Beiträge von lilactime

    Zur MG: wenn es das wäre, dann doch eher ein "milder" Verlauf, oder was sagen die Ärzte? Ich kenne das nur so, dass beim Laufen nach kurzer Belastung der Rücken stark eingezogen wird, hinten getrippelt wird, der Hund dann relativ schnell hinten einbricht. Das scheint ja bei Cala nicht der Fall zu sein, wenn ich alles richtig verfolgt habe.

    Dazu hat sich Hannover bis jetzt noch überhaupt nicht geäußert.
    Ich habe auch ein bißchen rumgegoogelt: Manches passt zu MG, manches überhaupt nicht.
    Ich war/bin ja in engem Kontakt mit @Sammaja , deren Hündin leider wegen MG gehen musste.
    Die Symptome, die Sabrina beschrieb, passten auch nicht wirklich auf Cala.
    Aber: Dieser Hund ist ja immer für eine Überraschung gut, wie es aussieht...

    Den Rücken zieht sie jedenfalls nicht ein, sie trippelt nicht - und sie bricht auch nicht ein.
    Der Megaösophagus-Verdacht hat sich auch nicht bestätigt (auch wenn das längst nicht jeder MG Hund haben muss).


    beide Optionen, die Ihr momentan im Auge habt, sind ja mehr oder weniger behandelbar.

    Ja - mit dem Unterschied, dass MG halt nicht heilbar ist.

    Vielleicht möchtest Du mal hier schauen: Das sind Hamburger Tierärzte, die immer versuchen, den schonendsten und kostengünstigsten Weg zu finden.

    Die Links werde ich mir in Ruhe durchlesen, vielen Dank! :smile:


    Wenn MG ausgeschlossen ist, bleibt nur noch der Rücken übrig, nicht umsonst ging es ihr nach dem US so schlecht...

    Ich weiß nicht, ob dann wirklich nur noch der Rücken übrig bleibt.
    Die absolute Horrorvision wäre ja: Im MRT wird eine Kompression oder was auch immer festgestellt, Cala wird operiert, übersteht auch alles, fängt wieder an zu laufen - und es bleibt trotzdem bei 10-15 Minuten. :omg:

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    Ennnndlich hab ich mit Hannover telefoniert.

    Wir machen das jetzt so: Wir warten den Myasthenia Gravis Test ab.
    Ich habe extra noch nachgefragt, ob es zu verantworten ist, wenn wir das MRT nicht sofort machen. Die Neurologin meinte, wenn es Cala wirklich besser geht, wäre das ok.

    Heute abend kommt unsere TÄ zum Blut abnehmen zu uns nach Hause - ich werde Cala jetzt garantiert nicht den Praxisstress antun.
    Der Test an sich kostet übrigens knackige 160 Euro. :xface:


    Super Ideen, danke Audrey!!
    Suppen- und Glasnudeln habe ich besorgt, Reis ist heute in der Brühe, Grießklößchen werde ich mal versuchen selber zu machen - Eierstich ist auch klasse, den gibts heut nachmittag!

    Man wird einfach nie enttäuscht, wenn man dich um Tipps anhaut! :D

    Ich brauch jetzt erstmal einen Tierarzt, der sich auskennt.

    Ich hab ja nun reichlich Erfahrung mit der TiHo Hannover, habe mich viel geärgert, viel hinterhertelefoniert...

    Was ich positiv verbuchen, ist, dass dort eben ein großer Erfahrungsschatz vorliegt (bleibt in ner Uniklinik ja nicht aus) und die diagnostischen Möglichkeiten ausgezeichnet sind.

    Bei uns konzentriert es sich ja auf den neurologischen/orthopädischen Bereich - zu Spezialisten, die mit Luckys Erkrankung Erfahrungen haben kann ich also nichts genaues sagen.

    Ständige Ohrentzündungen sind sehr belastend (eigene Erfahrung) - ich drück euch die Daumen, dass ihr das irgendwie in den Griff bekommen könnt!

    *wenig hilfreicher Beitrag --> Ende* ;)

    Kann die myasthenia gravis denn auch Rückenschmerzen auslösen?

    Eigentlich nicht!

    Bei dem Myopathie-Verdacht fragte ich Hannover ja auch, ob die Krankheit Schmerzen verursachen kann (denn Schmerzen hatte Cala ja auf jeden Fall).
    Die haben das definitiv verneint.
    Ein anderer TA allerdings meinte, er sei durchaus der Meinung, dass eine Myopathie schmerzhaft sein könne.

    Im Normalfall ist MG wohl nicht schmerzhaft, aber Cala ist nicht der Normalfall.
    Das meinte die Neurologin ja auch beim letzten Telefonat....


