Beiträge von lilactime

    Das ist immer noch ziemlich viel. Ich hab ja nun den direkten Vergleich, sozusagen. Sitzt das Ding an einer Stelle wo ich nicht verspannt bin tut das nach kurzer Zeit wirklich weh.

    Verspannungen zu lösen war nicht das primäre Ziel bei Cala - die Tens sollten dem Muskelabbau vorbeugen bzw. den Muskel stimulieren.

    Allerdings tastete unsere Physio Cala an den betreffenden Stellen ab, bevor die Tens angelegt wurden.
    Also: Keine Ahnung woran es lag, dass Cala nach den Behandlungen schlecht lief: Vielleicht der Stress, der ihr zu schaffen machte, vielleicht Schmerzen - oder es war nur ein dummer Zufall? :ka:
    Tja, es stimmt schon: Wenn sie nur reden könnte....

    Ich habe das an 2, 3 Stellen jeweils 10-15 Minuten, alles drüber wird zu viel.

    Ja, so wars bei uns auch: etwa 10-15 Minuten an einer Stelle, dann nochmal 10-15 Minuten an einer anderen, dann Ende.

    Magnetfeldmatte/Kissen kamen auch noch zum Einsatz. Cala fand es aber sogar scheiße, lediglich auf der Matte liegen zu müssen.


    Wir hatten die kleinen Stromgeräte bei seinen Sehnen im Oberschenkel auch 1x drauf... klein eingestellt und nur 5 Minuten, um nicht zusätzlich zu reizen.Aber er hat trotz allem am Abend und am nächsten Tag stark mit Verschlechterung reagiert. 20-30 Minuten finde ich für den Anfang auch zu viel!

    Dass eine Art Muskelkater am nächsten Tag auftreten kann, wurde mir gesagt...allerdings lief Cala etwa 2 Stunden nach der Therapie schon schlecht.

    Ich weiß dazu nun auch nichts mehr zu sagen. Eigentlich vertraue ich meiner Physiotherapeutin voll und ganz! Nur behandelte sie ja auch auf der Basis einer Fehldiagnose. Zwar hatte sie vorher noch keinen Myopathie Fall - aber man stellt sich ja trotzdem so geht es geht auf den Befund des Patienten ein und behandelt dann nach bestem Wissen.


    Ein toller Mann und ich finde es schade das ihr so weit weg seit. Diesen hätte ich euch gern empfohlen (war schon am überlegen ihm von Cala mal zu erzählen, hätte ihn sicher interessiert)

    Es ist immer super, wenn man Leute in so einer Situation hat, bei denen man sich gut aufgehoben fühlt! Die kompetent sind, gründlich, geduldig...schön, dass du so jemanden für euch gefunden hast! :gut:
    Von Cala kannst du natürlich immer gerne erzählen. Ich sammel ja Ideen. Habe (natürlich auch viel aus diesem Thread gesammelt) ein Büchlein angefangen mit Stichpunkten, Ideen, Vermutungen. Musste das Chaos mal irgendwie versuchen zu ordnen. Es hat sich ja nun über die Monate einiges an Input angesammelt.


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    Also entweder mein Freund ist zu grobmotorisch oder Cala ist wieder schmerzempfindlicher geworden: Die beiden knuddeln morgens, wenn Cala da Bock drauf hat, und es kam nun in den letzten Tagen zweimal vor, dass Cala aufschrie, als sie an Hüfte/Rücken etwas fester berührt wurde.

    Bezüglich Osteopathie versus Chiropraktik:

    Ich bin so ungebildet in dem Bereich, dass ich mir erstmal den Unterschied ergoogeln musste. Wir hatten noch nie damit zu tun. :ops:
    Ein tierärztlicher Background wäre mir auf jeden Fall wichtig, den scheint es ja bei beiden "Richtungen" zu geben.
    Ich muss mich einfach nochmal näher mit dem Thema befassen - es geht mir aber im Moment, wie @Harvey/Morris schon schrieb überhaupt nicht um eine Behandlung. Ich möchte einfach erstmal wissen was zum Teufel dieser Hund hat!
    Da Detmold nicht weit von uns ist und dort eine Chiropraktikerin mit der entsprechenden Zertifizierung sitzt, würde sich das halt anbieten....

