Beiträge von lilactime

    Ich lese aktuell "Sterben" von Karl Ove Knausgard, den ersten Teil einer sechsteiligen (!) Autobiografie, die ziemlich viel Aufmerksamkeit und Lob eingeheimst hat.

    Es wird für mich bei diesem ersten Teil bleiben.

    Der Autor und Ich-Erzähler erinnert extrem detailliert seine Kindheit und Jugend. Das schwierige Verhältnis zu seinem Vater ist immer wieder Thema, ansonsten geht es um Alkohol, Mädels, Musik, Norwegen an sich (=viel Schnee) und generell um die Ödnis, die entsteht, wenn ohne jeglichen Spannungsaufbau und mit der Überzeugung, das eigene Leben sei eine einzige Schau, weil man es literarisch in der Lage ist abzubilden, geschrieben wird.

    Das Buch zuckelt durch die Jahre, greift mal vor, schaut mal zurück, und bietet ein einzigartig langatmiges und banales Stück Nabelschau.

    Fast nie raffiniert, witzig oder gar selbstironisch, dafür stets von der eigenen Relevanz beseelt - die ich entweder nicht kapiere oder die vielleicht auch nur in ihrer Darstellung misslungen ist.

    Ich les das jetzt zu Ende, manchmal unterhält es ganz nett. Auf die Folgebände werde ich verzichten können.

    Ab 20 Grad und die Sonne ballert haben aber auch viele andere Hunde zu tun, und nein nicht nur Hunde mit kurzer Schnauzer. Ich kenne einige Hunde mit mittlerer bis langer Schnauzer, die einfach so ein Wetter überflüssig finden, hecheln, ungern Spazierengehen und auch so nicht gut damit zurecht kommen. Das sagen nur die Wenigsten Hundehalter.

    Aber JA, brachys haben da mit Sicherheit noch viel mehr damit zu tun/kämpfen. Das möchte ich damit auch nicht bestreiten.

    Es macht aber eben den Unterschied, ob diese Unlustigkeit bei Hitze von Atemnot/Kreislaufproblemen/körperlichen Dispositionen herrührt oder nicht.

    Mich kannst du ab 25 Grad auch vergessen, obwohl ich fit bin - bin mehr für Kälte.

    Meine Konstitution verbietet es mir aber Gott sei Dank nicht von Haus aus und darum geht es hier ja.

    Das Argument "der Rasse nunmal verfallen" (als Teil einer Rechtfertigung, warum es wieder und wieder Bully, Mops etc sein muss) verstehe ich nicht.

    Klar, dass man eine bestimmte Verbindung aus Phänotyp und bestimmten Eigenschaften prinzipiell so toll findet, dass man dabei bleibt, ist jetzt nicht besonders rätselhaft, aber:

    Wenn ich mir verschiedene Hunde innerhalb einer Rasse anschaue, dann sind doch das bei weitem keine Klone.

    Es gibt doch (abseits vom Phänotyp) immer Wesenstendenzen, die sich mehrere Rassen oder Hundeindividuen teilen - das Plus einer wesentlich besseren gesundheitlichen Ausgangslage inklusive.

    Man holt sich ja nicht Frenchie 1 bis 8 mit unterschiedlich ausgeprägten körperlichen Defiziten aber dafür dem einzig selig machenden Standard-Frenchiecharakter. Die sind doch trotzdem unterschiedlich und einzigartig, das kann kein Argument sein.

    Läuft es dann nicht letztendlich eher auf die Optik hinaus? Die ist ja nun wesentlich starrer als der Spielraum im Wesen.

    Oder warum ist es scheinbar so unmöglich, von dieser Verfallenheit abzurücken?

    Ich glaube nicht, dass der zu groß ist. Die Mäntel von BoT sitzen einfach so komisch auf der Schulter.

    Das stimmt, der ist auch nicht zu groß - den Hals- und Brustbereich kann man ja verstellen (was ich nun auch gemacht habe), so sitzt er jetzt höher und behindert beim Laufen nix.

    Allerdings fänd ich es auch besser, wenn das im Halsbereich anders gelöst wäre, es bleibt trotzdem noch viel frei...

    Huch, mit euren Ausstattungen kann ich nicht mithalten...

    Cala hat (statt Hurrta) nun einen Back on Track Standardmantel, aufgrund ihrer Spondylose trägt sie bei (nass)kaltem Wetter immer Mantel.

    So ganz blicke ich bei dem BoT-Prinzip (Keramikgewebe) nicht durch, der Mantel macht aber einen sehr guten Eindruck, was die Verarbeitung anbelangt.

    Toll ist, dass der hintere Rücken, Oberschenkel und zT Rute bedeckt sind, der Hurrta war da etwas komisch geschnitten.

    Mantel verrutscht kein Stück, obwohl ich die Gummis für die Hinterläufe nicht nutze.

    Das Loch für die Rute allerdings ist mir ein Rätsel. Nach meinem physiologischen und praktischen Hundeverständnis ist es nicht möglich, den Mantel mit Rute da drin nicht vollzukoten. Vielleicht hab ich aber auch etwas grundlegend nicht verstanden.

    Alles in allem bin ich bisher total zufrieden mit dem Mantel, vielleicht erklären sich mir die verbliebenen Mysterien ja noch...

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    Meine neue Bestellung, die letzte in diesem Jahr:

    - Knut Hamsun - Hunger

    - Kathrin Weßling - Drüberleben

    - Gustav Meyrink - Der Golem

    - Thomas Bernhard - Auslöschung: Ein Zerfall

    - Dostojewski - Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

    - Christine Lavant - Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus

    - Arkadi Strugatzki - Picknick am Wegesrand

    - David Mitchell - Die Knochenuhren

    Ja, nach einem Insektenstich mit anschließender heftiger Pyodermie bekam meine Hündin ~drei Wochen lang Apoquel.

    Juckreiz war bereits kurz nach der ersten Gabe im Griff, NW konnte ich nicht beobachten.

    Erfahrungen mit dem Medikament sind somit sehr gute.

    lilactime “Das Volk der Bäume“ fand ich interessant und gut (habe es wohl als Hörbuch gehört - gute Sprecher). Würde mich interessieren wie du es dann fandest.

    lilactime das war wohl ich. :D

    Nein - da hatte ich das Buch ja schon...weil tinybutmighty es mal gelesen, hier vorgestellt und im Anschluss scheinbar komplett vergessen hat :nicken:

    Ich weiß es auch nicht, war mir so sicher.

    Aber gut.