Beiträge von lilactime

    Wegen Gabapentin:

    Eine Nebenwirkung ist, dass es stark sedierend wirken kann - also echt plättet.

    Es wird langsam eingeschlichen und vor allem auch wieder ausgeschlichen (nicht plötzlich abgesetzt) - ich hatte nicht so ganz herauslesen können, ob das bei euch so gehandhabt wurde.

    Meine Hündin hat ein Jahr lang Gabapentin gegen neuropathische Schmerzen bekommen, durch das langsame Einschleichen hielt sich der sedierende Effekt in Grenzen - nur sollte es, wie gesagt, niemals von jetzt auf gleich weggelassen werden.

    Ja, hab ich auch schon gemacht, mit meinem Dörrautomaten. Geht sicherlich auch im Ofen.

    Da ich so halbgetrocknete Tomaten aber nicht mag, blieb es bei dem einen Mal

    Pflanzen sind fröhlich, Hund und mir ist zu warm. Irgendwas ist ja immer.

    39 Tomaten stehen, 7 müssen noch raus, für 10 Paprika brauche ich noch einen Platz (immer dasselbe), ansonsten sieht man jetzt richtig, wie das Grün in die vorher etwas verfrorenen Tomaten schießt, das ist immer ein feiner Anblick.

    Wow, du hast 46 Tomaten? =)

    Darf ich fragen was du damit alles machst?

    Ich hatte zu besten Zeiten mal 10 Tomaten und bin im "von Tomaten erschlagen worden". Alles gleichzeitig reif, ich wusste garnicht wohin damit und war nur am Einkochen, verschenken, essen.... niemand in meiner Umgebung konnte noch Tomaten sehen :lol: :lol:

    Eigentlich hab ich für uns dieses Jahr 50, habe aber etwas den Überblick verloren (ziehe für einige Freunde und Familie immer mit auf) und jetzt sind die fehlenden 4 irgendwie nicht auffindbar :roll:

    Seit drei Jahren versorge ich uns mit dem Eigenanbau an Tomaten komplett übers ganze Jahr. Heißt, in der Saison essen wir viel frisch oder kochen frisch damit, der Rest wird haltbar gemacht.

    Größtenteils koche ich passierte Tomaten ohne jeden Zusatz ein. Dazu kommt Tomatenmark, das ich in Eiswürfelbehältern einfriere und später portionsweise entnehmen kann.

    Fertige Saucen koche ich ebenfalls ein, da verschenke ich gern Gläser von.

    Dann trockne ich noch einiges als Bestandteil eines selbstgemachten Brühpulvers.

    Ketchup oder Currysaucen sind auch noch dabei.

    So kommen wir dann übers Jahr ohne irgendein gekauftes Tomatenprodukt.

    Im Januar ein Glas eigene Tomaten aus den Vorräten zu holen ist für mich jedes Mal etwas besonderes.

    Pflanzen sind fröhlich, Hund und mir ist zu warm. Irgendwas ist ja immer.

    39 Tomaten stehen, 7 müssen noch raus, für 10 Paprika brauche ich noch einen Platz (immer dasselbe), ansonsten sieht man jetzt richtig, wie das Grün in die vorher etwas verfrorenen Tomaten schießt, das ist immer ein feiner Anblick.

    Bevorzugter Platz hat Sonne von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags und dann ab 15 Uhr wieder 2 bis 3 Stunden Sonne. Dafür relativ windgeschützt.

    2. Möglicher Platz wäre durchgehend Sonne von 7 Uhr morgens bis 18.30 abends. Dafür exponierter betreffend Wind.

    Kommt drauf an, WIE windig es bei euch wird und ob der windgeschützte Platz eventuell auch ein wenig Schutz vor Nässe bietet.

    Mit den Sonnenstunden, die du angibst, müssten die Tomaten in beiden Fällen klarkommen.

    Wenn sie gut angewachsen sind und gestützt werden, sollten sie mit Wind keine Probleme haben. Außer, es reißt ihnen da wirklich das Laub vom Stängel und sie fleddern nur vor sich hin.

    Beides kann auch allerletztes Warnsignal sein, bevor es richtig knallt. Deeskalierend... nunja, es ist halt Warnung.

    Aber wozu dient denn diese Warnung? Warum gibt es Abstufungen des Drohverhaltens vor einer Eskalation?

    Es kommt sehr oft drauf an wo man geht. Da wo ich davon ausgehe 20 Hunde zu treffen wirst du uns zb garnicht begegnen.

    Uns mit Sicherheit auch nicht.

    Über die Wochen und Monate können sich Begegnungen ja aber ansammeln.

    Nimm es bitte nicht persönlich. Ich weiss schon was Du sagen willst, aber ich für meinen Teil finde Pauschalierungen nunmal grundsätzlich hinterfragenswert. Und ja, es spielen nebst vorausgegangener Herkunft, Aufzucht und Sozialisierung eben auch Rasseeigenschaften eine große Rolle.

    Was soll ich denn persönlich nehmen?

    Ich hatte den Text gar nicht geschrieben, auf den du ursprünglich geantwortet hast.

    Und nochmal: Was ich da fett markiert zitiert hatte, sollte nochmal den erwähnten DURCHSCHNITT unterstreichen.

    Da steht nirgends ein Pauschalurteil, da muss ich nicht die frühe Jugend eines jeden Hundes für erkunden: Niemand schrieb von Hund xyz, der Geschichte abc hinter sich hat und Rasse defg angehört.

    Niemand bestreitet, dass "Bock auf Streit" individuell ist - nur war das so nie Thema.

    Wie lange wollt ihr denn jetzt noch eure Ausnahmen sammeln, wenn da steht "Hündische Kommunikation läuft meistens ziemlich konfliktfrei ab, der Durchschnittshund hat gar keinen Bock auf Streit"

    Von 20 Hunden, die wir treffen, haben hier tatsächlich 19 erstmal so gar keinen Bock auf Stress - nichtmal, als bei mir der braune Tacker noch mitlief und erstmal jeden unnötig fand.

    Vielleicht leben wir hier aber ja auch einfach undurchschnittlich friedlich.

    Ist ja auch die Frage, wie "fein" man Konflikte definiert und erkennt. Viele Halter/innen erkennen Konflikte im Alltag um Liegeplätze oder Zugang zu anderen Ressourcen erst gar nicht, und auch nicht wie unterschiedlich sie gelöst werden je nach Hundetyp. Rumfiddeln und freundlich wedelnd wegdrängeln sieht zwar nett aus, ist aber dennoch ein Konflikt.

    Das stimmt natürlich, wenn es um feinere Formen des Konfliktverhaltens geht.