Und genau DASS find ich sehr sehr schwer. Weil, deine Gedanken kreiseln nun mal immer um Cala und du achtest auf jede noch so kleine Veränderung.
Ja, das ist fürchterlich! Wenn Cala nachts irgendein lauteres, ungewöhnliches Geräusch macht, stehe ich momentan senkrecht im Bett....
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Ich galub nicht dass sich Cala vor dem kommenden Tag fürchtet.
Das glaube ich auch nicht....wenn nur dieser BLICK nicht wäre, den sie draufhat, wenn es ihr nicht gut geht. Da fängt man dann wirklich irgendwann an, dem Hund die verschiedensten (menschlichen) Gefühlsregungen zu unterstellen.
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Ich würde sie schallen lassen.
Morgen bin ich mit ihr beim TA, dann schauen wir mal...
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Aber mal was anderes könnte es evtl. sein das Cala´s Auf und Ab´s der letzten Tage mit der Läufigkeit zu tun hatten? Ich meine die Krankheit plus die Hormone vielleicht hat sie das ja regelmäßig umgehauen.
Kann natürlich sein, klar! Sie ist auf jeden Fall hochläufig und markiert wie eine Wahnsinnige. Das wäre natürlich auch eine beruhigende Vorstellung, wenn ichs ein wenig auf die Läufigkeit "schieben" könnte...
Sooo....habe mit meiner TÄ telefoniert bezüglich des Borreliosetests. Sie arbeitet NICHT mit Laboklin zusammen - ich habe aber jetzt veranlasst, dass morgen Blut abgenommen, aufbereitet und trotzdem zu Laboklin geschickt wird. TÄ telefoniert heute nochmal mit dem Labor.
Außerdem hat eine Bekannte, die sich auf Bachblüten spezialisiert hat, Cala eine Mischung zusammengestellt, die ich heute abholen werde.
Ich muss halt vor allem schauen, dass ICH gefasst bleibe. Cala nimmt es wie es kommt. Es geht ihr schlecht - aber sie liegt nachts nicht wacht und fürchtet sich vor dem kommenden Tag....hoffe ich zumindest.
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Der Tierarzt nimmt Blut ab, bereitet es auf und schickt es in das Labor ein. Ob er das auch bei einem Labor macht, mit dem er normalerweise nicht zusammenarbeitet, musst du mit ihm besprechen.
Ich werde das auf jeden Fall nochmal besprechen. Ob es Sinn macht - keine Ahnung. Aber ich könnte den Gedanken auch nicht ertragen, irgendetwas übersehen zu haben...
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Ich mochte Carla schon immer
Das freut mich zu hören!
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Das kostet so viel Kraft Du hast meinen vollen Respekt für das, was du für die Labbi Maus alles tust Ich drücke euch!
Ja, es kostet wirklich Kraft... Ich hab mir erstmal ne nette Magenschleimhautentzündung durch den permanenten Stress eingefangen und auch sonst geht es echt an die Substanz. Die Zweifel, die Sorgen, die Angst...
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A propos Zweifel, Sorgen und Angst...
Cala ist anscheinend läufig. Ihre Scheide ist geschwollen. Sie blutet allerdings nicht. Gut, hat sie in den letzten beiden Läufigkeiten auch nicht getan - habe das auch abklären lassen und die TÄ meinte, solange es keine anderweitigen Probleme gibt, wäre es kein Grund zur Besorgnis.
Nun verliert Cala allerdings hellgelben Schleim. Heute morgen streckte sie sich und einige Tropfen fielen auf den Boden. Es roch allerdings neutral.
Natürlich kommt mir gleich das Schreckgespenst Pyometra in den Sinn bei so etwas.
Freitag war die Blutuntersuchung - da war nichts an Entzündungen im Blut auszumachen. Trotzdem nochmal zum TA? Verlieren eure Hündinnen auch Schleim in der Läufigkeit? Eventuell schallen lassen?