    Wenn das keine Schmerzen im Rücken bzw. den Nerven auslösen kann wäre ich für das MRT.

    Das MRT ist nur verschoben, keinesfalls ganz verworfen!
    Natürlich muss ich gucken lassen, was mein Mädel im Rücken hat - aber angenommen, sie hätte die MG: Dann wüßte man, was das Grundproblem ist, könnte sie medikamentös erstmal versuchen zu stabilisieren und sich dann mit dem Rückenproblem beschäftigen.
    Hätte sie die MG nicht, könnte man sich gleich komplett auf den Rücken konzentrieren.
    Das ist so der Hintergrund meiner Überlegungen...

    Ich glaube übrigens, uns gehen langsam die Verdachtsdiagnosen aus.
    Die MG ist noch übrig (gegen die ja aber die Elektrodiagnostik spricht), der Rücken ist noch ein großer Punkt (wobei da ja auch nicht geklärt wäre, woher dieses extrem steife Gangbild kommt).....tja....mehr erwähnte Hannover auch nicht.
    Das heißt, eine Sache war da noch, an deren Namen erinnere ich mich aber nicht mehr, irgendwas kompliziertes labradorspezifisches. Nur meinte die Neurologin da gleich, dass das akut lebensbedrohlich ist und Cala damit wohl weitaus stärkere Probleme hätte.

    Was soll ich eigentlich tun, wenn wir nun nicht rauskriegen, was sie hat??
    Wenn es keine MG ist und die Rückensymptome nicht das Grundproblem erklären?
    Das ist schon so eine Angst im Hinterkopf....

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    Cala lief heut morgen draußen wieder ausgezeichnet!
    In der Wohnung braucht sie morgens etwas Zeit um in die Gänge zu kommen - aber hat sie das erstmal geschafft, merkt man keinen Unterschied zu früher mehr.


    Kathi, ich hab nichts Schlaues beizutragen, wollte aber dennoch kurz sagen, dass ich mitlese und weiterhin ganz fest die Daumen drücke.

    Schließe mich zauberpony an: Lese hier auch still mit, da ich nichts konstruktives beitragen kann, drücke aber alle vorhandenen Daumen und Pfoten, dass es Euch gut geht.


    Ich hab im Prinzip auch nichts Schlaues beizutragen - weil ich recht ratlos bin!
    Aber das Schreiben ordnet zumindest das Chaos hier ein bißchen und eure Anteilnahme hilft mir auf jeden Fall weiter...

    Ich werde bezüglich der Versicherungssache morgen (hoffentlich!) mit Hannover reden.
    Auf dem Gebiet bin ich wenig bewandert, ich kann nicht einschätzen, wie gut meine Chancen da stehen. :smile:

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    Waren gerade mit Cala im Feld und ich hatte den Eindruck, dass sie unter dem Gabapentin besser läuft. Sie lief richtig gut, vielleicht sogar noch besser als vorher (vor dem Zusammenbruch). :???:
    Ok - es kann Zufall sein, ich kann es mir einbilden, es kann Teil der eh vorhandenen Schwankungen sein usw..
    Aber wenn sich herauskristallisieren sollte, dass das Gabapentin sogar am Grundproblem etwas ändert, läge ja die Vermutung nah, dass es auf jeden Fall Nervenschmerzen sind.
    Ich werde das gespannt weiter beobachten.

    So was muss man dann ja auch beweisen können und Carla hatte vorher schon ein Problem.

    Naja, aber:
    1. Habe ich vor der Behandlung deutlich darauf hingewiesen, dass der Hund ungeklärte Probleme hat und dass sie vorsichtig sein sollen.
    2. Habe ich versucht, die Behandlung zu unterbrechen - ohne ernst genommen worden zu sein.
    3. schrie Cala auf dem Behandlungstisch kurz auf.
    4. begann die extreme Problematik fast direkt nach der Behandlung.
    5. hatte Cala natürlich vorher schon Probleme, aber nicht annähernd diese extreme Schmerzproblematik.
    6. hat die TÄ, die den Ultraschall gemacht hat, keinen dieser Punkte bestritten bei unserem Telefonat.
    7. habe ich nun bereits von meiner Haus-TÄ die Zusage für eine schriftliche Bescheinigung zur Erstattung der Hausbesuchskosten.

    Jetzt möchte ich noch Mal kurz was zu der MRT Narkose sagen: auch wenn ein Hund danach total beduddelt ist, in einer Narkose entspannen sich alle Muskeln sehr tief.

