Danke für den Voschlag, Sigrid! Habe dir eine PN geschrieben! 
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Ich fürchte, wir haben ein neues Problem.
Wie schwerwiegend es ist, kann ich noch nicht sagen, ich hoffe aber auch noch sehr, dass sich unsere Befürchtungen nicht bewahrheiten.
Im Zuge der Myopathie verändert sich die Muskulatur, sie wird schwächer. Leider passiert dies auch um die Speiseröhre herum - die Muskulatur erschlafft und die Speiseröhre bildet daraufhin "Taschen" in denen die Nahrung verbleibt, anstatt in den Magen abzusinken.
Das Futter wird daraufhin vom Hund wieder hervorgewürgt. Das passiert ohne Anzeichen von richtigem Erbrechen (ohne diese typischen mein-Hund-kotzt Laute). Die Nahrung verlässt einfach die Tasche/Ausbeulung in der Speiseröhre und kommt wieder hervor.
Tja, seit einigen Tagen hat Cala Probleme nach dem Fressen, die verdächtig an so eine Speiseröhrenausbeulung (Megaösophagus) erinnern - zuerst war es nur ein seltsames Würgen ohne dass etwas hervorkam, gestern nun spuckte mir Cala das gesamte Abendbrot wieder vor die Füße - ohne Kotzgeräusche, einfach in einem Schwall.
Habe heute mit der TÄ darüber gesprochen. Zur Diagnostik würde ein Röntgenbild gehören, welches die eventuellen Taschen in der Speiseröhre sichtbar macht. Ich will aber lieber noch etwas warten.
Hoffe sehr, dass es vielleicht eine andere Erklärung für Calas Probleme gibt - irgendeine Magenverstimmung, Unverträglichkeit oä.....vielleicht gibt sich die Sache ja auch so wieder.
Therapeutisch kann man bei einem erworbenen (---> Myopathie) Megaösophagus nicht viel machen.
Das Futter sollte von erhöhter Stelle aus gegeben werden und der Hund im besten Fall noch eine Zeit lang ebenso gelagert werden, damit die Schwerkraft die Nahrung in den Magen transportieren kann.
Es gibt sogar spezielle Stühle, in die der Hund aufrecht gesetzt werden kann.
Außerdem sollen viele kleinere Mahlzeiten gegeben werden.
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Ich hoffe wie gesagt jetzt erstmal, dass es bei Cala nicht in Richtung Megaösophagus geht. Das können wir momentan echt nicht gebrauchen! 
Ansonsten ist es das übliche (leicht zermürbende) Auf und Ab mit Calas jeweiliger Befindlichkeit: Morgens und Abends ist es meist gut und sie läuft ihre 15-20 Minuten. Mittags ist aus irgendeinem Grund ein Tiefpunkt, meist geht es ihr da schlecht und sie schafft kaum Strecke bzw hat auch gar kein Interesse am Gassi.
Durch die Erkankung beobachte ich Cala ja nun eh gehäuft - dieser blöde Verdacht auf den Megaösophagus macht es allerdings noch schlimmer.
Ich warte nach dem Fressen nun förmlich darauf, dass alles wieder in einem Schwall auf dem Boden landet.
Es ist oft doch sehr anstrengend...die emotionale Belastung, die finanzielle (Calas Erkrankung kostet etwa 400 Euro monatlich) und das dauernde Bangen ob des Zustandes des Hundes. :|