Beiträge von lilactime

    Ich lasse ehrlich gesagt alles stehen, was nicht

    a) meine kleinen Gemüsepflanzen platt wachsen möchte, bevor die Mulchschicht das Beikraut unterdrücken kann

    b) die Luftzirkulation ums freistehende GWH behindert

    c) dort wächst, wo ich aktuell auspflanzen oder säen möchte

    Richte mich aber auch nicht erstrangig nach Bienenfreundlichkeit (kann das Wort manchmal nicht mehr hören, es gibt so viel mehr Leben im Garten als Bienen) - ich sehe einfach keinen Grund, Ecken plattzumachen, die ich nicht unmittelbar benötige.

    Wir wollten gestern Rührei mit Nordseekrabben auf Schwarzbrot mit nem Salat essen - der Mann sollte dafür 150g Krabben vom Fischstand mitbringen.

    Er hat 750g verstanden. Am Stand selbst hat er dann laut seines Berichtes die sehr vernünftige Erleuchtung gehabt, dass 750g Krabben viel zu viel sind und er da etwas falsch verstanden haben muss.

    Er hat also "nur" 500g gekauft, mein Held des Alltagseinkaufs.

    Gestern gab es also Krabben nach Plan, heute gibt es Ofenkartoffeln mit einer Krabbencreme-Füllung und Pfingsten könnte ebenfalls krabbig werden.

    Apropos Zitate, die Sinn machen

    mich nervt schon immer "Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende".

    Vielleicht verstehe ich es auch nur komplett falsch, aber das Ende ist selten einfach nur gut?!

    Oder ist es wirklich so stumpf hoffnungmachend gemeint?

    Ich finde den Spruch auch bescheuert.

    Aber irgendwie auch so auf der Hand liegend bescheuert: Ständig endet irgendetwas: Ein Lebensabschnitt, ein Konflikt, ein längerer oder kürzerer Prozess etc - und mit Sicherheit sind da Enden am Start, die eben nicht "gut" sind oder werden. Die lassen sich dann auch nicht noch ein bisschen zeitlich ausleiern, damit plötzlich doch die Wendung zum Guten kommt.

    Manches endet schlimm und bleibt schlimm. Finde ich realistisch, nicht deprimierend oder pessimistisch.

    Manche stereotype Verhaltensweisen beim Hund, die zur Selbstregulation dienen sollen und aus dem Ruder laufen, erinnern an Zwangserkrankungen.

    Angststörungen im weiteren Sinne gibt es bei Hunden ebenfalls - auch wenn man da nun sicherlich nicht die Maßstäbe der ICD anlegen kann.

    Persönlichkeitsstörungen wie beim Menschen beschrieben und benannt können Hunde sicherlich nicht "leisten", dazu sind die Kriterien zu vielfältig und komplex.

    Traumafolgestörungen dagegen in bestimmtem Rahmen schon.

    Rilke, "Schlussstück" :

    Der Tod ist groß.

    Wir sind die Seinen

    lachenden Munds.

    Wenn wir uns mitten im Leben meinen,

    wagt er zu weinen

    mitten in uns.

    Franz Kafka (aus seinen Briefen) :

    Wenn du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von deinen. Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest du von mir mehr als von der Hölle, wenn dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehen wie vor dem Eingang zur Hölle.

    „There is a crack in everything. Thats how the light gets in.“ Leonard Cohen

    Das habe ich auf nem T-Shirt, als großer Cohen-Fan

    Sie langweilt sich zu Tode, wenn sie mit im Garten ist.

    21 Tomaten sind im Folienhaus, ein paar müssen noch rein.

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    Ich hätte ein Problem damit mit meinen Hunden rein über Konditionierung zu kommunizieren. Und ich hab ein Problem alles in positiv und negativ einzuordnen was zwischen uns passiert. Ich denke Kommunikation ist mehr als das.

    Ich möchte, das meine Hunde auch Sozialpartner von mir sind.

    Das eine schließt das andere aber nicht aus, sondern läuft eben meist parallel.

    Man könnte fast alles auf unterschiedliche Formen der Konditionierung (Lernen anhand von Assoziation und Konsequenzen) herunterbrechen.

    Dein Hund ist Sozialpartner und lernt trotzdem anhand von Verknüpfungen, das ist nicht voneinander trennbar.

    "Positiv" und "negativ" im Sinne der Lerntheorie sind auch erstmal wertfreie Beschreibungen des Hinzufügens und Verwehrens/Wegnehmens.

    Ende Mai soll es hier in der Nacht nochmal auf 2 Grad runtergehen, das nervt mich aktuell sehr.

    Hoffe, die Vorhersage korrigiert sich noch nach oben, vor allem wegen der Tomaten fürs geschützte Freiland und der Gurken/Zucchini.

    Gestern habe ich die erste Tomate ins Folienhaus verpflanzt, die war dermaßen durchgewurzelt, dass sie im Topf unleidlich wurde.

    Schaut mal, Nellys Grab - letztes Jahr angelegt. Alles, was da jetzt an Blühern zu sehen ist, hat sich selbst da hingesät.

    Der Findling mit dem roten Bus drauf (ein Insider zwischen Nelly und uns) ist die Markierung für das Grab - was der Backstein rechts da macht, ist mir ein Rätsel, wird wohl etwas mit Nellys Hang zur Radikalität zu tun haben.

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