    Uff, das ist aber viel!

    Nein nein, da hab ich missverständlich ausgedrückt! ;)
    Tens hatte Cala immer etwa 20-30 Minuten drauf, aber dann nacheinander an jeweils nur einer der genannten Stellen!

    Ach mensch, wenn Cala nur reden könnte... Das würde vieles einfacher machen.

    Dann könnte sie uns zumindest schonmal sagen, wo genau sie Schmerzen hat - das nicht zu wissen macht mir mit am meisten zu schaffen. :( :

    Dein Durchhaltevermögen find ich klasse! Du hast meine tiefste Bewunderung :)

    Danke! :smile:
    Aber mir bleibt auch nicht viel übrig: Ich kann meinen Hund doch nicht in diesem Zustand lassen ohne alles versucht zu haben.

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    Neuigkeiten:

    Habe abermals mit der Neurologin telefoniert, sie hat sich nun das neue Gangbildvideo angeschaut und meint, Cala lahme rechts hinten.
    (Die Kniegeschichte damals war hinten links, es würde also wiedermal nichts zusammenpassen.)
    Daher käme auch der extreme Schwung in der Hüfte, der den Eindruck vermittelt, Cala würde sich schlangenförmig bewegen. Es ist also anscheinend ein Art Schonhaltung.

    Das Video wird nun noch einem Orthopäden gezeigt, morgen kriege ich Rückantwort.

    Die Idee mit der physiotherapeutischen Vorstellung vor der neurologischen Untersuchung fand sie klasse! :smile:

    Wir haben noch besprochen, dass Anaplasmose und Leishmaniose getestet werden.
    Mit etwas Glück habe ich Ergebnisse dazu ebenfalls morgen.

    Außerdem habe ich morgen einen erneuten Termin zum Ultraschall: Gebärmutter, Eierstöcke und Bauchraum sollen geschallt werden.

    Wie schaut jetzt eigentlich euer Plan aus, also wie geht ihr weiter vor?


    1. Heute nachmittag telefoniere ich mit der Neurologin und erfrage, was noch im Blut getestet werden könnte, solange dies noch im Labor aufgehoben wird.
    Ich werde ihr mitteilen, dass der MA-Test negativ war.
    Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nun wirklich alle unterstützenden Medikamente für den reibungslosen Muskelstoffwechsel absetzen soll - das wollte ich auch nochmal erfragen.

    2. Werde einen Termin für den Ultraschall des Bauchraums und des Uterus machen.

    3. Nächsten Montag ist der Physio-Termin, den warte ich noch ab, bevor ich den erneuten Neurologie Termin mache, weil ich auch gerne einen Bericht mitnehmen würde.

    Das ist der Plan! :smile:


    Physio ist sicher ok. Hast Du schon mal über einen gut ausgebildeten Chiropraktiker, also einen Tierarzt mit einer fundierten chiropraktischen Ausbildung nachgedacht? Die haben nach meiner Erfahrung einen unglaublich guten Blick dafür, wo die Wurzel der Probleme liegt.

    Hier ganz in der Nähe ist eine niedergelassene Tierärztin für Chiropraktik und Akupunktur, die auch bei der ivca gelistet ist.
    (Ich habe mir gerade mal die Liste auf der Seite angeschaut)

    Wäre definitiv nochmal eine Überlegung!

    Ich werde das bei dem Neurologen-Telefonat nachher auch ansprechen.

    Werde berichten! :smile:

    wie kam es denn zu der Diagnose? Die hatten doch Muskelproben entnommen, oder doch nicht? Und kamen aufgrund deren Untersuchung zur Diagnose Myopathie, oder? Was kann denn da falsch gelaufen sein? Hast Du die schon mit dem neuen Befund konfrontiert?


    Ja, es wurde eine Muskelbiopsie durchgeführt - die Proben wurden dann in einem Labor für Neuropathologie untersucht, also nicht in der TiHo Hannover selbst.

