Spannendes Thema! 
Tjaaaa, bei meiner Cala ist das ganze ein schwieriges Thema.
Ich gehe davon aus: Würde man von heute auf morgen überhaupt nichts mehr mit ihr machen, außer vielleicht ne Stunde am Tag spazieren gehen, würde sie auf ihre stille, leise Art einfach verkümmern.
Sie würde nichts kaputt machen, keine Aggressionen gegen die Außenwelt entwickeln...sie würde vielleicht Stereotypien entwickeln, sich die Pfoten aufbeißen oder ähnliches.
Allerdings fordert sie auch so gut wie nie.
Ich bin in den meisten Fällen diejenige, die sie auffordert, animiert, anfeuert...von selbst kommt da nicht viel.
Biete ich ihr etwas an, ist sie so gut wie immer mit ganzem Herzen dabei und ich sehe einfach, dass es ihr gut tut und Freude bereitet.
Es sind sehr feine Nuancen, die man bei ihr beachten muss.
Eine Zeit lang dachte ich, ich müsste das volle Programm mit ihr durchziehen: Am WE Obe-Training auf dem Platz, Freitags Spielstunde, Dummytraining, zuhause ZOS, Mittwochs auf einem anderen Platz Agility, Monsterspaziergänge an fast jedem tag....davon bin ich schon länger ab.
Cala wurde in dieser Zeit nervös und fahrig, beschwichtigte viel....
Jetzt machen wir viel weniger.
Hundesport fällt bei mir (jedenfalls auf dem Platz) momentan aus Gesundheitsgründen flach, wir arbeiten so 3 mal die Woche ein paar Markierungen, mal eine kleine Freiverlorensuche...neuerdings laufen wir auf den Spaziergängen auch kleine UO-Sequenzen, viele kleine Such und Denkspiele sind dabei...ich denke schon, dass es meinem Hund damit gut geht.
Manchmal habe ich das Gefühl, ihr fehlt die Arbeit auf dem Platz ein wenig, aber das wird ja wiederkommen...
Für mich persönlich wäre ein reiner "Mitlaufhund" absolut nichts. Ich LIEBE es, mich mit dem Hund zu beschäftigen, auszuprobieren, Erfolge zu feiern und Wege zu finden...
LG
Kathi