    Ja, das kann gut sein - aber es geht ja leider nicht ums beduddelt sein. Es geht darum, dass es eine tiefe einstündige Narkose ist und Cala die letzte Narkose nur katastrophal weggesteckt hat (die nur halb so lang war). Sie wachte einfach nicht wieder auf, etwa drei oder vier Stunden lang und war danach mehr als nur im Ar... - tagelang.
    Zudem soll es wohl so auch sein, dass Hunde mit einer Myasthenia gravis große Probleme mit Narkosen haben können - deshalb überlege ich mir unter anderem auch, ob es nicht sinnvoller wäre, den MG Test abzuwarten.
    Wenn es keine MG sein sollte, kann man sich dann ganz auf den Rücken konzentrieren.

    Ausserdem muss wirklich ausgeschlossne werden, dass keine NErven gequetscht werden, denn dann kommt irgendwann die Lähmung und dann ist es höchstwahrscheinlich zu spät für ne OP. Ich würde auf alle Fälle ein MRT machen lassen.

    Das ist halt auch meine große Sorge - dass da irgendwas so im Argen liegt, dass schnell gehandelt werden muss.

    Ich muss mit Hannover sprechen - aber die gute Frau hat sich nicht gemeldet.

    Allerdings hoffe ich inständig für Dich, dass Hannover Dir das tatsächlich bescheinigt und dann keinen Rückzieher macht.

    Daran habe ich noch gar nicht gedacht... :/

    Naja, zumindest die Notbehandlung von unserer Haus-TÄ und das Geld fürs Gabapentin krieg ich vermutlich wieder zurück, habe das mit unserer Haus-TÄ (das ist übrigens nicht diejenige, die den Ultraschall durchgeführt hat) besprochen.

    Und schon gar nicht so wunderbaren, lieben Menschen wie dir.

    Ach Sabrina...weißt ja, dass ich das Kompliment gerne zurückgebe! :*

    Da fällt mir gerade noch ein, Deine Tierärztin scheint Dir wirklich helfen zu wollen. Ich würde in Hannover mit offenen Karten spielen und denen vom Angebot Deiner Tierärztin berichten. Vielleicht ist sie auch so nett, sich selbst mit Hannover in Verbindung zu setzen und von der missglückten Lagerung zu berichten.

    Das ist eine super Idee!
    Ich rechne jeden Moment eh mit dem Rückruf der Neurologin (kommt immer sehr spät), werde ihr das so berichten und schauen was sie vorschlägt.
    Falls Hannover das absegnet, rede ich morgen noch mit der Ultraschall-TÄ und frage, ob sie bereit wäre da anzurufen.

    Vielleicht eine Mischung aus beidem. Ich hoffe jedenfalls das es ab jetzt aufwärts geht!

    Ich denke auch, dass es eine Mischung aus beidem ist - ich glaube sogar, dass Calas Selbstheilungsprozess bei dieser Sache überwiegt! :smile:
    Ganz ehrlich: In den letzten Tagen gab es doch recht düstere Stunden, in denen ich überzeugt war, dass sie nicht mehr auf die Beine kommt. Gar nicht mehr.
    Aber sie wär auch nicht mein Mädel, wenn sies uns nicht immer wieder zeigen würde!

    Es geht ihr weiterhin gut - ich würde sogar sagen fast so gut wie vor dem Zusammenbruch. (Na ja, "gut" ist ja relativ angesichts des Grundproblems...)

    Wir überlegen, ob wir heute für die Mini-Abendrunde mal wieder für 10 Minuten in den Wald fahren. Ich denke, Cala hat die ewige Block-Runde, die wir seit Mittwoch gehen um nichts zu riskieren, einfach satt.

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    Das zweite Telefonat in Sachen Cala an diesem Tag war mit unserer Haus-TÄ, die Cala nun auch schon seit 4 Jahren kennt und behandelt.

    Es ging um die schwierige Frage: Erst MRT mit viel Stress und Narkoserisiko - oder erst Stabilisierung und Myasthenia gravis Test abwarten?
    Unsere TÄ tendiert zu letzterem. Sie meint, an meiner Stelle, würde sie mit dem minimalinvasivsten anfangen und dann halt steigern.
    Ich denke, ich könnte das im Moment, wenn ich mir Cala anschaue, auch verantworten.
    Mit Hannover ist es nun noch nicht besprochen...ich warte wie gesagt noch auf den Anruf.

    Was spricht dagegen?

    -Ich habe etwas Angst, dass in Calas Rücken ein eventuell irreversibler Prozess in Gang gesetzt worden ist und dass alles nur schlimmer wird, wenn wir noch warten mit dem MRT. Dagegen spricht, dass ihr Befinden deutlich besser zu sein scheint (gut, sie bekommt auch Schmerzmittel - aber das Gabapentin muss eingeschlichen werden und ist erst bei der Hälfte der maximal schmerzstillenden Wirkung).