    Im Bericht des Profs, der untersucht hat, steht: "moderat ausgeprägte, aber deutliche myopathische Veränderungen."

    Was da falsch gelaufen ist, frage ich mich auch die ganze Zeit!
    Der Prof muss ja schließlich irgendwie zu seiner Diagnose gekommen sein. Er MUSS ja was gesehen haben in diesen Proben - an Stellen, wo München absolut nichts gefunden hat.
    In dem Münchener Bericht steht unter Diagnose:

    "Muscle: normal skeletal muscle."

    Hätte der Prof, der die Probe zuerst untersucht hat, nicht gesagt, dass ich mir dringend eine Zweitmeinung einholen soll: Ich wüßte nun nicht, was ich glauben soll.
    Aber ich denke, der Prof. würde seine eigene Diagnose nicht ohne einen zwingenden Grund in Frage stellen.
    Deshalb tendiere ich natürlich zum Münchener Ergebnis!

    Äh....blickt da eigentlich noch irgendwer durch? War das verständlich? :???:

    Ja, ich hab bereits in Hannover angerufen und den neuen Befund mitgeteilt.
    Ich muss aber sagen, sie waren sehr sehr freundlich (und haben den Münchener Befund auch nicht angezweifelt.)


    ich bin mit meinem orthopädisch stark angeschlagenen Hund bei einem Chiropraktiker, der unter anderem auch schmerzbedingte Hauterkrankungen behandelt. Ich bin sicher, er würde sofort auf ein Schmerzgeschehen tippen, wenn diese Dinger so häufig kommen.

    Sie hat leichte Athrose, ich denke bei Schmerzen/Irritationen knabbern Hunde auch an den Stellen...

    Lotti hat Hüftprobleme und knabbert da auch an den Stellen rum, wo sie verspannt ist.

    Ok....man lernt nie aus!
    Ich hatte es abgetan, dass die Hot Spots schmerzbedingt sein könnten. Wenn ich eure Berichte jetzt lese, bin ich mir da nicht mehr so sicher.
    Hauptsächlich kommen die Spots im Bereich der Schwanzwurzel, Oberschenkel und Taille vor - also fast ausschließlich am Hunde-Hinterteil.
    Der ein oder andere Hot Spot kommt sicher durch Flohbefall, da bin ich mir sicher - manche aber kommen auch anscheinend "einfach so".
    Vielleicht knabbert sie sich wirklich an schmerzhaften Punkten...
    Aber was soll ich dagegen machen? (Bin froh, wenn die Physio sich Cala dann mal angeschaut hat...)


    Vielleicht kannst du ja direkt Calas extreme Empfindlichkeit ansprechen und dass du darum bittest, dass ausschließlich unter der Schmerzgrenze gearbeitet wird. Ich drücke die Daumen!

    Therapie wird erstmal nicht stattfinden, denke ich. Zumindest nicht bis wir etwas eindeutiges gefunden haben.
    Wenn es aber doch nötig sein sollte, werde ich das sorgfältig mit der Physio bequatschen! :smile:

    Als Alternative zu Adaptil, Rescue Tropfen und Globulis fällt mir noch Zylkene ein.
    Das wirkt bei Yoshi am Besten.

    zylkene.de

    Bei ihm wirkt das "Canipur relax forte" sehr gut.


    Danke für die Tipps! :gut:
    Canipur relax sagt mir gar nichts...da muss ich mal nach Zusammensetzung und Wirkweise suchen...
    Von Zylkene habe ich schon viele positive Erfahrungsberichte gelesen.
    Die Physiotherapeutin, die nun zu uns kommt, ist auch ausgebildete THP - ich werde sie nochmal fragen, was sie für Erfahrungen im Bereich der natürlichen "Downer" gemacht hat.


    sie würde vorher vermutlich aber auch an ihren Unmengen Wolle ersticken....

