzündungen zum Beispiel. Antibiotische Augensalbe gibt es nur in der Humanmedizin. Andere AB gibt es aber auch in der Vetmedizin. Für Blasenentzündung zum Beispiel. Habe ich mich so extrem verlesen? :ka:

    Kann man leicht überlesen, aber nach meinem Verständnis des Artikels gilt das NICHT NUR beim tiermedizinischen Gebrauch von Humanarzneimiteln, sondern auch für BESTIMMTE Antibiotika, die tatsächlich für Tiere zugelassen sind. Fluorchinolone und Cephalosporine sind da genannt. Diese Wirkstoffe sind sowohl als Human- als auch als Tierarzneimittel zugelassen.

    Gestern: Ich komme schleppe meinen umfangreichen Wocheneinkauf rein und grüße Treppenhaus meine ältliche Nachbarin. Diese "Unruhe" im Treppenhaus wird von dem Hund in meiner Wohnung mit Bellen kommentiert.

    Ich rufe Richtung Wohnung: "Klappe zu, Jillie. Ich bins!"
    Die Nachbarin: "Ach, lassen Sie sie doch! Die freut sich doch nur, dass Sie wieder da sind!"
    Ich: "Wenn die sich freut, kann sie mit dem Schwanz wackeln. Da muss sie nicht für bellen!"
    Nachbarin: "Ach was, die darf doch auch mal bellen, wenn sie sich freut!"

    Ich hab echt Glück mit meinen Nachbarn!

    Ich dachte eigentlich, mir wäre das auch zu doof, aber wahrscheinlich bin ich gerade in der absolut perfekten Phase dazu und hab's gestern nur genossen und geschmunzelt, Kapitel 5 fand ich ganz, ganz toll. =)

    Entweder ist an der Sache mit den Phasen was dran oder das Buch gliedert sich klar in zwei Hälften.
    Ich habe ja letzten Sonntag die erste Hälfte des Buches in einem Rutsch gelesen. Und die zweite Hälfte dann häppchenweise die Woche über. Die erste Hälfte fand ich wunderbar. Kapitel 5 habe ich gerade nochmal nachgelesen. Ja. Das ist prima. Spielerisch und frech und süß.

    Hier meine Wahrnehmung der zweiten Hälfte:

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    Die Grundidee der Handlung fand ich nach wie vor gut: Den ersten Besuch bei Meister Hora, die Prämisse, dass da ein Verwalter der Zeit ist, ein weiser alte Mann im Hintergrund, der Flirt mit dem Sensenmann, sozusagen. Gefiel mir, habe ich womöglich düsterer interpretiert als es für ein Kinderbuch angemessen ist. Und die beklemmende Stimmung, als sie (später als gedacht) in die Welt zurückkehrt, durch die Gegend irrt und ihre Freunde nicht wiedererkennt, fand ich einen interessanten Kontrast zu den ach-so-hübschen-Stundenblumen und der überirdischen Klängen, die mir definitiv zu kitschig waren.

    Aber der letzte Teil, das zweite Meeting mit Hora und der Showdown mit den grauen Herren - da wurd's mir dann ein bisschen zu viel. Zu viel Fantasy, zu schnelle Lösungen und dauernd wieder diese dösige Schildkröte, die immer weiß, was zu tun ist... Aber dann kommt er ja auch sehr zügig zum Ende, die Welt wird wieder wie früher, alles ganz wunderbar und harmonisch. Das muss wohl so bei einem Kinderbuch, ist ja auch okay.

    Aber diese Schildkröte ging mir ja als Kind schon quer runter – die war tatsächlich das einzige, an das ich mich vom ersten Lesen erinnert habe. Die inzwischen verstrichenen Jahrzehnte haben mich diesbezüglich nicht gnädiger gestimmt. Sprechende Tiere gehen mir schon schlimm auf die Nerven, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Aber Tiere, die SMS auf ihre Epidermis projizieren - beknackter geht's wirklich nicht. Warum der Herr Ende die Kommunikation zwischen Mensch und Tier nicht eleganter gelöst hat, ist mir echt ein Rätsel. )