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In der Wohnung ist es seit gestern etwas besser geworden. Cala liegt nicht mehr völlig erschlagen in der Gegend herum mit ihren blutunterlaufenen Augen und schaut mich an wie das gesammelte Leid der Welt. Sie dackelt mir hinterher wohin ich auch gehe, sucht Kontakt, schleppt den besagten "kleinen Hund" durch die Gegend. Das ist schon in Ordnung.
Nur draußen ist es nach wie vor recht schlecht. Nach einer Viertelstunde ist sie fertig. Ich will das auch auf keinen Fall weiter ausreizen. Aber ich denke halt auch immer an den Muskelabbau...
Physiotherapie mussten wir übrigens absagen in den letzten Tagen, da ging es ihr einfach zu schlecht für. Ich überlege, da langsam wieder mit anzufangen oder es zumindest zu versuchen...
Ansonsten gibt es einen neuen Hot Spot, bereits rasiert. Genau gegenüber der Stelle, an der der letzte war.
Teufelskralle bekam sie bereits, als sich alles noch um die Spondy-Diagnose drehte.
Nun, mit der Myopathie, hat sie ja im Prinzip nichts entzündliches mehr. (Wobei die Spondylose ja immernoch im Raum steht, sowie ungeklärte Probleme mit dem Knie...)
Aber einen Curly,den hätte ich schon irgendwann mal gerne, nur Männe findet die hässlich seufz. Muss man Curlys eigentlich scheren?
Ab und zu die Spitzen schneiden, scheren soweit ich weiß auf keinen Fall. Im Idealfall massiert man dem nassen Hund das lose Fell raus. Recht pflegeleicht sollen sie sein, die Curlies.
Ich finde ja, das ist die optisch so ziemlich schönste und edelste Rasse, die es gibt... so unterschiedlich ist das! ^^
Ohne krankhafte «äusserliche» Symptome, doch mit den beschriebenen krankhaften Befunden in den Muskelproben wurden weitere 41 Labrador-Retriever dokumentiert. Das waren 70,7% aller 58 untersuchten Tiere. Aus der kleinen Sensation war eine grössere geworden.
Waren die 58 untersuchten Tiere jetzt aus der Zuchtlinie des Welpen, der CNM hatte? Das waren doch keine beliebigen Labradore?
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Wollte dir einen kurzen Gruß da lassen und dir und Cala viel Kraft wünschen. Ich denke auch weiterhin an euch.
...Dank dir, Sari!
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Ach...ich mache mir viele Gedanken um Calas momentane Lebensqualität. Sie befindet sich ja nunmal den mit Abstand größten Teil des Tages in der Wohnung, auch wenn ich da (wenn sie es schafft) viel an Entertainment-Programm auffahre. Im besten Fall hat sie nun dreimal am Tag eine gute Viertelstunde draußen...im schlechtesten sind es nur 5 Minuten, die dann auch noch belastend und anstrengend sind. Und im allerschlechtesten Fall geht es ihr dann auch noch in der Wohnung mies.
Ich bemühe mich echt, wähle sorgfältig Orte aus, an die wir noch fahren können, die sie nicht überfordern. Im Gras und Laub machen wir kleine Suchspiele, ansonsten passe ich mich ihrem Tempo an. Sie muss nie alleine sein, irgendwer ist immer da...sie erhält (vermutlich viel zu viel...) Aufmerksamkeit, Zuwendung und Ansprache. Für drinnen habe ich eine richtige Beschäftigungsbatterie, verschiedenste Futter- und Intelligenzspielzeuge sowie selbstgebauten Kram.
Es gibt dann die Momente, in denen man ihr ihre Erkrankung überhaupt nicht anmerkt, da ist sie so albern, interessiert und aufmerksam wie sie immer gewesen ist - und halt die Phasen, in denen sie praktisch nur liegt und diesen fürchterlichen Leidensblick aufgesetzt hat.
