Beiträge von Deliara

    Im Zuge meiner Zweithundüberlegungen bin ich auf eine Hündin gestoßen, bei der sich später (also nach meiner ersten Anfrage) eine sehr schwere beidseitige HD herausgestellt hat. Sie ist dann sofort noch im Ausland operiert worden und hat beidseitig eine Femurkopfresektion bekommen. Ich habe inzwischen herausgefunden, dass man in Deutschland wohl eher andere Methoden in ihrem Fall gewählt hatte, aber die vermittelnde Orga hat sich eben so entschieden und es ist jetzt, wie es ist.

    Mich würde interessieren, ob sich für den Hund langfristig Beeinträchtigungen aus dieser Maßnahme ergeben können. Die Hündin ist noch sehr jung (vermutlich noch kein Jahr alt) und wird wohl nicht schwerer als 18-20kg werden. Mir ist klar, dass ich auf eine gute Bemuskelung achten muss, nicht gerade rucksartige Bewegungen a la exzessives Ballspiel forcieren sollte und sie kein Übergewicht bekommen darf, aber davon abgesehen.. wie leben Hunde ein ganzes Hundeleben lang ohne Hüftgelenke? Ob sie ein etwas steiferes Gangbild hat, spielt für mich keine Rolle, aber wie sieht es mit sich daraus ergebenen Belastungen anderer Gelenke aus etc.?

    Leider habe ich zu wirklichen Langzeiterfahrungen bisher keine Berichte gefunden, sondern meist wird nur über die Wochen und Monate nach der OP berichtet..

    Es bringt nichts, den Hund von den Dingen fernzuhalten, die ihm Angst machen. Leni war auch ein wahnsinnig ängstlicher Hund und ist anfangs fast hyperventiliert, wenn bloß ein etwas lauterer LKW an uns vorbeigefahren ist. Wir haben damals aber mitten in der Großstadt an einer vierspurigen Straße mit Straßenbahn usw. gewohnt, also musste sie da durch. Ich hab anfangs immer mal wieder eine halbe Stunde einfach mit ihr an der Straße gesessen und gar nichts gemacht, außer gucken und ab und an mal ein Leckerchen reinschieben. So lange, bis sie aus dem Zitterstadium raus kam und sich an die Situation gewöhnt hatte.

    Vielleicht kannst du auch mit konditionierter Entspannung arbeiten, aber hier braucht es natürlich Zeit, ein entsprechendes Signal aufzubauen und es dann auch in tatsächlichen Stressituationen anzuwenden. Wäre vielleicht was für die Langzeitperspektive.

    Bei der Treppengeschichte musste ich etwas schmunzeln - sorry, aber den Zippzapp würde ich nicht mitmachen ;) Hund muss lernen, dass es eben hin und wieder raus geht. Wenn du weißt, dass sie in die Box flüchtet und du sie erstmal nicht mehr rausbekommst, würde ich die Box vorher einfach zu machen. Rückzug ist ja schön und gut, aber in diesem speziellen Moment einfach nicht angesagt.
    Vielleicht kannst du die Treppengeschichte auch unabhängig vom Rausgehen mir ihr üben.. also einfach nur runter, Belohnung, und sie wieder hoch in die Wohnung laufen lassen, so dass die Treppe nicht ausschließlich mit dem bösen Rausgehen verknüpft ist.

    Thema Einkaufen: hast du ein Auto? Dann würde ich sie da einfach alleine drin lassen (noch geht das temperaturtechnisch ja). Meine Hündin tut sich auch schwer alleine zu bleiben, bei 10 min Supermarkt hält sich mein Mitleid da nach mittlerweile 6 Jahren (in denen ICH mich wegen ihrer Macke arg einschränken muss) aber doch sehr in Grenzen. Dann quäkt sie eben mal 10 min, ich kanns nicht ändern..

    Ich finde deine Rücksichtnahme auf den Hund toll, aber du tust euch beiden keinen Gefallen, wenn du jetzt deine ganzen Alltagsroutinen umstellst und selbst unruhig und gestresst bist. An deiner Stelle würde ich festlegen, was einfach notwendig ist, und sie damit ruhig und routiniert konfrontieren. Sie wird sich daran gewöhnen und mit der Zeit entspannen. Wenn du selbst den Ausnahmezustand lebst, überträgt sich das ja auch auf den Hund.