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    Wie ich es drehe und wende, ich muss erst mit Hannover sprechen. Hoffentlich kommt der Anruf heute überhaupt noch...

    Da hat zumindest mal jemand den Hintern in der Hose. Das finde ich sehr respektabel, sowas wird immer seltener heutzutage.

    Genau das! :gut:

    Ich hatte ja mit allem gerechnet: Rechtfertigungen, simplem negieren der Vorwürfe, ärztlicher Überheblichkeit....aber sie war einfach nur superfair, hat sich alles angehört, bedauert, dass sie nicht mehr für uns tun kann - und dann eben den Versicherungsvorschlag gemacht.
    Ich bin baff! :smile:


    das ist nun wenigstens etwas richtig gutes für dichbzw. den Geldbeutel

    Auf jeden Fall! Mal eben um die 2000 Euro im worst case locker machen ginge im Moment auch einfach nicht. Ich hätte mir einen Teil davon leihen müssen.

    Einfach nur genial, die Entwicklung! :D

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    Dem Sorgenhündchen geht es gut!
    Draußen läuft sie wie vor dem Zusammenbruch, würde ich sagen. Nach wie vor erschöpft sie natürlich, ist ja nix neues.
    Aaaber: Sie trabt nicht mehr so hektisch, sondern gleichmäßig und ohne erkennbare Probleme.

    Wär ja interessant, ob das jetzt das Gabapentin bewirkt oder ob Calas Selbstheilungskräfte sich endlich mal in den Hintern getreten haben.

    Erstmal zu den Babysöckchen:
    Ich werde mich heute mal drum kümmern!
    Mit Cala bin ich zwar an die Wohnung gefesselt, so dass ich nirgends groß hinfahren kann, aber vielleicht ist unsere Nachbarin mit dem Baby inzwischen wieder da.

    Ich muss dann schauen, wie Cala die Socken annimmt. Ihre Pfotenschuhe hat sie immer gehasst, aber die sind ja auch viel "massiver".
    Ich berichte!


    Ja, mit Löle damals. Der hat mich halt auch irgendwie behandelt nach dem Motto "Hysterisches Kleinhundefrauchen", er hat mich nicht ernst genommen

    Genau denselben Eindruck hatte ich auch, als ich beim Ultraschall sagte, dass wir die Behandlung abbrechen und die Ärztin meinte: Nee, wir machen das jetzt.
    Ich wurde für ein hysterisches, hypersensibles (ich bestreite nicht, dass ich das auch bin - trotzdem bestimme ich, ob die Behandlung fortgeführt wird) Hundemütterchen gehalten.
    Ich wurde ebenfalls nicht ernst genommen - und das ärgert mich!!!


    Empfehlen kann ich dir noch, ein Vitamin B Komplex dazu zugeben.

    Vitamin B Komplex hat Cala ja lange für einen reibungslosen Muskelstoffwechsel bekommen. Tabletten habe ich allerdings keine mehr - ich weiß auch nicht, ob diese sich mit dem Gabapentin vertragen, kann aber mal nachfragen, werde gleich eh mit meiner TÄ telefonieren. :smile:

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    Ha! Ich hab ausnahmsweise mal richtig geile Neuigkeiten!

    Habe eben mit der TÄ telefoniert, die den Ultraschall gemacht hat und die Situation geschildert. (Ohne sauer zu werden übrigens, ziemlich neutral :D )
    Sie war extrem freundlich, hat sich alles angehört und meinte dann folgendes:

    1. Sie hätte in 15 Jahren noch nie derartige Probleme mit einem Hund nach einem Ultraschall gehabt - trotzdem schließe sie natürlich nicht aus, dass die Möglichkeit besteht, dass Cala sich etwas dabei getan hat.

    2. Sie bestritt nicht, dass ich ein "Stopp"-Kommando gegeben habe - und sie es ignoriert hat.

    3. (Und jetzt kommts!!!) Wenn Hannover eine Bescheinigung ausstellt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Lagerung beim Ultraschall und Calas Zusammenbruch gibt, wird sie ihre Berufshaftpflicht bemühen - und alle weiteren Untersuchungen und notwendigen Eingriffe werden von dieser übernommen!