Was ich eigentlich sagen will: Ich bin komplett verunsichert. Abends läuft sie nach einem schlechten Tag plötzlich wieder so, als sei nie etwas gewesen. Morgens ist es wieder eine Katastrophe und sie schleicht nur hinterher....und mittags kann es schon wieder ganz anders sein.
Was würde passieren wenn man so einen Hund Verdachtsweise auf Borreliose behandeln würde?
Ich meine was ist wenn es nicht wirklich eine Myophatie ist? So wie ich das lese, wurde es nicht richtig bewiesen, und auch die Schmerzen sind untypisch.
Doch doch, bewiesen wurde die Labrador Myopathie durch die Biopsie schon! Lediglich das Erscheinungsbild weicht von der klassischen CNM ab.
Ich weiß nicht, was wäre, wenn man verdachtsweise behandeln würde...da es aber ja doch eine Möglichkeit gibt, trotz Impfung natürlich gebildete Antikörper zu erkennen...
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Die Borreliosediagnostik ist allgemein eine schwierige Angelegenheit, aber ganz so stimmt das nicht. Der "normale" Antikörpertest (IFT oder IFAT) unterscheidet nicht zwischen geimpften und natürlich gebildeten Antikörpern. Möglich ist diese Unterscheidung mit einem Westerblot.
...würde ich wohl vorher nochmal einen Test machen lassen.
Ganz aus dem Kopf ist diese Borreliosesache bei mir auch nicht, allerdings durch die Myopathiediagnose in den Hintergrund gerückt. Neulich allerdings machte mich die Ärztin, mit der ich auch wegen der eventuellen Anabolika Therapie im Gespräch bin, nochmal darauf aufmerksam.
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Ihr packt das. Die Maus darf sich gluecklich schaetzen, euch zu haben! (Und auch andersrum :) )
Jawoll! (ich könnte allerdings jedesmal kotzen, wenn ich überlege, wieviel wir machen, hoffen, bangen - mit dem Ergebnis, dass es schlechter wird!)
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Hübsche Maus.
Danke, das denke ich mir auch jedesmal, wenn ich sie anschaue!
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Cala war ja schon immer eher anfällig für Allergien und sowas, kann da nicht auch ein Zusammenhang bestehen? Sprich ne Autoimunsache?
Ich weiß es nicht! Kenne mich mit Autoimmunerkrankungen aber auch überhaupt nicht aus! Dass Cala schon immer anfällig war, stimmt natürlich. Aber warum das so ist (Startbedingungen, Zuchtfehler, latente Myopathie (?)...) - keine Ahnung.
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Durchführen lassen würde ich diesen ausschließlich in einem Labor meines Vertrauens (Parasitus oder gleich direkt an Laboklin, wo Parasitus diese Unterschung auch durchführen lässt, ansonsten Zecklab oder Tierärztliches Labor Freiburg / Barutzki)
Kannst du mir da etwa die Kosten sagen? Wie läuft das? TA nimmt Blut ab und schickt es dorthin nehme ich an?
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Der Tag fing gut an und endete wieder bescheiden.
Auf der letzten Runde begann Cala hinten rechts zu humpeln. Wir waren in einem kleinen Wiesen/Waldstück fast direkt vor der Tür und es hat sie einfach nur komplett überfordert. Sie lief extrem unrund, strauchelte und stolperte bei geringsten Unebenheiten des Bodens. Wir brachen die Runde dann ab und gingen nach Hause.
Dabei hatte der Tag, wie gesagt, gut angefangen - einmal eine Viertelstunde und einmal 10 Minuten tadelloses Laufen.
War der Link hilfreich? Habe gesehen, dass dort auch noch einige weitere paper zum Thema Myopathie des Labradors verlinkt sind. Die Literatur gibt ja leider noch nicht so wahnsinnig viel her.