    Vielen Dank nochmal für eure ausführlichen Antworten und Erfahrungsberichte. Um es kurz zu machen: das Thema Welpe ist vom Tisch und ich habe mir als unterste Grenze ein Alter von 2 Jahren gesetzt. Manchmal tut es gut, ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden ;)

    Ich habs auch jetzt mal umgedreht und einer Orga detailliert geschrieben, was ich suche, und mir Vorschläge machen lassen. Dabei herausgekommen ist ein Jagdhundmixrüde, 2-3 Jahre alt, ziemlich souverän und in sich ruhend, der als Streuner aufgegriffen wurde. Auf dem Video freut er sich zwar sichtlich über den Besuch, ist aber kein Typ Hund, der bei Aufregung bellt oder wild umherspringt, sondern er wackelt heftig, wirkt sehr interessiert, offen und zugewandt, bleibt aber ansonsten "bei sich". Hat mir gut gefallen, gerade weil mein Mädel hier komplett konträr tickt und schnell in helle Aufregung verfällt und dann den Kopf verliert. Vielleicht würde ihr ein Gegenpol ganz gut tun. Ich hab allerdings noch nie auch nur in Erwägung gezogen einen Rüden zu nehmen.. für mich war immer klar, dass wir ein Mädelshaushalt bleiben :D Muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken..


    Ansonsten freut es mich zu lesen, dass das Mitnehmen oftmals gar kein so riesengroßes Problem ist. Die Bahn brauchen wir auch nur äußerst selten.
    Bleibt also der Punkt mit dem Alleinelassen; hier müsste ich definitiv nochmal nach Plan B, C, D suchen, wenn es dauerhaft bei beiden damit Probleme gäbe. Allein schon, um mit beiden auch mal getrennt was machen zu können.


    @Shalea
    Nee, so großartig anders ist das bei mir auch nicht. Ich arbeite maximal bis 15h. Aktuell an zwei Wochentagen, aber dafür hab ich an anderen dann auch schon um 11.30 Schluss, nachdem ich erst um 9 anfangen musste. Man hat definitiv mehr Zeit zu Hause zu sein, als in anderen Berufen.

    Also die Leinenführigkeit ist jetzt zum Glück nicht mehr so katastrophal, dass sie wie ein Ochse zieht, aber sie hats halt generell schon eilig und versucht es immer mal wieder, wenn wir irgendwo langgehen, wo sie es interessant findet :roll: Ich gebe aber zu, dass ich die Leine kaum noch nutze und mich von vornherein entweder da bewege, wo wir die eigentlich nicht brauchen, oder halt in der Stadt, wo sie 1a läuft. Vermutlich, weil es da keine Federviehspuren gibt und weil man auch nicht weit gucken kann :D Richtig übel ist Leinenspaziergang übers freie Feld oder sowas, das zerrt an ihren Nerven. Je weiter sie freie Sicht hat, desto weniger konzentrationsfähig und selbstkontrolliert ist sie; da scheint es einfach einen riesengroßen Drang zu geben, erstmal bis zum Horizont zu rennen.

    Also, meine erwachsenen Hunde waren definitiv alle einfacher als jeder Welpe und sind von Beginn an im Alltag einfach mitgelaufen. Nur einer (von 5) war nicht stubenrein, das hat aber auch nur 3 Wochen gedauert. Aber man muss natürlich mit Verstand auswählen und nicht nur nach Mitleid oder Optik oder so. ;)

    Ich bin den Pointern vom Wesen her einfach verfallen :smile: Mittlerweile durfte ich ja eine ganze Menge Rassevertreter kennenlernen und habe noch nicht einen einzigen getroffen, der in den für mich wesentlichen Charakterzügen aus dem Rahmen gefallen wäre.
    Rein optisch kämen viele Hunde in Frage, die aufgrund anderer Kriterien rausfallen.


    Ich persönlich finde das mit dem Alleinbleiben und dem damit verbundenen mitgeschleppe zum Shopping/Kneipe etc am stressigsten.Ich habe auch 2 Hunde und man braucht deutlich mehr Platz, vorallem wenn es sich dann auch noch um 2 mitttelgroße/große Hunde handelt.Meiner Meinung nach ist es dann mit einem Hund deutlich entspannter,wenn du das so beibehalten möchtest mit dem überall mitnehmen.Ansonsten würde ich an der Allein-bleib-Problematik arbeiten.Bei meiner Ersthündin wurde es besser damit als meine Zweithündin kam(diese hatte von Anfang an null Probleme, sie freut sich dann aufs Schlafen ;-) ).Ein 2 Hund ist aber leider keine Garantie das es dann besser klappt.Kann, muss aber nicht.


    Das ist für mich ehrlich gesagt auch der größte Knackpunkt. Seit dem Umzug bleibt sie auf wundersame Weise auch mal ein Stündchen alleine und sieht dabei ziemlich entspannt aus, aber ich trau dem Braten nicht und übe das nur noch ganz locker und ohne jeden Druck. Wenn es doch nochmal irgendwann klappt, ist das schön; wenn nicht aber auch egal, denn unser Alltag ist darauf ja abgestimmt. Mit einigen ihrer Hundekumpels bleibt sie problemlos entspannt alleine, mit anderen nicht, also setze ich dahingehend auch keine Erwartungen in den "Therapieerfolg" durch Zweithund.

