Beiträge von lilactime

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    Cool, da ist es wieder, bitte Toleranz für die Retriever also zumindestens für die Richtigen ... darum mag ich den Dummy - Zirkus nicht, die wenigste Toleranz gegenüber den unterschiedlichen Retrieverrassen haben die jeweilig anderen Retrieverbesitzer.

    Habe auch den Eindruck, dass INNERHALB der Retrieverszene die größten Abneigungen gegen die einzelnen Rassen bestehen! :D

    Toller können nicht arbeiten und halten nie die Klappe.
    Chessies sind verkleidete Schäferhunde.
    Curlys sind langsam und stur.
    Flats können ne Menge, aber wenn es um nen Dummy geht muss man sie dreimal bitten...

    ...und so weiter...

    Nun, dass ich qualitativ hochwertig füttere, würde ich schon sagen. Daran soll es nicht scheitern.
    Ich kann jetzt nicht Premium-Bio in jeder Lebenslage garantieren - aber größtenteils isst der Hund besser als ich. Ist einfach so.

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    Neues Problem.

    Cala beginnt mehr und mehr die Physiotherapie zu verweigern.
    Sie will sich dann entziehen - wenn das nicht funktioniert, beginnt sie gestreßt zu hecheln und schließlich zu zittern.

    Unsere Physiotherapeutin und ich zerbrechen uns schon den Kopf, wie wir Cala die Behandlung schmackhafter machen könnten: andere Uhrzeit wählen, kürzere Behandlungen, Behandlungsablauf ändern, während der Behandlung etwas kauen lassen usw...

    Leider haben wir momentan aber das Gefühl, dass es eher von Mal zu Mal schlechter wird. :sad2:

    Ebenfalls extrem unschön hat sich Calas Tendenz zum Pöbeln entwickelt.
    Sie will KEINEN anderen Hund mehr an sich heran lassen. Fremde Hunde werden schon auf große Distanz verbellt bzw. vergrunzt (Cala grunzt wie ein Ferkel, wenn ihr etwas nicht passt :roll: ).
    Bei bekannten Hunden lässt sie den Kontakt zwar zu, fängt aber nach kürzester Zeit gestresst an zu zittern.

    Sie WILL einfach keinen Kontakt.
    Ich weiß nicht, ob ich es schonmal hier schrieb: Die Erklärung ist für mich die, dass sie sich einfach nicht wohl fühlt in ihrem Körper, Schwäche, Erschöpfung, Schmerzen - was auch immer - und deshalb präventiv lospflaumt um sich eine potentielle Gefahr vom Hals zu halten.

    Im Prinzip ist das für mich auch ok - meinetwegen braucht mein Hund auch keinen Fremdhundekontakt haben...allerdings ist Calas Stresspegel so sofort oben, wenn wir uns in ein Terrain begeben, welchs nur minimal unbekannter ist als die Standardroute um den Block.
    Sie fängt dann sogar schon bei Markierungen (!) von fremden Hunden an mit ihrem Grunzkonzert. Es muss dazu gar kein Hund in Sicht sein, der Geruch reicht schon.

    Ich will an Cala momentan nicht rumerziehen. Nicht gegenkonditionieren, desensibilisieren und was man sonst noch alles machen kann...
    Ich glaube schlichtweg, das bringt nichts, solange Cala sich so unwohl in ihrem Körper fühlt/ihre Verfassung so zu wünschen übrig lässt.

    Also bleibt uns: Management.
    Ich meide inzwischen richtiggehend Gebiete, in denen uns andere Hunde zu nah kommen könnten.

    Hätte mir das jemand vor einem halben Jahr erzählt, ich hätte ihn wohl ausgelacht....Cala war nie kompliziert mit anderen Hunden. Sie brauchte sie nie zum Glücklichsein, sie hatte aber auch nie so eine Aversion gegen sie wie jetzt.

