@wiejetztich :
@leserinmithund :
1. Preußler "Krabat"
War das erste "richtige" Buch, das ich je gelesen habe. In der Grundschulzeit irgendwann.
Ich habe die Geschichte geliebt und fand die düstere Atmosphäre hochgradig spannend.
Das war dann der Einstieg in weitere Jugend- und auch Erwachsenenliteratur.
2. Hesse "Unterm Rad"
War Pflichtlektüre in der 8. Klasse (?).
War völlig hin und weg, habe mich im Anschluss durch fast alles gelesen, was ich von Hesse finden konnte.
(Hatte einen selbstgemachten Pop-Art Aufnäher mit Hesses Gesicht auf dem Schulrucksack
)
3. Wolfgang Borchert "Draußen vor der Tür"
Etwa mit 17/18 gelesen und mir daraufhin alles an Nachkriegsliteratur reingezogen was das Antiquariat hergab.
4. Marlen Haushofer "Die Wand"
Mit 21 gelesen, bis heute mein unerreichtes Lieblingsbuch.
Ein Buch, das so dermaßen viel Raum lässt für seinen Leser, dass mir noch immer neue Aspekte dazu einfallen.
Für mich ein Meisterwerk.
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Sonderfall wären dann noch Textfragmente, Auszüge aus den "Briefen an den Vater" und Kurzgeschichten von Kafka.
Die Beschäftigung damit finde ich nur heikel.
Die albtraumhaften Szenarien aus Entfremdung, Macht- und Hilfloskeit, Ausweglosigkeit gehen mir sehr an die Nieren.
Ich bewundere es sehr, dass jemand in der Lage war, eine derartig dunkle, dichte, ganz eigene Atmosphäre zu weben...nur ist es für mich nichts, was ich ab und zu einfach mal wieder aus Spaß an der Freude lesen würde.
Dazu ist es zu unverdaulich.