Freund mit Hund im Wald. "Wir haben ein sehr flaches Reh gesehen. Vielleicht war es auch ein Schwein."
Da kicher ich jetzt schon ewig dran rum... ![]()
Freund mit Hund im Wald. "Wir haben ein sehr flaches Reh gesehen. Vielleicht war es auch ein Schwein."
Da kicher ich jetzt schon ewig dran rum... ![]()
Cala und die liebe Läufigkeit
So lange ich zurück denken kann, läuft Cala, auch in den Stehtagen, frei.
Es gab nie Probleme.
Die einzige Zeitspanne, in der ich diesen Hund wirklich unberechenbar finde, ist die der anschließenden hormonellen Verwirrung - bzw. etwa 5 Tage dieser Zeitspanne.
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Wir sind am Wasser.
Cala sagt: "Du kannst mich jetzt freigeben. Es ist kein anderer Hund in Sicht und ich möchte ein bißchen planschen. Herrgott, vertrau mir doch einfach."
Ich sage: "Ok Cala, das klingt logisch. Geh planschen."
Cala klettert zum Wasser hinunter und planscht vor sich hin.
Zwischendurch guckt sie mich vorwurfsvoll an: "Und du wagst es, an mir zu zweifeln. Ich steh hier harmlos im Wasser und kühle mir die Pfoten. Es ist eine Unverschämtheit, dass du meine Verlässlichkeit jemals...
....Oh!!!!
Moment!!!
Eine steile Böschung direkt am Wasser! Löcher von Bisamratten!
Lose Erde!
Ich könnte meine Jungen dort aufziehen, wenn ich geschickt grabe!
Ich habe ein Zuhause, werde hochwertig gefüttert, tierärztlich versorgt, schlafe gerne nah an meinen Menschen.... ABER ich könnte auch direkt hier ans Wasser ziehen!
Jetzt!!!
Meine Welpen wüssten die Gesellschaft von Bisamratten zu schätzen. Die nächtliche Kälte würde ich mit meiner Mutterliebe kompensieren. Ich würde die Käseränder aus leeren McDonalds Schachteln kratzen... vielleicht würde sich eine der Ratten als Nahrung zur Verfügung stellen.
Das müsste dann aber schon von ihr kommen... töten kann ich nicht.
Ich grabe einfach mal.
Alles weitere wird sich finden."
Cala gräbt also.
Und gräbt.
Und gräbt.
Jan (mein Freund) steigt schlussendlich die steile Böschung zum Wasser hinunter und trägt den Hund nach oben.
Ich leine Cala an.
Der Hund ist empört: "Das nennst du bedingungslose Loyalität?
Du liebst mich nicht!"
Nein Cala, kein bißchen. Ich werde mich bessern.
Keine Hundestory, sondern meine hochverehrte, 95jährige Großmutter...ich kann mich für keinen einzelnen bemerkenswerten Satz entscheiden...die ganze Situation war recht bemerkenswert. ![]()
Heute waren wir mit meiner Oma verabredet.
Da ich verrotzt bin, rief ich sie an, um abzusagen und den Besuch zu verschieben.
Oma versicherte mir, dass es ihr "nichts ausmache", wenn ich erkältet sei... (das es MIR etwas ausmachen könne, kam ihr so spontan nicht in den Sinn.)
Also ins Auto und ab ins schöne Welsede.
Kaum dort angekommen, stürzte meine Oma in oberschenkelhalsbrecherischer Geschwindigkeit aus dem Haus, verbot mir, aus dem Auto zu steigen, versicherte mir das sie mich liebe und machte mir anschließend schwerwiegende Vorwürfe, dass ich sie "so erkältet" besuchen komme. Ich hätte doch auch telefonisch absagen können.
Mein Einwand, dass ich das versucht hätte, wurde weggewischt.
Als Trost wurde Jan ein Topf kristallisierter Honig (halb leer) aus den späten 80er Jahren in die Hand gedrückt.
Der sei zu schade zum wegwerfen.
Außerdem habe Oma uns (erneut) 20 Kilo Kartoffeln bestellt. (Oma hat ein ernsthaftes Problem mit exzessivem Kartoffel Konsum. Ich vermute, sie möchte uns in eine Co-Abhängigkeit treiben)
Da ich das Auto nach wie vor nicht verlassen durfte, nahm Jan also Honig und die Kartoffel-Drohung entgegen... und wir fuhren wieder.
Verwirrt. Wortlos.
Wenigstens werden wir nicht hungern müssen.
Der Hund ist frisch angekommen. Es scheint so, dass der Aufregungslevel sich irgendwo unter der Zimmerdecke bewegt.
Da dann mit "konsequentem Zuweisen des Platzes" anzutanzen halte ich für einen unnötigen Stressfaktor für Hunde UND Menschen.
Zudem ist der Lernerfolg bei komplett hochgefahrenen Hunden eher für die Katz.
Es ist eine Ausnahmesituation, da davon auszugehen ist, dass die Hunde sich wieder einkriegen werden im Laufe der Zeit. Trennen heißt nicht, dass man sich vor "konsequentem Training" drückt, sondern dass man den Hunden (und sich) im Idealfall eine faire Möglichkeit zum Runterfahren bietet.
Wenn irgendwie möglich, würde ich zunächst trennen.
So sähe für mich unter diesen Umständen SINNVOLLES Management aus!
Die negative Komponente von "Normal" erschließt sich mir auch nicht.
Oft habe ich den Eindruck, wird hier nicht nach der eigenen Erwartungshaltung geredet, wird sich
a) gerechtfertigt
oder
b) am Eindruck des anderen herumkritisiert
Ich finde den Hund ebenfalls normal. Nicht dick. Nicht dünn. Ohne "Oh mein Gott wie kannst du nur"-Faktor.
Mich würde interessieren, was ihr zu Nelly sagt.
Labrador, 11 Jahre, 20 Kilo
Spondy sowie leichte HD
dass man ihn an eine Leine machen soll und bestimmen soll wann frisst du und wann frisst du nicht.. also wir geben den Ton an... erst darf er fressen wenn er völlig entspannt ist... jedes Mal wenn er zu Hektik oder gierig wird, wird er von fressen weg geführt... wenn er entspannt ist, darf er wieder hin.
Was haltet ihr von der "Übung"?
Nichts. Katastrophal.
1. Es ist wohl eine der besten Methoden überhaupt, Futteraggression noch zu fördern.
2. Woran genau willst du Entspannung ablesen? Ein Hund, der gelernt hat, "aufzugeben" um an Futter zu kommen, ist noch lange nicht entspannt.
3. Diese Übung stresst. Massiv. Stress fördert unerwünschtes Verhalten. Teufelskreise entstehen.
Besteht hier vielleicht Interesse an nem Foto Thema der Grazien?
Dieser Thread ist ja Calas Zipperlein vorbehalten, eigentlich...