    Ich glaube das es nach der langen Zeit auch Calas Psyche angegriffen hat. Sie erinnert sich das es wehtat bei Bewegung Y in der Wohnung, also versucht sie das zu vermeiden

    Das wird auf jeden Fall ein Punkt bei meinem Sensibelchen sein!
    Ich bin mir da inzwischen sicher. Sie läuft teilweise wirklich wie auf rohen Eiern.
    Ok, es können akute Schmerzen sein - es kann aber eben auch die ANGST vor Schmerzen sein.


    Ich würde auch mit der Ärztin reden. Ich habe das damals mit dem Kardiologen nicht gemacht und schleppe es nun schon 3 Jahre mit mir rum. Hätte ich dem mal die Meinung gegeigt, hätte ich, hätte ich... Der Gedanke sitzt tief im Kopf und geht nicht weg.

    Oh je...mit deiner Löle? :( : Ich habe das damals auch verfolgt...


    Ich würde auch mi der TÄ reden.

    Und vielleicht überlegst du dir vorher, was du damit erreichen willst? Also generelle Einsicht, eine Entschuldigung, Geld zurück....? Das hilft mir immer, aber ich rede mich halt schnell um Kopf und Kragen....

    Ich werde das morgen 100prozentig tun.
    Allerdings ist es eine gute Frage, was ich nun damit erreichen will! Meinen Seelenfrieden? Geld?
    Dass ich Geld zurückbekomme, ist sehr unwahrscheinlich, denke ich. Ich nehme an, dass die TÄ sich auf die allgemeinen Risiken und Nebenwirkungen eines Ultraschalls mit entsprechender Lagerung beziehen wird.
    Ich will wohl einfach, dass sie weiß, was sie angerichtet hat. Vielleicht erwarte ich sogar ein EInsehen oder eine Entschuldigung. Mal schauen.

    Haha...ich rede mich auch immer schneller um Kopf und Kragen, als ich gucken kann! Da muss ich ein bißchen aufpassen! :D


    Also selbst wenn die körperliche Ursache behoben wird haben die Patienten den Rest ihres Lebens Schmerzen... Ähhhm das ist jetzt nicht tröstlich und hoffentlich bei Cala nicht der Fall, aber ich dachte ich erwähne es mal (zum im Hinterkopf behalten)

    Ich weiß die genaue Definition für eine Chronifizierung nicht - aber reicht es nicht schon, wenn das Problem über einen bestimmten Zeitraum besteht?
    Sind die Schmerzen dann nicht schon chronisch?

    Ich hoffe natürlich, dass Cala ihr Schmerztrauma wieder vergessen kann, wenn wir die Ursache beheben sollten! Zum Glück leben Hunde ja viel mehr im Hier und Jetzt als die meisten Menschen, ich könnte mir vorstellen, dass ein Vergessen so leichter fällt.


    Frage: ich hab jetzt nicht alle rückliegeneden Beiträge genau gelesen, hast Du Cala mal Stopper-Socken angezogen? Ich kenne dieses Verhalten indoor bei glatten Böden genau gleich von einigen Schmerz-Hunden in einem anderen Forum.

    Der Tipp kam hier schonmal - unsere Nachbarin mit Kleinkind (die ich fragen wollte) ist anscheinend übers lange WE weggefahren.
    Wenn es Cala nun weiterhin gut gehen sollte, bräuchten wir auch keine weiteren Hilfen mehr, denke ich.
    Falls es wieder schlechter wird, werde ich mich um Söckchen kümmern und es einfach mal ausprobieren. :smile:

    Ich könnte mir vorstellen, dass es draußen besser geht das drinnen, weil Trab die angenehmste Gangart ist - Schritt ist viel anstrengender. Meine läuft ja unrund, das sieht man im Trab als Laie eigentlich gar nicht, im Schritt aber deutlich....

    Das sie in der Wohnung nicht laufen mag, ist für mich verständlich.Im Trab braucht sie weniger Kraft. Die Bewegung ist leichter, vom Ablauf her ist es etwas ganz anderes als Schritt.

    Neben der unmittelbaren Erinnerung an den Schmerz in der Wohnung wird das auch eine Rolle spielen.
    Cala ist ja eh der geborene Traber.
    Als es vor vier Tagen allerdings ganz schlecht war, lief sie draußen so schnell, dass man den Eindruck bekam, sie wolle dem Schmerz davonlaufen. Das war garantiert eine Schonhaltung.

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    Seit einigen Stunden (etwa seit der letzten Gabapentin Gabe) ist es viiiieeeel besser.
    Mein Vater war da und sie hat sich gefreut, hat geschmust, wollte sich mit Schwung auf den Rücken werfen (was ich gerade noch so verhindern konnte)...außerdem hat sie nicht mehr ihren rohe-Eier-Gang sondern bewegt sich auch in der Wohnung wieder einigermaßen normal. :smile: