Meine Hündin war als Welpe auch oft extrem schnell überdreht und die Box funktionierte für uns auch absolut nicht. Darin hat sie sich bloß noch mehr aufgeregt und so rumgewütet, dass sie samt Box durchs Wohnzimmer gekugelt ist
Was bei uns aber durchaus ging, war entweder ganz simpel festhalten und ansonsten ignorieren, bis sie aufgehört hat zu zappeln und sich entspannt hat (habe dazu das Geschirr in der Wohnung angelassen), oder alternativ irgendwo anleinen. Bei uns war das die Heizung. Davor lag sowieso ihr Kissen und komischerweise kam sie dort angeleint wesentlich schneller zur Ruhe als in der Box. Vielleicht fühlte sie sich weniger eingesperrt und hatte weniger "Barrierefrust", keine Ahnung.
Ansonsten muss ich sagen, dass ich den Rat "mehr Ruhe, weniger Action" damals auch seeeehr schwer zu beherzigen fand mit einem jungen Hund, der ständig auf 2000 Volt unterwegs war und nur Blödsinn machte, wenn man keine Beschäftigung angeboten hat sobald er wach geworden ist. Rückblickend sehe ich aber durchaus, dass es immens wichtig ist nicht zu viel zu machen. Beim nächsten Hund würde ich in den ersten 2-3 Monaten vermutlich wenig machen außer die Gewöhnung an alle wichtigen Umweltreize, Bindungsarbeit und ein bisschen Rückruf- und Anschautraining. Weniger ist wohl in diesem Fall mehr ![]()