    Haha....stell mir das gerade vor! :D

    Ich hab übrigens aktuell ein Tens-Gerät, das arbeitet mit Strom. Schmerzen hatte ich die ganze Zeit nicht, aber vor lauter Verspannungen bildete sich schon fast ein Buckel zwischen den Schulterblättern... Wie gesagt, gemerkt hab ich nix.
    Nun nachdem das Stromdingens die Verspannungen lockert, nun tuts weh.

    Mit einem Tens Gerät wurde bei Cala auch gearbeitet - allerdings mussten wir damit aufhören, da Cala nach den Behandlungen anfing, ganz schlecht zu laufen.
    Zur Muskelstimulation wurde das Gerät am Rücken (beidseitig) und an beiden Oberschenkelmuskeln angesetzt.
    Unsere Physio meinte, sie hätte noch nie die Erfahrung gemacht, dass ein Hund nach der Tens-Anwendung so schlecht läuft - also haben wir es wieder gelassen.

    Was mir übrigens noch eingefallen ist: Cala muss sich immer wenn sie aufsteht einmal komplett durchstrecken. Das tut sie erst seit Ausbruch der Erkrankung - sie streckt dabei vor allem den Rücken und die Hinterbeine durch - als hätte sie Schmerzen oder eben Verspannungen.

    Für mich ist es, besonders seit der Wanderung, ein großer Unterschied zwischen Kommando und Kommunikation.

    Kommando und Kommunikation schließen sich nicht aus!
    Ein gut auftrainiertes Hörzeichen, welches befolgt wird, ist doch perfekte Kommunikation: Ein vom Sender auf den Empfänger gerichtetes Signal, wobei das Anliegen des Senders vom Empfänger verstanden und befolgt wird.


    Ich kann meinem Hund beibringen sich hinzusetzen wenn ich ihm ein vorher eingeübtes Sichtzeichen gebe und das eingeübte Kommando "Sitz" ausspreche.Ich kann mich aber auch einfach ohne das Kommando und ohne den Hund zu berühren einen Hund zum Sitzen bringen.

    Ok. Da hast du also zwei Möglichkeiten, den Hund zum Sitzen zu bringen. Einmal konfliktlos (optimalerweise) über ein "Sitz", einmal körpersprachlich - eventuell aber halt auch mit Konfliktpotential für den Hund.

    Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was nun der Vorteil sein soll, einen Hund "nicht zu berühren" und körpersprachlich zum Sitzen zu bringen.


    Wie würdest du einem Hund beibringen an der Leine nicht an dir vorbeizulaufen?

    Indem ich ihm mitteile, was ich von ihm möchte. Nicht, indem ich ständig korrigiere, was ich nicht möchte. :smile:


    Ich habe nichts gegen gut aufkonditionierte Hörzeichen, aber bis ich so was habe, muß ich doch mit einem Hund auch kommunizieren, warum dann nicht körpersprachlich - auf eine Art, die der Hund versteht ?

    Ich habe nichts gegen Körpersprache. Es muss nicht alles auf Hörzeichen-Ebene ablaufen.
    Was mir eben nicht gefällt, ist die Art und Weise, mit der körpersprachlich kommuniziert wird: Der Hund meidet, beschwichtigt, kommt in Konflikt - auch körpersprachlich kann man sich OHNE bedrohende Elemente mitteilen, wenn man es denn unbedingt will.

    Ich sehe es nicht generell als Drama, wenn Hund mal beschwichtigt. Ich halte es nur für eine unfaire Sache, wenn gezielt über Unwohlsein des Hundes trainiert wird.

    Stecker ein wen Physio da ist, oder Halstuck besprüht rum wenn Physio kommt wär so meine Idee bzgl. Adaptil.


    Das wäre eine Idee! Würde ja auch nichts verfälschen.

    Ich überleg mir das nochmal, denn eigentlich geht es ja nur um eine Beurteilung.
    Cala hat auch keine Angst vor der Physio - es ist ihr nur einfach fürchterlich lästig.
    Von Vorteil ist, dass sie die Physiotherapeutin noch nicht kennt - und neue Menschen, die sich mit ihr beschäftigen findet Cala im Normalfall erstmal klasse!
    Ich mach mir also keine großen Sorgen, dass Cala komplett verweigert. :smile:

    Die haben Tabletten auf Natur Basishttp://www.tiershop.de/Hunde/Hundearz…chparam=Adaptil

    Von Adaptil hab ich schon viel Gutes gehört!

