Beiträge von lilactime

    Sooo, Paprika (10 Sorten, je zwei Pflanzen) beginnen zu keimen, die ersten Chilis kann ich demnächst schon größer topfen, da bildet sich das erste Paar Laubblätter.

    Heute habe ich eine Runde frühen Eissalat und Kohlrabi (Superschmelz) ausgesät.

    Ich überlege, ob ich mir einen Frühbeet-Aufsatz schenken sollte.

    Hat jemand von euch sowas?

    Um dieses Ullihunde-Ding hat sich (zumindest vor ein paar Jahren, weiß nicht, wie es aktuell aussieht) ein ganz komischer Kult entwickelt, den ich aufgrund einiger Vorkommnisse total befremdlich fand.

    Wenn ich mich richtig erinnere, haben sich auch viele innerhalb der "vorwiegend V+ Ecke" davon irritiert abgewandt.

    Es wirkte etwas wie ein exklusiver Verein, in dem man aber eben auch konform gehen musste und Kritik (schreiben hier ja auch einige) unerwünscht war.

    Mein Interesse daran hatte sich daraufhin verflüchtigt, vielleicht hat diese Dynamik sich ja inzwischen wieder gelegt, keine Ahnung.

    Wenn Verständnisfragen allerdings als sofortiger Angriff gewertet und abgestraft werden, ist es nicht mein Umgang. Zumindest mit Menschen.

    Ich habe mal über einige Monate einen alten (~10) Golden-Rüden mit zum Gassi genommen.

    Der war nicht belohnbar - aber der war nicht mal ansprechbar.

    Ich weiß nur noch (ist schon ziemlich lange her), dass er nur an der Flexi lief und nie irgend etwas mit ihm gemacht wurde.

    Finde, man merkt es Hunden, die nie irgendwie gefordert wurden, total an. Da ist dann keine Kommunikation drin, keine Flexibilität, kein Versuch der Rückversicherung ("fragen") oder anderweitiger Kontaktaufnahme. Wie verkümmert und in sich zurückgezogen, ohne Offenheit. Schwer zu beschreiben.

    Vielleicht stimmte mit dem Rüden auch etwas anderes nicht, aber er wirkte einfach, als bestünde sein Leben eben aus der Flexileine und der ein oder anderen Schnüffelstelle und sonst war da nichts. Futter war egal (wirkte dabei aber nicht großartig gestresst), Menschen, Hunde, Mäuselöcher, die Welt außerhalb der paar Meter Flexi - alles nicht vorhanden. Vielleicht ja, weil es nie erreichbar war.

    Alles in allem war das ziemlich traurig.

    Ich finde es abstoßend, daß sie mit satanischer Symbolik arbeitet. (666)

    Was ist das für eine Geisthaltung?

    Das allein stellt schon ihre psychische Eignung für mich in Frage.

    Nehme an, das ist einfach eine Anspielung auf das "Hell"(hound).

    Ich finde es allerdings schwierig, bei sowas dann mit psychiatrisch relevantem (im weiteren Sinne) zu argumentieren.

    Eigentlich reicht der Auftritt vollkommen aus, um Kritik zu üben ohne in diese Schiene zu verfallen.

    Bei aller Abneigung finde ich es angemessener, solche Punkte aus dem Spiel zu lassen.

    Same.

    Ich komm da in meiner grenzenlosen harmlosen Naivität auch immer auf:

    Wenn jemand mit gefährlichen Hunden arbeitet, Unterstützung ua in Form solcher Texte generieren möchte, sollte es dann nicht eigentlich ein wesentliches Anzeichen für Kompetenz sein, wenn man sich gerade NICHT andauernd zusammenbeißen lässt und das Ergebnis episch-humorig breittritt?

    Spricht es für Kompetenz, wiederholt seine haarsträubende Fahrlässigkeit so zu inszenieren, dass daraus im Kopf des Lesers eine Form des Heldentums und des bedingungslosen Einsatzes erwachsen soll?

    Vielleicht bin ich aber auch einfach zu unkrass, um da mitzukommen.

    Wenn ich ein Projekt unterstützen wollte, das sich um auffällige, unvermittelbare etc Hunde kümmert, dann würde ich mir eine Berichterstattung wünschen, die nicht auf Fleischwunden und Superlative reduziert ist.