Also die Leinenführigkeit ist jetzt zum Glück nicht mehr so katastrophal, dass sie wie ein Ochse zieht, aber sie hats halt generell schon eilig und versucht es immer mal wieder, wenn wir irgendwo langgehen, wo sie es interessant findet
Ich gebe aber zu, dass ich die Leine kaum noch nutze und mich von vornherein entweder da bewege, wo wir die eigentlich nicht brauchen, oder halt in der Stadt, wo sie 1a läuft. Vermutlich, weil es da keine Federviehspuren gibt und weil man auch nicht weit gucken kann
Richtig übel ist Leinenspaziergang übers freie Feld oder sowas, das zerrt an ihren Nerven. Je weiter sie freie Sicht hat, desto weniger konzentrationsfähig und selbstkontrolliert ist sie; da scheint es einfach einen riesengroßen Drang zu geben, erstmal bis zum Horizont zu rennen.
Also, meine erwachsenen Hunde waren definitiv alle einfacher als jeder Welpe und sind von Beginn an im Alltag einfach mitgelaufen. Nur einer (von 5) war nicht stubenrein, das hat aber auch nur 3 Wochen gedauert. Aber man muss natürlich mit Verstand auswählen und nicht nur nach Mitleid oder Optik oder so. 
Ich bin den Pointern vom Wesen her einfach verfallen
Mittlerweile durfte ich ja eine ganze Menge Rassevertreter kennenlernen und habe noch nicht einen einzigen getroffen, der in den für mich wesentlichen Charakterzügen aus dem Rahmen gefallen wäre.
Rein optisch kämen viele Hunde in Frage, die aufgrund anderer Kriterien rausfallen.
Ich persönlich finde das mit dem Alleinbleiben und dem damit verbundenen mitgeschleppe zum Shopping/Kneipe etc am stressigsten.Ich habe auch 2 Hunde und man braucht deutlich mehr Platz, vorallem wenn es sich dann auch noch um 2 mitttelgroße/große Hunde handelt.Meiner Meinung nach ist es dann mit einem Hund deutlich entspannter,wenn du das so beibehalten möchtest mit dem überall mitnehmen.Ansonsten würde ich an der Allein-bleib-Problematik arbeiten.Bei meiner Ersthündin wurde es besser damit als meine Zweithündin kam(diese hatte von Anfang an null Probleme, sie freut sich dann aufs Schlafen ;-) ).Ein 2 Hund ist aber leider keine Garantie das es dann besser klappt.Kann, muss aber nicht.
Das ist für mich ehrlich gesagt auch der größte Knackpunkt. Seit dem Umzug bleibt sie auf wundersame Weise auch mal ein Stündchen alleine und sieht dabei ziemlich entspannt aus, aber ich trau dem Braten nicht und übe das nur noch ganz locker und ohne jeden Druck. Wenn es doch nochmal irgendwann klappt, ist das schön; wenn nicht aber auch egal, denn unser Alltag ist darauf ja abgestimmt. Mit einigen ihrer Hundekumpels bleibt sie problemlos entspannt alleine, mit anderen nicht, also setze ich dahingehend auch keine Erwartungen in den "Therapieerfolg" durch Zweithund.
Ich würde gerne beibehalten, die Hunde ab und zu mit in Restaurant oder Biergarten zu nehmen, Innenstadtbummel mit zwei Hunden oder sowas würde ich aber nicht mehr machen. Das erfordert natürlich dann alles ggf. mehr Organisation und Leni muss auch ein wenig zurückstecken, tut ihr aber vielleicht auch ganz gut.
@basquienne
Danke, das ist auf jeden Fall ein Aspekt, den man bedenken muss. Meine Idee ging z.B. in die Richtung, dass der ältere Hund irgendwann eben im Fahrradanhänger mitkommt und nicht mehr die ganzen Strecken gehen muss bzw. nach Tagesform selbst entscheiden kann, wie viel er laufen mag, aber ist natürlich hochtheoretisch.
Ich danke euch auf jeden Fall für die Meinungen und Gedankenanstöße und werde nochmal sorgfältig in mich gehen und abwägen, ob überhaupt, welches Alter, etc. 