Heute war Hundepflege-Morgen.
Nach Gassi und Frühstück waren beide dran mit
- Krallenschneiden
- Durchkämmen (Bjarni)
- totes Fell rausmassieren (Bosco)
- Rute, Pfoten, Bauch sauber schneiden (Bjarni)
- abstehende Zipfel einkürzen, Rute sauber schneiden (Bosco)
Mit Bjarni, der anfangs sehr zu tun hatte mit empfindlichen Pfoten, habe ich ein Krallenschneid-Ritual entwickelt. Das findet er inzwischen so cool, dass er zwischendurch probiert, ob wir nicht mal wieder Krallen schneiden könnten.
Er sitzt vor mir und ich gebe ihm ein Stichwort ("darf ich?"). Daraufhin kann er sich entscheiden, welche Pfote ihm gerade in den Kram passt, die er mir dann reicht. Ich kürze ein, zwei, drei Krallen ein, dafür gibt's Futter. Wird ihm eine Pfote zuviel, darf er zurückziehen. Ich werf ein paar Kekse und er kommt im Anschluss selbstständig wieder ran und setzt sich hin. Gibt mir Pfote seiner Wahl und es geht weiter.
Hinterpfoten funktionieren genauso, nur auf der Seite liegend.
Klappt für uns sehr gut und vor allem stressfrei.
Bosco wartet solange im Körbchen und kopiert Bjarni dann. Mit dem Unterschied, dass er keine Probleme mit den Krallen hat und ich jede Pfote in Ruhe abschließen kann, ohne dass er zuckt.
Bin sehr froh, dass Pflege bei beiden kein Krampf ist.