Nun, dass ich qualitativ hochwertig füttere, würde ich schon sagen. Daran soll es nicht scheitern.
Ich kann jetzt nicht Premium-Bio in jeder Lebenslage garantieren - aber größtenteils isst der Hund besser als ich. Ist einfach so.
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Neues Problem.
Cala beginnt mehr und mehr die Physiotherapie zu verweigern.
Sie will sich dann entziehen - wenn das nicht funktioniert, beginnt sie gestreßt zu hecheln und schließlich zu zittern.
Unsere Physiotherapeutin und ich zerbrechen uns schon den Kopf, wie wir Cala die Behandlung schmackhafter machen könnten: andere Uhrzeit wählen, kürzere Behandlungen, Behandlungsablauf ändern, während der Behandlung etwas kauen lassen usw...
Leider haben wir momentan aber das Gefühl, dass es eher von Mal zu Mal schlechter wird. 
Ebenfalls extrem unschön hat sich Calas Tendenz zum Pöbeln entwickelt.
Sie will KEINEN anderen Hund mehr an sich heran lassen. Fremde Hunde werden schon auf große Distanz verbellt bzw. vergrunzt (Cala grunzt wie ein Ferkel, wenn ihr etwas nicht passt
).
Bei bekannten Hunden lässt sie den Kontakt zwar zu, fängt aber nach kürzester Zeit gestresst an zu zittern.
Sie WILL einfach keinen Kontakt.
Ich weiß nicht, ob ich es schonmal hier schrieb: Die Erklärung ist für mich die, dass sie sich einfach nicht wohl fühlt in ihrem Körper, Schwäche, Erschöpfung, Schmerzen - was auch immer - und deshalb präventiv lospflaumt um sich eine potentielle Gefahr vom Hals zu halten.
Im Prinzip ist das für mich auch ok - meinetwegen braucht mein Hund auch keinen Fremdhundekontakt haben...allerdings ist Calas Stresspegel so sofort oben, wenn wir uns in ein Terrain begeben, welchs nur minimal unbekannter ist als die Standardroute um den Block.
Sie fängt dann sogar schon bei Markierungen (!) von fremden Hunden an mit ihrem Grunzkonzert. Es muss dazu gar kein Hund in Sicht sein, der Geruch reicht schon.
Ich will an Cala momentan nicht rumerziehen. Nicht gegenkonditionieren, desensibilisieren und was man sonst noch alles machen kann...
Ich glaube schlichtweg, das bringt nichts, solange Cala sich so unwohl in ihrem Körper fühlt/ihre Verfassung so zu wünschen übrig lässt.
Also bleibt uns: Management.
Ich meide inzwischen richtiggehend Gebiete, in denen uns andere Hunde zu nah kommen könnten.
Hätte mir das jemand vor einem halben Jahr erzählt, ich hätte ihn wohl ausgelacht....Cala war nie kompliziert mit anderen Hunden. Sie brauchte sie nie zum Glücklichsein, sie hatte aber auch nie so eine Aversion gegen sie wie jetzt.
Mich macht das ehrlich gesagt traurig: Heute begegneten wir einem Dackelrüden, der Cala schon immer verehrte und den wir lange nicht gesehen hatten.
Cala begrüßte ihn zwar freundlich (da bekannt), fing aber nach kürzester Zeit in seiner Gegenwart an zu zittern und mied ihn, wollte weg.