Ja, der Link ist klasse! Muss mich mal systematisch durch die Seite durcharbeiten, im deutschsprachigen Netz findet man ja wirklich so gut wie nichts...
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Was mich immer wieder stutzig macht, dass immer wieder von Welpen die Rede ist und Cala ist ja schon fünf Jahre alt?
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Hmm - vielleicht hat sie eine spezielle Form dieser Krankheit, die so noch nicht dokumentiert ist.
So ganz zusammen kriege ich es jetzt vermutlich nicht mehr, aber folgendes ist das, was die behandelnde Ärztin der TiHo mir erklärte: Die "normale" CNM ist über einen Gentest feststellbar, der wurde bei Cala auch gemacht. Ist negativ ausgefallen. Allerdings gäbe es wohl verschiedene Formen der Labrador Myopathie, die noch nicht besonders gut erforscht sind und für die auch kein Gentest existiert. Eine dieser Formen hat Cala, den Biopsieergebnissen nach zu urteilen. Ich zitiere mal aus dem Abschlussbericht:
"Die Tatsache, dass die Symptomatik erst in der 2. Lebenshälfte und in relativ moderater Form aufgetreten ist, kann unterschiedliche Ursachen haben, unter Umständen ist der entsprechende Gendefekt relativ gering oder die Gesamtbelastung konnte lange Zeit kompensiert werden (...)"
Wenn ich nun zurückschaue, zieht sich allerdings eine gewisse Form der schnellen Erschöpfung und Schlappheit bei Cala phasenweise durch die letzten Jahre. Ich hatte immer vielerlei Erklärungen dafür: Die Läufigkeit/Scheinschwangerschaft, das Wetter, die Tagesform usw.
Fakt ist aber, dass Cala fast immer schon Probleme hatte, die nie so recht durchleuchtet werden konnten.
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Bei meinem Beitrag ging es übrigens nicht darum, dir zu empfehlen, jetzt eine Entscheidung zu treffen, sondern ich wünsche dir die Kraft, dann eine treffen zu können, wenn es sein muss und dann auch mit den Konsequenzen leben zu können, ohne sich ständig Vorwürfe zu machen, ob es nicht doch vielleicht....
Keine Angst, so hatte ich das auch verstanden!
Zu den Bachblüten: Ich habe eine Bekannte, die - ja, wie nennt man das - Bachblütenspezialistin (?) ist und sich damit auch selbstständig gemacht hat. Die werde ich mal kontaktieren und mich mit ihr über das Problem unterhalten, vielleicht kann sie uns ja etwas zusammenstellen!
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Ich will damit auch einfach zum Ausdruck bringen, dass es oft anders kommt als man denkt. Nie die Hoffnung aufgeben! Lass den Kopf nicht hängen Kathi, Wunder geschehen, immer wieder!
Dank dir für deinen Bericht! Geschichten in dieser Art wurden in den letzten Tagen recht viele an mich herangetragen und haben die düstere Brüterei hier bei uns vorherrschte auch tatsächlich auflockern können.
Ich rufe mir einfach ab und zu ins Gedächtnis, dass Cala ja nun schon mehrere Tiefs hatte, seit die Erkrankung vollends ausbrach (wenn auch bis jetzt kein soooo tiefes) und es irgendwie immer wieder bergauf ging. Ok, zugegeben: Vorgestern zB war ein katastrophaler Tag, da hat nichts geholfen. Aber heute sieht alles schon etwas besser aus.
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Dafür, daß es ein "Schub" ist der bald vorbei ist und für eine schöne Zeit mit Deiner Hübschen.
Momentan sieht es tatsächlich doch ein bißchen danach aus: Nach einem Schub! So grottig wie die Tage ist es wie gesagt nicht mehr!
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Habt ihr schon mal auf Borreliose getestet?
Nein, weil ich hohle Nuss sie gegen Borreliose habe impfen lassen, ist der Test nicht mehr so einfach durchzuführen.