Du stellst Dir das zu schwierig vor. Die Bedingungen bei Euch sind super, ein Hund kann prima in den Familienalltag integriert werden, die Rassewahl passt auch. Wenn Du noch täglich ungefähr eine Stunde Zeit hast, um mit dem Hund eine schöne Runde im Grünen zu gehen und einmal die Woche vielleicht einen Termin für Hundeschule oder -training einbauen kannst, ist das im Grunde der zusätzliche Zeitaufwand, um den es geht. Das ist nicht nichts und diese Stunde wird natürlich an anderer Stelle fehlen. Aber weil es halt auch entspannend ist, ein bisschen durchs Grüne zu laufen, fühlt sich das nicht wie verlorene Zeit an. Die Beschäftigung mit dem Hund unterwegs läuft eigentlich spielerisch nebenbei – das ist nichts, wo man einen Trainingsplan abarbeiten muss oder sich irgendwie drauf vorbereiten muss. Und wenn man einfach nur Gassi geht und die Natur zusammen genießt, ist das auch voll okay. Und falls es mal aus Eimern schüttet oder wenn es einem ansonsten grad nicht so gut geht, kann man die Runde auch mal abkürzen. Der Hund muss drei-, viermal am Tag raus, damit er seine Geschäfte verrichten kann, klar. Aber da muss man nicht jedesmal eine Wanderung für veranstalten. Habt Ihr einen Garten? Bei uns gehen die Hunde morgens für das erste und spätabends für das letzte Pipi auch einfach in den Garten.
Bei den Urlauben mach Dir keine Sorgen. Der angedachte Hund ist klein genug für einen Fahrradkorb/-anhänger. Und bei Wanderungen kann ein gesunder kleiner Hund problemlos mit Euch mithalten. Besser und länger als die großen.