    Mich macht das ehrlich gesagt traurig: Heute begegneten wir einem Dackelrüden, der Cala schon immer verehrte und den wir lange nicht gesehen hatten.
    Cala begrüßte ihn zwar freundlich (da bekannt), fing aber nach kürzester Zeit in seiner Gegenwart an zu zittern und mied ihn, wollte weg.
    :sad2:

    Ich füttere auch Kürbiskernöl, da ich es sowieso immer im Haus habe (steh da total drauf!) :smile:

    Hier gab es:

    Putenbrust, 1 gekochtes Ei, Büffelmozzarella

    Kümmel-Kartoffeln

    Kohlrabi, Zuccini, rote Bete und 1/2 geriebener Apfel

    Kokosflocken, Micro-Mineral, Salz, Distel- und Lachsöl, (Vitaminzusätze)

    Nachtisch: Eiskong "Parmesan-Naturjoghurt"

    Zitat

    Und noch wichtiger was könnte das sein? Ich verstehe dass ihr keine Ferndiagnosen geben könnt, aber was steht halt alles zur Debatte?

    Und was zahlt ihr im Schnitt für Physio?

    Das Zittern der Hinterhand kann natürlich viele Gründe haben - bei uns wars im Endeffekt die Myopathie, zusammen mit einem steifen, staksigen Gang und schneller Erschöpfbarkeit.
    Allerdings haben wir den Faktor höheres Alter nicht, welcher natürlich noch mal eine Menge an möglichen Krankheitsbildern eröffnet, Myopathien sind ja nun recht selten...

    Zur Physio: Unsere Therapeutin kommt ins Haus, für Magnetfeldbehandlung, Massage und Tens (etwa 1,5 Stunden insgesamt) bezahle ich 20 Euro.

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    Was ich damit sagen will: Du kannst vieles ausprobieren, dich belesen. Aber du hast auch nen Faktor Zeit. Wieviel Zeit bleibt dir und Cala um dich für eine Theorie zu entscheiden oder das Optimum zu finden oder du belässt es dabei und vertraust auf das was der TA sagt.

    Ich richte mich nach dem, was im vorläufigen Therapieplan steht: Ich füttere verstärkt weißes Fleisch.
    Mein Anliegen war nur, dass ich einfach gerne den HINTERGRUND gewußt hätte - von der behandelnden TÄ, mit dem Ergebnis, dass diese mir lapidar etwas von Antioxidantien in rotem Fleisch erzählte und ich damit nun auch nicht wirklich schlauer bin.

    An den Faktor Zeit denke ich zugegebenermaßen nicht gern. Gar nicht gern. :/

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    ich habe dir den Zusammenhang mit "weißen Fleisch und Milchprodukten" bereits erklärt.
    Es geht um die verzweigkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin.
    Ein Drittel der Aminosäuren des Muskelproteins besteht aus diesen drei Aminosäuren. Sie sind die wichtigsten Aminosäuren für den Muskelaufbau. Sie müssen nicht wie andere AS erst in der Leber verstoffwechselt werden, sondern gelangen sofort in den Muskel.

    Ja, das habe ich ja auch verstanden! ;)
    Ich fragte mich einfach nur, was es denn nun mit dem verpönten roten Fleisch auf sich hat...

    Zitat

    Da würde ich unbedingt mit der Frage um Quellenangaben nachhaken.

    Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, ob ich da nochmal nachhake. 1. wird man erst nach Ewigkeiten zurückgerufen, 2. habe ich nicht den Eindruck, dass die TÄ besonders Ahnung von Ernährung hatte.....
    Ich werde jetzt einfach verstärkt weißes Fleisch/Milchprodukte/Fisch füttern.
    Rotes Fleisch wird es trotzdem noch geben - aber eben nicht mehr so häufig.

    Toller Thread! :gut:

    ...ich habe ihn mir nun nicht komplett durchgelesen, habe aber einige Fragen:

    Der Dalmatiner einer Freundin ist vermutlich (!) Futtermittelallergiker.
    Besagte Freundin möchte nun eine Ausschlussdiät mit Pferdefleisch/Pferdefett, Kartoffeln und Calciumphosphat durchführen. Diese Komponenten hatte ihr Hund in der Vergangenheit selten bis nie als Bestandteil seines Futters.

    Der Proteinanteil würde nach M/Z berechnet werden....was ist aber mit dem Gesamtenergiebedarf?
    Das Fett jetzt mal außen vor, wieviel Kartoffel sollte auf 30 Kilo Hund gefüttert werden?

    Und stimmt es, dass Kartoffel ein niedrigeres allergenes Potential hat als die meisten Getreide/Pseudogetreide?

    Woher könnte man Calciumphosphat beziehen? Apotheke?
    Würde auch Algenkalk funktionieren? Vermutlich nicht, oder?