    Ich würde gerne beibehalten, die Hunde ab und zu mit in Restaurant oder Biergarten zu nehmen, Innenstadtbummel mit zwei Hunden oder sowas würde ich aber nicht mehr machen. Das erfordert natürlich dann alles ggf. mehr Organisation und Leni muss auch ein wenig zurückstecken, tut ihr aber vielleicht auch ganz gut.

    @basquienne
    Danke, das ist auf jeden Fall ein Aspekt, den man bedenken muss. Meine Idee ging z.B. in die Richtung, dass der ältere Hund irgendwann eben im Fahrradanhänger mitkommt und nicht mehr die ganzen Strecken gehen muss bzw. nach Tagesform selbst entscheiden kann, wie viel er laufen mag, aber ist natürlich hochtheoretisch.


    Ich danke euch auf jeden Fall für die Meinungen und Gedankenanstöße und werde nochmal sorgfältig in mich gehen und abwägen, ob überhaupt, welches Alter, etc. =)

    Danke - das sagt die Vernunft mir ja eigentlich auch (erwachsener Hund), aber ich bin irgendwie nicht so unbedingt der Vernunftsmensch, wenn sich ein Gedanke erstmal festgesetzt hat :roll: Allerdings soll es auf jeden Fall ein Hund aus der Vorsteher-Kategorie sein und für mich kommt nur Tierschutz in Frage. Die Frage ist, ob ein erwachsener Hund da tatsächlich einfacher ist als ein Welpe.. der muss ja im Prinzip die gleichen Dinge hier lernen, und zumindest am Jagdtriebhändling arbeitet es sich bei jungen Hunden wahrscheinlich sogar leichter als bei älteren.


    @Dackelbenny
    Wir üben schon ewig nichts mehr. Alleinebleiben habe ich aufgegeben, das Betreuungsnetz ist gut und den Stress tue ich uns beiden nicht mehr an. Freilauf ist auch kein Thema mehr. Das einzig Blöde wäre, wenn der Welpe direkt den riesen Radius mitrennt^^ Aber das liegt ja an mir, das zu verhindern.
    An der Leinenführigkeit müssten wir aber in jedem Fall was tun. Das wäre beim erwachsenen Hund aber genauso.

    Ihr habt mich angefixt mit dem Thread :D

    Ich bin sehr zufrieden und könnte direkt nochmal und nochmal bestellen.. wirklich tolle Halsbänder!

    Hund war nicht so fotowillig heute :hust:
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    Ich brauche mal ein paar neutrale Einschätzungen von Außenstehenden zum Thema Zweithund unter meinen Lebensbedingungen.

    Ich habe seit mittlerweile etwas über 6 Jahren eine Pointermixhündin und hatte eigentlich schon sehr früh den Wunsch nach einem Zweithund. Leni habe ich im Studium bekommen, danach stand das Referendariat an (bin Lehrerin), es folgten verschiedene Vertretungsstellen (die immer mit Umzügen verbunden waren), ich wusste nie so genau, was das nächste Jahr bringen wird - kurzum, es waren einfach nicht die passenden Bedingungen für einen zweiten Hund vorhanden. Das hat sich im letzten Jahr geändert, wir sind endlich zur Ruhe gekommen und alles läuft in geregelten Bahnen. Und natürlich wurde der Zweithundgedanke auch prompt wieder konkreter :smile:

    Leni ist ein absolut sozialverträglicher Hund und völlig unkompliziert. Am Jagdtrieb haben wir lange gearbeitet und sie kann fast überall problemlos freilaufen. Ihr Radius ist zugegebenermaßen riesengroß, aber wir haben Regeln abgesteckt, die gut funktionieren (wenn sie Menschen am Horizont sieht, kommt sie von alleine zu mir zurück usw.). Sie hört auch gut, allerdings nie ohne erstmal 5-10 Sekunden zu überlegen, ob das wirklich sein muss, oder ohne erstmal in Ruhe fertig zu schnüffeln. Für mich ist das okay und reicht aus, weil ich halt weiß, dass sie zwar etwas zeitverzögert, aber dafür absolut verlässlich ist.