    Ich wüßte momentan nicht, wo genau ich es einsetzen sollte - es käme für mich aber mit als allererstes in Frage, wenn es darum ginge, Cala zu einem entspannteren Zustand zu verhelfen!

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    So, nächsten Montag hat Cala ein Date mit der besagten Physiotherapeutin. :gut:
    Ich bin total gespannt, was dabei herauskommen wird - Termin ist bei uns in der Wohnung (bis auf die Beurteilung des Gangbildes, da werden wir halt um den Block laufen) - das Problem mit dem Praxis-Stress können wir also umgehen! :smile:

    Und Verhalten kann man eben durch Körpersprache relativ schnell erreichen, ein gut funktionierendes Hörzeichen wohl kaum in fünf Minuten.....

    Aber sollte das wirklich ein Kriterium sein, dieses "schnell erreichen"?
    Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass reine Körpersprache oder "Präsenz" in Notfallsituationen so viel bringt, wie ein geübtes und gefestigtes Abbruchsignal/Umorientierungssignal - man nimmt ja auch etwas damit in Kauf: Eben den Aufbau von Druck auf den Hund - und es ist nur schwer zu kontrollieren, was das auf Dauer oder auch kurzfristig mit dem Hund "macht".

    Ich sehe diese Methode ein wenig als Weg des geringsten Widerstandes:
    Hund soll schnell so funktionieren, wie man es gerne hätte, also wird Druck über negative Verstärkung aufgebaut.
    Die Alternative wäre ein Trainingsweg, der vielleicht länger dauert und mehr know how erfordert (beispielsweise der Aufbau eines gut funktionierenden Rückrufs/"Bleib"- oder "Warte"-Signals) aber der im Idealfall halt auch anders aufgebaut wird (zB ein positiv aufgebautes Abbruchsignal).

    Ich will auch gar nicht sagen, dass Druck an sich immer zu vermeiden ist oder immer und überall per se "schlecht". Klar kommt es im Hundehalteralltag vor, dass Druck aufgebaut und wieder reduziert wird - aber warum über diesen Druck vermehrt arbeiten, wenn es doch Alternativen gibt, die den Hund nicht automatisch in einen Konflikt zwingen?

    Aber immer druff ist natürlich einfacher... gell?

    Was genau ist daran einfacher? :???:

    Die Arbeit über negative Verstärkung hat nunmal eine Reihe von Nebenwirkungen, die nicht immer gut kontrollierbar sind.
    Ich denke schon, dass man sehr vorsichtig mit dem sein sollte, was man an Druck aufbaut. Wie man ihn dosiert, anwendet, wann man nachgibt...natürlich kann das funktionieren, darum geht es nicht.
    Für mich persönlich käme es nicht in Frage - ich möchte keinen künstlichen Druck auf meinen Hund ausüben, da ich den Sinn darin nicht sehe. Über konventionelle Hör- und Sichtzeichen lässt sich doch hervorragend arbeiten?

    Verstehe die Situation mit dem Zaun ja mal überhaupt nicht. Der Hund soll da bleiben? Schön, dann sag ich ihm "bleib", ob verbal oder mit Sichtzeichen ist doch egal?Raum begrenzen, kontrollieren, einschüchtern, bedrängen ... wozu? Weil's "hündisch" wäre?


    Vermutlich unter anderem, weil es mehr hermacht, seine körperliche "Präsenz" am Hund auszutoben. Kommt schließlich auch imposanter rüber, wenn man physisch Raum für sich beansprucht - da kann ein "Bleib" nicht gegen ankommen.
    Was an Hörzeichen nun so uncool sein soll, kann ich auch nicht verstehen.

    Ich glaube, hauptsächlich macht es Eindruck auf die Hundehalter, denen eine solche Methodik präsentiert wird, weniger auf den Hund (wenn man vom Einschüchterungsfaktor absieht).