    Ganz baustellenfrei ist sie allerdings nicht: sie kann nach wie vor nicht wirklich alleine bleiben und ich nehme sie eigentlich überall mit hin..von der Shoppingtour samstags in der Innenstadt bis abends in den Pub, sie ist für alle möglichen Lebenslagen kompatibel, solange sie nur dabei sein kann. Mit zwei Hunden stelle ich mir das ggf. etwas schwieriger vor. Davon abgesehen haben wir oftmals nach wie vor noch ein unterschiedliches Verständnis von Leinenführigkeit :roll:

    Leni geht während meiner Arbeitszeiten in Tagesbetreuung, was ich gerne auch so für den Neuzugang beibehalten möchte. Ich lebe alleine und habe zwar Familie in der Nähe wohnen, die in Notfällen mal gerne einspringt, möchte aber grundsätzlich die Betreung lieber auf professioneller externer Ebene geregelt wissen. Es muss also ein Hund sein, der von den Anlagen her wenig Artgenossenprobleme mitbringt und für den es in Ordnung ist, viele Hunde um sich herum zu haben. Leni ist aufgrund der Alleinbleibproblematik ebenfalls von kleinauf in betreuten Hundegruppen mitgelaufen und hat meiner Ansicht nach sehr davon profitiert

    Ich hab eigentlich nach erwachsenen Hunden zwischen 2 und 4 Jahren geguckt, bin jetzt aber doch an einem Pointer(mix?)welpen aus dem Tierschutz hängen geblieben. Die erste Kontaktaufnahme verlief sehr nett, wir könnten kurzfristig eine Vorkontrolle vereinbaren, der Hund könnte im Mai kommen - und jetzt kommt natürlich das große Abwägen :D Hier würden mich dann auch ein paar Erfahrungswerte von Mehrhundehaltern interessieren.

    • Ist ein Welpe zu einem dann 6,5jährigen Hund noch vertretbar oder ist der Altersunterschied zu groß? Wie gestaltet sich die Situation, wenn Hund 1 irgendwann vielleicht einmal nicht mehr so richtig kann und Hund 2 noch in den besten Jahren ist?
    • Ist ein Welpe bei Vollzeitberufstätigkeit und im Singlehaushalt erziehungstechnisch "machbar"? Ich habe mit Leni wahnsinnig viel gearbeitet und richte mich bei der Rasse natürlich wieder auf Schleppleinentraining & Co ein. Ich scheue die Arbeit auch nicht, aber letztlich ist die Zeit zumindest unter der Woche natürlich begrenzter, als das früher der Fall war, und Hund Nr. 1 möchte ja auch noch beschäftigt werden. Hat hier jemand Erfahrungswerte, wie gut oder schlecht man das unter einen Hut bekommt?
    • Wie sieht es ganz praktisch aus, mit zwei Hunden z.B. im Verein zu trainieren? Geht das parallel und abwechselnd wird am Zaun angebunden oder im Auto gewartet, oder wie sieht das aus? Mir gehts jetzt in erster Linie um Beschäftigungskurse, wenn beim Welpen irgendwann in ferner Zukunft mal die Erziehungsgrundlagen gelegt sind.
    • Wie mitnahmetauglich sind zwei mittelgroße (erzogene) Hunde im Alltag? Mit Leni bin ich noch nie irgendwo angeeckt, aber wie sieht das mit Zweien aus? Biergarten, Restaurant, Bahnfahren...? Wie sieht da die Akzeptanz der Mitmenschen aus? Freundeskreis ist kein Problem, da haben fast alle mindestens einen Hund und alle sind gerne gesehen, aber mich interessiert, wie das "draußen" aussieht.
    • ....gibt es sonst noch irgendwelche Punkte, die ich nicht bedacht habe und die man berücksichtugen sollte? :???:

    Für mich kommen sämtliche Rassen, die eine gute Portion Schutz- und Wachtrieb mitbringen, nicht in Frage. Mit der FCI Gruppe 9 kann ich rein optisch nicht so viel anfangen, halte ich aber fürs Alter dennoch für denkbar.
    Labbis sind mit ihrer tolpatschigen Distanzlosigkeit auch nicht kein Fall.

    Ich denke, es wird bei den Jagdhunden bleiben. Vielleicht sogar immer beim Pointer, die sind charakterlich einfach toll :smile:

    Wir sind auch richtig hier :smile: In 6 Jahren gabs nicht eine einzige "kritische" Situation bei irgendeiner Hundebegegnung, und das an mittlerweile 4 verschiedenen Wohnorten. Hund und ich sind beide entspannt bei "Hallosagern" und erleben die Hundehalter, denen wir so tagtäglich begegnen, zu 99% als ebenfalls entspannt. Für mich ist allerdings auch selbstverständlich, dass angeleinte Hunde tabu sind (ich sehe es aber umgekehrt nicht als Drama, wenn halt mal einer zu uns läuft).

    Wenn ich hier im Forum lese, frage ich mich ja immer, ob ich eine Wahrnehmungsstörung da draußen habe^^